ByteFM Session #281: Kevin Devine

Foto von Kevin Devine

Kevin Devine zu Gast bei ByteFM

1999 war Kevin Devine noch im Begriff, Journalist zu werden, als ihn letztendlich seine innere Stimme dazu bewog, lieber Musik zu machen. Der Singer-Songwriter aus New York spielte in Cafés, auf Open-Mic- und Campus-Events und gründete mit seinem Highschool-Freund Chris McAllen die Emo-Band Miracle of 86, mit der er sich schon früh eine treue AnhängerInnenschaft im Indie-Underground New Jerseys erspielte. Recht schnell begann er auch, außerhalb dieses Bandgefüges Musik zu machen. 2002 brachte er sein erstes Soloalbum „Circle Gets The Square“ heraus und trat seitdem auch alleine, unter seinem bürgerlichen Namen, auf.

Im ByteFM Magazin wurde der US-Musiker privat und erzählte unserer Moderatorin Vanessa Wohlrath unter anderem, dass er aus einer Polizistenfamilie stammt. Ein Umstand, der seinem Song „Freddie Gray Blues“ noch etwas mehr Brisanz verleiht. In dem Stück thematisiert Devine nämlich den Tod des gleichnamigen 25-jährigen Afro-Amerikaners, der im Jahr 2015 bei seiner Festnahme lebensgefährlich verletzt wurde und später starb. Daneben sprach Devine außerdem über seine Jugend im New Yorker Stadtteil Staten Island und seinen Weg vom Hardcore-Punk-Enthusiasten zum Indie-Folk-Künstler. Am Ende des Gesprächs gab er eine akustische Version seines neuen Songs „Only Yourself“ zum Besten.

Das komplette Interview mit Kevin Devine im ByteFM Magazin vom 21. Januar 2019 können Mitglieder im Förderverein „Freunde von ByteFM“ in unserem Archiv nachhören.

Hört Euch „Only Yourself“ hier an:

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