Yoko Ono

Yoko Ono Yoko Ono (Foto: Secretly Canadian)

Yoko Ono (*18. Februar 1933 in Tokio, Japan) ist eine einflussreiche japanisch-US-amerikanische Multimedia-Künstlerin, Sängerin, Songwriterin und Aktivistin. Ihr Solodebüt „Yoko Ono/Plastic Ono Band“ ist 1970 über Apple Records erschienen. Zuvor hat sie mehrere Alben mit ihrem damaligen Ehemann John Lennon veröffentlicht. 

Yoko Ono ist neben ihrer medienwirksamen Ehe mit John Lennon sowie ihrer Pionierinnenrolle im Bereich der Konzeptkunst auch für ihre radikale Experimental -Musik bekannt, in der sie bereits früh Elemente aus Avantgarde, Rock ’n’ Roll, Free Jazz und Elektronik verknüpfte. Ihre ersten Konzerte – eine Kombination aus Musik und Performance – spielte Ono bereits Anfang der 60er, einige Jahre bevor sie Lennon kennenlernte. Mit ihrem sperrigen Frühwerk, das häufig von ihren rohen Schreien geprägt war, beeinflusste sie zahlreiche Musiker*innen nachfolgender Generationen, insbesondere aus den Bereichen des New Wave und des Noise-Rock. Mainstream-Erfolg erreichte die Künstlerin nach der Veröffentlichung des Ono-/Lennon-Albums „Double Fantasy“ im Jahr 1980. Etwas später konnte sie sich auch als Solomusikerin etablieren. Ihr erster Solo-Charterfolg war die Post-Disco-Single „Walking On Thin Ice“ (1981), die später von Acts wie Elvis Costello, Felix Da Housecat, Pet Shop Boys und Siouxsie Sioux interpretiert wurde. Im Laufe ihrer Karriere hat Yoko Ono mit den unterschiedlichsten Musiker*innen kollaboriert, darunter Ornette Coleman, Thurston Moore, Kim Gordon, Beastie Boys, The Flaming Lips, Peaches, Tricky und Ween. In der Öffentlichkeit hat die Künstlerin ein umstrittenes Image – unter anderem da sie häufig für die Trennung von The Beatles verantwortlich gemacht wird. Dieses Gerücht haben mehrere Beteiligte, darunter sie selbst, John Lennon und George Harrison, bestritten. 

Anlässlich des 50-jährigen Jahrestages von Onos und Lennons Hochzeit war ihr Song „Bad Dancer“ im Jahr 2019 ByteFM Track des Tages.



Yoko Ono im Programm von ByteFM:

Yoko Ono wird 80

Von moritzsteffens
(18.02.2013)
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© Yoko Ono // Yoko Ono - von den einen wird sie für ihre avangardistische Kunst geliebt, von den anderen für ihren Einfluss auf John Lennon gehasst. Angeblich soll sie Schuld am Auseinanderbrechen der Beatles gewesen sein. Ein Umstand, wegen dem sie mehr mediale Aufmerksamkeit erfuhr als für ihre eigentliche künstlerische Arbeit. Geboren wurde Yoko Ono am 18. Februar 1933 in Tokio als Tochter einer wohlhabenden Bankiers-Familie. Nach dem zweiten Weltkrieg zog die Familie 1952 in die USA, und Yoko Ono begann Dichtung und Komposition in New York zu studieren. In dieser Zeit lernte sie auch ihren ersten Ehemann kennen und begann sich wegzubewegen von klassisch künstlerischen Auftritten, hin zu experimenteller Kunst. Sie fand schnell Gleichgesinnte in der New Yorker Kunstszene und führte die neu aufkommenden Fluxusbewegung mit an. 1955 schuf sie mit dem Abbrennen eines Streichholzes in "Lightning Piece" einen Klassiker der neuen Kunstrichtung. Die Kritiker und die Öffentlichkeit reagierten mit Ablehnung gegenüber Yoko Ono, eine Reaktion auf ihr Schaffen mit der sie lange zu kämpfen hatte. 1966 folgte Yoko Ono einer Einladung nach London. Sie war inzwischen eine etablierte Künstlerin, hatte erneut geheiratet und 1963 eine Tochter zur Welt gebracht. In London sollte sie nun ihr wohl bekanntestes Werk, das "Cut Piece" aufführen. Dabei sitzt Yoko einfach da und lässt sich vom Publikum Stück für Stück die Kleider vom Leib schneiden. Unter den Besuchern war auch ein gewisser John Lennon. Nach ihrer ersten Begegnung in London ging alles ganz schnell, beide trennten sich von ihren Partnern und heirateten schließlich 1969 auf Gibraltar. Zusammen mit Lennon begann Yoko Ono intensiver Musik zu machen, die beiden gründeten die Plastic Ono Band und veröffentlichten 1968 das erste gemeinsame Album "Two Virgins". // Die Kunsthalle Schirn in Frankfurt widmet Yoko Ono momentan die große Retrospektive "Yoko Ono. Half-A-Wind Show" mit den wichtigsten Werken aus ihrem Leben. Das ist doch mal ein schönes Geburtstagsgeschenk zum 80., herzlichen Glückwunsch!

Kramladen

The Ballad of George and Yoko

(14.02.2013 / 23:00 Uhr)
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Was verbindet George Harrison und Yoko Ono, außer dass sie beide mit John Lennon viel gemein hatten, wenn auch auf sehr unterschiedliche Weise? Paul McCartney wurde sogar eine One-Night-Stand-Affäre mit Yoko angedichtet. Unmittelbar bevor sie John Lennon kennenlernte, soll es passiert sein, schrieb der McCartney-Biograf Christopher Sandford. Gesichert ist, dass Paul und Yoko über Jahrzehnte eine teils bizarre Dauerfehde führten. Von George weiß man nur, dass er sich nicht gerade freundlich über Yoko Ono geäußert hat, nachzulesen im offiziellen Beatles-Anthology-Buch. Über Yokos ständige Anwesenheit im Studio während der Aufnahmen zum „White Album“ sagte er: „Es war sehr merkwürdig, sie ständig dabeisitzen zu haben. Es lag nicht einfach daran, dass es Yoko war oder dass wir keine Außenstehenden dabeihaben wollten; es waren ganz bestimmte Vibrationen zu spüren, und das störte mich. Es waren irgendwie unheimliche Vibrationen.“ – „Sie mochte uns nicht, denn sie empfand die Beatles als etwas, das zwischen ihr und John stand. Die Vibes, die ich empfing, sagten mir, dass sie ein Keil war, der sich tiefer und tiefer zwischen ihn und uns zu drängen versuchte, und das ist ihr dann auch gelungen.“ Also auch George Harrison strickte mit an der Legende, die böse Yoko habe die Beatles auf dem Gewissen. Doch ausgerechnet Paul widersprach diesem jahrzehntelang kolportierten Schuldspruch, auf den sich die halbe Popwelt festgelegt hatte. Im Oktober 2012 verbreitete Paul über den englischen Kanal des Nachrichtensender Al Jazeera, Yoko Ono sei unschuldig an der Auflösung der Beatles. Die Fab Four hätten sich ohnehin getrennt. Warum also werden George und Yoko hier in einem Atemzug genannt? Weil beide im Februar geboren wurden. Yoko am 18.02.1933, George am 25.02.1943. Zu Yokos 80. Geburtstag zeigt die Kunsthalle Schirn in Frankfurt am Main ab dem 15. Februar eine Retrospektive der Konzept- und Performance-Künstlerin. Zu sehen sind Videos, Installationen und Objekte, wie etwa Yokos „White Chess Set“, ein Schachspiel, bei dem alle Figuren weiß sind, um die Konfrontation ad absurdum zu führen. Oder „We’re All Water“, eine simple Regalanordnung von kleinen Wasserflaschen, die alle mit dem Namen unterschiedlicher Persönlichkeiten beschriftet sind. Die Idee dahinter lautet: „Wir sind alle Wasser, nur in unterschiedlichen Behältnissen.“ Oder „Sky Piece To Jesus“, eine Performance, die Yoko Ono selbst in Szene setzen wird: „Musiker der Jungen Deutschen Philharmonie werden nach und nach mit Mullbinden so umwickelt, dass ihre Musik buchstäblich erstickt.“ (FR) In Berlin wird Yoko dann am Vorabend ihres 80. Geburtstages selbst musikalisch aktiv. Dazu lässt sie die 1969 mit John Lennon gemeinsam gegründete Plastic Ono Band wieder aufleben – angeführt von ihrem Sohn Sean Ono Lennon. Für viele überraschend feiert Yoko Ono ihren 80. Geburtstag also nicht in New York oder London, sondern in Frankfurt und Berlin. Der Kramladen würdigt Yoko Ono mit ein paar ihrer originellen Songs. Auch George Harrison wird Thema sein in dieser Stunde – aus Anlass seines 70. Geburtstages. Zu seinem 10. Todestag war im November 2011 Martin Scorseses Filmdokumentation „George Harrison – Living In The Material World“ erschienen, das bis dato letzte große Werk, das dem „stillen Beatle“ nochmals große Aufmerksamkeit in der Popöffentlichkeit verschaffte. Harrison war ein spiritueller Musiker, der täglich meditierte, was ihn aber auch nicht davon abhielt, ein begeisterter Beobachter der Formel 1-Rennen zu sein und Kinofilme zu produzieren. Letztlich entschied er sich aber gegen das materialistische Leben und wurde Gärtner. Der Mann, der die Sitar in die Popmusik einführte und die Popkultur für die indische Philosophie öffnete, „fand die größte Genugtuung darin, die Pflanzen in seinem Garten umzutopfen.“

Yoko Ono – „Bad Dancer“

Von ByteFM Redaktion
(20.03.2019)
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Yoko Ono – „Bad Dancer“
Yoko Ono auf dem Cover ihres Albums „Take Me To The Land Of Hell“ // Seitdem Yoko Ono Ende der 60er-Jahre ihre Beziehung mit John Lennon begann, wurde sie als Sündenbock für das Ende der Beatles benutzt. Die „Hexe“, die die beliebteste Band der Welt auseinanderbrachte. Dass Lennon der Klammeraffe in der Beziehung war, wird da gerne verschwiegen. Ihre kontroverse Beziehung zu Lennon, gepaart mit ihrer unzugänglichen Avantgarde-Kunst, scheint bis heute ihre Außenwahrnehmung zu prägen: Noch im Jahr 1999 nannte sie der britische NME einen „untalentierten Scharlatan.“ Doch Ono ist das zu Recht alles ziemlich egal. Sie veröffentlicht unbeirrt ihre sperrige Kunst – und auch manchmal ein paar selbstironische Pop-Songs, wie zum Beispiel „Bad Dancer“. In der von ihrem Sohn Sean Lennon produzierten Single vom 2013er Album „Take Me To The Land Of Hell“ macht sie sich über ihre eigene Unbeweglichkeit – und vielleicht auch über ihr schlechtes Image – lustig, während im Musikvideo FreundInnen wie Roberta Flack, Questlove, Reggie Watts und die Beastie Boys Ad Rock und Mike D ihre schlechten Dance-Moves präsentieren. Heute vor fünfzig Jahren heirate Yoko Ono John Lennon. „Bad Dancer“ ist unser Track des Tages. Hört ihn Euch hier an:

"Scheiße, aber schön" - Reptile Youth im Interview

Von christoph-mller
(20.09.2012)
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Ein Gespräch über das Zurückkommen, The-Cure-Produzent David Allen und Gedicht-Gespräche über Yoko Ono. // Reptile Youth - Be My Yoko Ono „Be My Yoko Ono“ scheint einer der hervorstechendsten Tracks der Platte zu sein. Am Gesang ist Selina Lannie zu hören, Sängerin der ebenfalls aus Dänemark kommenden Band Nelson Can. Mads: Der Song wurde in China geschrieben. Es war Sonntag und ich wollte mit Freunden in eine Bar gehen. Als wir ankamen, spielte eine schreckliche amerikanische Band, die ihre Instrumente - im wahrsten Sinne des Wortes – masturbierte. Das war belästigend, totale Protzerei. Aber dann kam dieses kleine chinesische Mädchen auf die Bühne und erzählte eine Geschichte, wie auf einem Poetry-Slam. Ich war wirklich beeindruckt von ihr. Dann kam diese Zeile in meinen Kopf: „Please be my Yoko Ono, for you I'll break up my band.“ Ich sprang also auf die Bühne, nahm ihr Mikrofon aus der Hand und sang genau diese Zeile. Sie war total verängstigt und verließ die Bühne, was ich natürlich nicht geplant hatte. Später kam sie dann aber zu uns. Sie hatte ein Buch dabei mit Gedichten, die sie uns vorlas – die waren sehr gut. Dann fingen wir an, zusammen ein Gedicht zu schreiben. Eine Zeile sie, eine Zeile ich. Irgendwann schrieb einer von uns: „Lass uns nicht mehr reden.“ Das Geschriebene wurde also halb Gedicht, halb Gespräch. Es wechselte ständig. Dann, gegen zwei Uhr nachts, machte die Bar zu; wir nahmen ein Taxi und kletterten auf diesen Wolkenkratzer, der bestimmt 40 Stockwerke hatte. Wir schrieben und schrieben, für gefühlte zehn Stunden. Dann gingen wir schlafen und als wir aufwachten, schrieben wir weiter. Ich brachte sie zum Bus und schrieb „auf Wiedersehen“. Wir haben also bestimmt 14 Stunden dieses Gedicht-Gespräch geführt. Einige Zeilen davon sind in den Song geflossen. Und eben „Please Be My Yoko Ono“ - lange Geschichte.

Give Peace A Chance!

Von ByteFM Redaktion
(02.03.2022)
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Give Peace A Chance!
Die Plastic Ono Band war ein Projekt um John Lennon und Yoko Ono (Foto: Universal) Mit „Give Peace A Chance“ nahmen John Lennon und Yoko Ono eine der wichtigsten Antikriegshymnen nicht nur ihrer Generation auf. Das bewusst plakativ gehaltene Stück (denn eine Hymne muss plakativ sein) wurde schnell zum wichtigen Stück für die US-amerikanische, aber auch internationale Bewegung gegen den Krieg in Vietnam. Geschrieben hat ihn das frisch vermählte Paar während seiner öffentlichen Flitterwochen in einem Hotel in der kanadischen Stadt Montreal. Statt sich wie andere Ehepaare im Anschluss an die Hochzeit zu zweit abzukapseln, gestalteten Ono und Lennon diese Zeit als öffentlichen Protest. „Bed-in“ nannten sie diese Form der gewaltlosen Demonstration. Der britische Musiker und die japanische Künstlerin luden die Presse in ihr Hotelzimmer ein. Dort saßen die beiden dann einfach im Bett. Ihre simple Botschaft war der Aufruf, dem Frieden eine Chance zu geben. Unser Track des Tages ist zu unterschiedlichen Anlässen einige Male neu aufgenommen worden. In kaum zählbaren Coverversionen, aber auch Yoko Ono selbst ist für neue Versionen ins Studio gegangen. Gegen den Golfkrieg protestierte sie 1991 mit dem prominent besetzten Peace Choir, zu dem unter anderem Q-Tip, Lenny Kravitz und Peter Gabriel gehörten. 2005 verfasste sie eine Version, deren Text sich auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 bezog. Das universelle Thema verliert leider nicht an Aktualität. Angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine ist die Friedensbotschaft an die gesamte Menschheit so dringlich wie vor 53 Jahren. Das Antikriegslied „Give Peace A Chance“ haben John Lennon und Yoko Ono 1969 mit ihrem Projekt Plastic Ono Band aufgenommen. Der leider immer noch aktuelle Song ist heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

07.12.: Orientierungssinn

Von ByteFM Redaktion
(07.12.2009)
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Die nächste wichtige Rezension findet sich in der taz. Tim Caspar Böhme hat sich die neue Platte von Hassmagnet Yoko Ono angehört. Findet er eigentlich gut, aber „Yoko Ono hätte sich ruhig ein wenig mehr an OOIOO orientieren können“.

04.01.: Tee kochen: Eine Anleitung

Von ByteFM Redaktion
(04.01.2011)
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Die Briten, ach was, die ganze Welt (jetzt inklusive Nordkorea) kicken nicht nur gerne wie Beckham, sie machen auch gerne Tee wie Yoko Ono und John Lennon. Oder halt, nein, eher wie George Orwell. Es gibt jedenfalls gerade eine heiße, eine kochend heiße Debatte darüber, wie man Tee denn nun jetzt zu machen habe. Yoko Ono legt in einem Artikel der NY Times vor: zuerst das Wasser, dann den Teebeutel. So haben sie und John das immer gemacht. Bei Slate wird nun heftigst protestiert: "Ignore Yoko Ono and John Lennon." Teebeutel zuerst, dann kochendes Wasser! Und diese Methode kommt nicht von ungefähr, sondern von George Orwell. Der hat nämlich die elf goldenen Regeln des Tee-Kochens in A Nice Cup Of Tea niedergeschrieben. Ein Glück.

Was ist Musik

(13.12.2009 / 20:00 Uhr)
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Das singt Yoko Ono schon in den Siebzigern. Es ist ihre ebenso selbstbewußte wie selbstironische Antwort auf all die bornierten Rockfans, die die japanische Allroundkünstlerin für den Untergang der Popmusik verantwortlich machen. Oder wenigstens für das Ende der Beatles. So mancher Beatlesfan wollte schon die Witwenverbrennung wiedereinführen. Dabei hatte Yoko Ono ein künstlerisches Leben lange bevor sie John Lennon kennenlernte. Im Februar wurde sie 75 Jahre alt und im Herbst brachte sie ein neues Album heraus. Die Kritik ist diesmal durchweg angetan. So angetan, dass Yoko Ono auch allerlei esoterischen Käse verkünden kann, ohne dass man ihr das überlnimmt. Kostprobe: „Wer sich in Einklang bringt mit den Schwingungen der Musik, der wird nicht in den Krieg ziehen.“ Na denn.

Cosmos

Magic Moments In A Secret Garden

(02.03.2023 / 22:00 Uhr)
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Cosmos - Magic Moments In A Secret Garden
Cosmos begrüsst in der heutigen Stunde den 90. Geburtstag der grossartigen Künstlerin eines bald ganzen Jahrhunderts, Yoko Ono und wir nehmen Abschied von einem 94 Jahre lang gelebtem meisterlichen Musiker und Komponisten, Burt Bacharach. Durch ihr Wirken wird Freude und magische Momente, wird Glück durch jeweilig beider Musik geschenkt, mit einer da hinein gelegten, allseitig und weltumfassenden verständlichen Poesie. // Ich bin davon überzeugt, das sie von einer jüngeren Generation mit Zukunft spätestens und endlich gesehen werden wird, als eine universelle Gestalt in der bildenden Kunst, der Poesie, auch der Musik, als eine Bewahrerin unserer aller Umwelt, als Feministin, als emanzipierte Frau, als Mensch mit auch grosser Mission: der Liebe! Frau Ono versteht die  Welt als ideengebenden Organismus auf- und wahr zu nehmen und einer Welt, im Grossen und im Kleinen, Poesie zu verleihen, Grenzen zu überwinden, Einigkeit, nicht um jeden Preis natürlich, zu erzielen. Sie vermag die Ferne in Nähe zu wandeln. Neben dem Moderator sind auch noch n paar andere Fans von Yoko Ono zu hören, wie z.B. ihr Sohn Sean, der Spiritualizer, and the one of Spacemen3, Jason Pierce, Talking Head David Byrne, die Band Yo La Tengo und die ebenfalls wunderbare Brittney Denise Parks, aka Sudan Archives. // Es ist, es wird klar, die Lady Yoko Ono und der Gentleman Burt Bacharach sind/waren und bieten/boten beste Gesellschaft. Vielleicht erscheinen einigen von euch die beiden als eine seltsame Paarung. So what! Indes, es gibt wohl mehr, welches sie eint, als dass zwingend sie etwas trennt. Beide haben in ihrem Tun meisterliches erschaffen. Dieser Moderator und ihr Hörer*innen, wir dürfen unsere Herzen der Vielfalt und der Diversität des Sein und der Musik, heraus aus der Uniformität, wohl öffnen. Ohne das und im weiteren auch ohne unsere Neugier, dem antreibendem Motor zur Kreativität, kämen wir als Menschengemeinschaft kaum voran.

taz.mixtape

Salamanda, Güner Künier, Caroline Polachek, Yoko Ono, Trugoy/De La Soul

(17.02.2023 / 17:00 Uhr)
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Kunstvoll gealtert. Sich unbeliebt zu machen – und die Unbeliebtheit stoisch auszuhalten – ist eine Kunst für sich. Und Yoko Ono ist die Königin dieser Disziplin. Konstatiert Katja Kullmann und gratuliert ihr zum 90. Geburtstag.

taz.mixtape

Yoko Ono, Talib Kweli, Ahmad Pouya, Sampha, ...

(10.02.2017 / 17:00 Uhr)
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Lunge schlägt Strom um Längen. Diedrich Diederichsen würdigt Yoko Ono, die als erste eine Verbindung zwischen Pop und Konzeptueller Kunst stiftete. Jetzt werden ihre Alben wieder veröffentlicht. Gut, dass sie so weit gegangen ist.

09.02.: 10 Orgasmic Vocal Performances und was Gil Scott Heron dazu sagt

Von ByteFM Redaktion
(09.02.2010)
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Tariq Ali, Gründungsmitglied der britisch/amerikanischen Bewegung "New Left", macht sich in Zwischenzeit im Freitag Gedanken über die politische Ausrichtung von John Lennon und meint, dass "John Lennon nichts von seiner politischen Radikalität eingebüßt" hat. Passend dazu hält Popmatters eine Konversation mit Lennon-Witwe Yoko Ono "It’s Me, I’m Alive: A Conversation with Yoko Ono".

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Diviam Hoffmann

(07.11.2016 / 15:00 Uhr)
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Sie soll eine der beliebtesten Bands des 20. Jahrhunderts zur Trennung gebracht haben: Yoko Ono, in die sich Beatle John Lennon 1966 verliebte. Auch wenn diese (recht frauenfeindliche) Verschwörungstheorie Quatsch ist, wird sie immer noch misstrauisch von Beatles-Fans beäugt. Heute vor 50 Jahren trafen sich Yoko und John zum ersten Mal. Wir hören Liebeslieder für Yoko Ono (und auch für John Lennon).

ByteFM Magazin

Klimawandel mit Grimes & Hochzeit mit John und Yoko

(20.03.2019 / 10:00 Uhr)
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50 Jahre ist es nun her, dass John Lennon und Yoko Ono ihre legendären "Bed Ins" in Amsterdam und Montreal abhielten, Happenings bei denen das Paar gegen Krieg protestierte und für Weltfrieden warb. Zeit hatte das Paar damals, die Wochen in Bett waren nämlich die gemeinsamen Flitterwochen. Am 20.03.1959 gaben sich John Lennon und Yoko Ono in Gibraltar das Ja-Wort.

ByteFM Magazin

Hochzeit mit John & Yoko, neue Single von Lambchop

(20.03.2019 / 19:00 Uhr)
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50 Jahre ist es nun her, dass John Lennon und Yoko Ono ihre legendären "Bed Ins" in Amsterdam und Montreal abhielten, Happenings bei denen das Paar gegen Krieg protestierte und für Weltfrieden warb. Zeit hatte das Paar damals, die Wochen in Bett waren nämlich die gemeinsamen Flitterwochen. Am 20.03.1959 gaben sich John Lennon und Yoko Ono in Gibraltar das Ja-Wort.

Container

Freundin von – mit Irene Schulz

(30.01.2022 / 13:00 Uhr)
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Container - Freundin von – mit Irene Schulz
Von Clara Schumann über Yoko Ono bis zu Courtney Love: Diese Frauen verbindet, dass sie öfter im Atemzug mit ihren berühmten Partnern genannt werden. Gerne auch in Verbindung mit schweren Vorwürfen – wer kennt nicht die Erzählung, Yoko Ono habe The Beatles zerstört? Dabei fällt gerne unter den Tisch, dass diese „Freundinnen / Ehefrauen von Genie xy“ selbst ambitionierte Künstlerinnen waren und sind. Wir wollen in diesem Container ihrer Musik Raum geben – ohne die ewigen Vergleiche zum Partner.

UFO Hawaii

Insane In The Membrane

(24.07.2010 / 23:00 Uhr)
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UFO Hawaii - Insane In The Membrane
Sleeping disorders, the bible, hitler, torture, football, hermaphrodites, marriage, drugs, sex, breastmilk, trombones, office life, leberwurst, doppelganger, meditation, philosophy, synthesizer music, speech defects, tap water, ice cream men, crabs, customs, cocktail weenies, technology, neighborhood people, terroist attacs, freedoms, fear, demonic forces, impulse buying, truth & advertising, yoko ono, parties, commercials, flying saucers and getting naked - all these things can leave you confused & estranged. It can even make you insane in the membrane... Musikalisch durch den Wahnsinn begleiten Euch u.a. Squarepusher, Yoko Ono, Frank Zappa, Cheech & Chong und natürlich Cypress Hill.

The Flaming Lips - "Flaming Lips & Heady Fwends"

Von renetauschke
(23.07.2012)
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Als Gäste sind, von Popsternchen (Ke$ha) über Hip Hopper (Prefuse 73) und Vertreter der Avantgarde (Yoko Ono) bis hin zu Indie-Folk-Musikern (Bon Iver), diverse Künstler vertreten. Diese breit gefächerte Genrepalette sollte nicht abschrecken, denn für Bandkopf Wayne Coyne ist Musik "einfach Musik". Die Hälfte der Musiker hatte Coyne nie zuvor gesehen und das brauchte er auch für die Aufnahmen nicht: Die Mehrzahl der Stücke entstand durch das Hin- und Her-Versenden von Soundfiles und durch den Ideenaustausch über Textnachrichten. Der andere Teil entstand in verschiedenen, ungeplanten Sessions während der Aufnahmen für den Record-Store-Day. So präsentiert Coyne einen Mix, der vor allem einen Flaming Lips-Anstrich trägt – oft sogar so dominant, dass der Gastmusiker darin unterzugehen droht. Das verhilft dem Album aber zu einer ganz eigenen Dynamik, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren. // Doch soll sich der Hörer nicht darauf ausruhen können, also steuern wir vorbei an treibenden Rhythmen ("Supermoon Made Me Want To Know"), knarzenden Gitarren ("You, Man? Human?" u.v.a.), hippie-esken Gesängen ("Children Of The Moon"), dumpfen Beats ("Do It") und raumfüllenden Klangfundamenten ("The First Time Ever I Saw Your Face"). Yoko Ono steuert ein mantra-artig aufgesagtes "Do It" bei, wogegen Nick Cave sich im experimentellen Gesang versucht und Erykah Badu gegen die Soundexplosionen ankämpft – dabei in der hallend-erhabenen Stimme geradezu himmlisch wirkt. Es bleibt wenig unversucht, doch es will sich partout nicht in Eingängigkeit verlieren.

Was ist Musik

Gustav Metzger

(15.02.2009 / 20:00 Uhr)
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Rhythm King and her Friends, Cobra Killer, Yoko Ono, Catriona Shaw und Schwestern Brüll. // Rhythm King and her Friends, Cobra Killer, Yoko Ono, Catriona Shaw und Schwestern Brüll.

Zum 70. Geburtstag von John Lennon

Von christiantjaben
(09.10.2010)
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Die omnipräsente Yoko Ono hat flux bei YouTube einen Kanal eingerichtet, auf den alle, und sie meint wahrscheinlich dann auch alle, ihre Liebe zu John hochladen sollen. // Dann kümmern wir uns sicher auch um Yoko Ono: Eine großartige Künstlerin und das Beste, was John Lennon passieren konnte.


ByteFM Mixtape

Spex

(23.10.2009 / 17:00 Uhr)
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ByteFM Mixtape - Spex
Die neueste Ausgabe des Spex-Mixtapes kommt heute erstmals Live aus Hamburg. Spex-Online-Redakteur Walter W. Wacht stellt ab 17 Uhr verschiedene Themen der neuen Spex-Ausgabe vor, darunter Stücke von den BLK JKS, der Yoko Ono Plastic Ono Band und Beak>. Außerdem hören wir Stücke von der Warp-Jubiläums-Compilation "Warp 20" sowie neues von King Midas Sound.

Sunday Service

(01.10.2009 / 20:00 Uhr)
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Evangelista, David Bazan, Lou Barlow, Why? und der Yoko Ono Plastic Ono Band

10 bis 11

Alan White & Andy Fletcher

(27.05.2022 / 10:00 Uhr)
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Gestern wurde bekannt, dass das Gründungsmitglied und der Keyboarder von Depeche Mode, Andy Fletcher, im Alter von 60 Jahren gestorben ist. Ein Tag zuvor ist der englische Drummer Alan White im Alter von 72 Jahren gestorben. Er war Schlagzeuger bei der Rockband Yes und spielte zusammen mit John Lennon und Yoko Ono in der Plastic Ono Band. Sowohl Alan White als auch Andy Fletcher wurden in den letzten Jahren in der Rock and Roll Hall Of Fame aufgenommen.

Kramladen

50 Jahre John Lennon „Imagine“ - Teil 1, die A-Seite

(02.09.2021 / 23:00 Uhr)
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„Imagine“ war das sechste Soloalbum von John Lennon, wenn man seine drei Avantgardealben, die er mit Yoko Ono aufnahm und das Live-Album der Plastic Ono-Band mitrechnet. Und „Imagine“ war gleichzeitig sein zweites Solostudioalbum nach der Beatles-Trennung. Das Original-Album erschien am 9.September 1971 in den USA und am 8. Oktober 1971, einen Tag vor seinem 31. Geburtstag, in England und erreichte in den USA wie in Großbritannien Platz 1 der Charts. Berühmt und unvergesslich wurde das Album alleine wegen des Titelsongs, der zur wichtigsten und populärsten Friedenshymne der letzten 50 Jahre in der Popgeschichte aufstieg.

ByteFM Magazin

Happiness Is A Warm Gun, Free Ride

(08.12.2020 / 14:00 Uhr)
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Vor 50 Jahren erschien John Lennons erstes Soloalbum 'Plastic Ono Band', am selben Tag wie das genauso betitelte Debütalbum seiner Frau Yoko Ono. Zehn Jahre später im Jahr 1980 – vor genau 40 Jahren – wurde John Lennon in New York erschossen. Der Mörder sitzt bis heute im Gefängnis, mit vielen abgelehnten Bewährungsanträgen, er äußerte angeblich gerade vor ein paar Monaten Reue für seine geltungssüchtige Tat. John Lennon wäre dieses Jahr 80 geworden – seine Ermordung fungiert in vielen kulturgeschichtlichen Erzählungen und Analysen als endgültiges Ende des Aufbruchs der 1960er-Jahre.

Kalamaluh

Asteroidenflug

(04.03.2024 / 21:00 Uhr)
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Gleich zwei neue Alben beschäftigen sich auf bildreiche und psychedelische Art mit dem Weltraum. Sean Ono Lennon hat mit „Asterisms“ ein Album veröffentlicht, das er indirekt seiner Mutter Yoko Ono gewidmet hat. Sie glaubt an Astrologie und auch er hat begonnen, sich mit verschiedenen Sternkonstellationen auseinanderzusetzen. Asterismen sind Sternkonstellationen, die zwar nicht als Sternbilder gelten, aber dennoch immer wieder in gleicher Anordnung zu sehen sind. Für Ono Lennon ein spannender Umstand, dass manches immer über uns ‚wacht‘, auch wenn wir es nicht ständig sehen können.

„Asphalt Meadows“: Death Cab For Cutie kündigen neues Album an

Von ByteFM Redaktion
(12.05.2022)
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„Asphalt Meadows“: Death Cab For Cutie kündigen neues Album an
Death Cab For Cutie haben ein neues Album mit dem Titel „Asphalt Meadows“ angekündigt. Als kleinen Vorgeschmack hat das US-Quintett die Single „Roman Candles“ veröffentlicht, die es am vergangenen Dienstag angeteast hatte. Zuletzt hatte die Band um Sänger Benjamin Gibbard 2018 ihren Longplayer „Thank You For Today“ herausgebracht. Im Frühjahr erschien außerdem ihre Coverversion von Yoko Onos „Waiting For The Sunrise“, die sie zur Compilation „Ocean Child: Songs Of Yoko Ono“ beigesteuert hatte.

29.12.: Listen und ABBA

Von ByteFM Redaktion
(29.12.2010)
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Unterstützung bekommt sie jedenfalls von Yoko Ono, wie gleiche Webseite berichtet: "John Lennon Would Have Loved Lady Gaga", weil Gaga eine mutige Künstlerin sei. Auch das Klavierspiel an Lennons "white piano" fand Ono großartig.

Was ist Musik

Reifeprüfung

(16.10.2011 / 20:00 Uhr)
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Bei Lady Gaga läßt die Jonifizierung noch auf sich warten. Sie wird jetzt erst mal Queen. Also Sängerin von Queen. Nach einer ersten Zusammenarbeit mit Brian May, der zu „You and I“ ein gräßliches Gitarrensolo beisteuerte, soll Gaga jetzt die Nachfolge von Freddy Mercury antreten. Der hat bereits seinen Segen gegeben, heißt es aus Bandkreisen. Gescheitert ist dagegen der Versuch von Paul McCartney und Ringo Starr, Yoko Ono als Sängerin für eine Reunion der Beatles zu gewinnen. Paul und Ringo könnten ihr mit ihrem Retroscheiß gestohlen bleiben, ließ die japanische Sangesvirtuosin ausrichten, sie schaue immer voraus und sei gerade voll mit ihrem Projekt Yoko Duo ausgelastet, dessen Album „Behaving like a widower“, eine Art Konzeptalbum über das Leben als Witwe, dieser Tage erscheint und alle Vorschußlorbeeren rechtfertigt.