25.05.: Unfassbar

Die Meldung des Tages kommt heute mal ausnahmsweise nicht aus der bunten weiten Popwelt, sondern aus der Politik: Roland Koch, Ministerpräsident in Hessen und Vizevorsitzender der CDU-Bundesfraktion, will seine Ämter bis zum Jahresende niederlegen. Dies berichtet u.a. die taz. Die Gründe dafür will er in einer Pressekonferenz um 12:30 bekanntgeben.

Weniger erfreuliche Nachrichten erreichen uns aus den USA: In einem Hotelzimmer in Iowa ist Slipknot-Bassist Paul Gray am vergangenen Montag tot aufgefunden worden, weiß der NME. Da die genauen Todesumstände unklar sind, soll die Leiche autopsiert werden. Gray wurde 38 Jahre alt.

David Byrne ist sauer: Weil der Gouverneur Floridas den Talking Heads-Klassiker „Road To Nowhere“ ungefragt für eine Kampagne nutzte, will Byrne ihn nun auf satte 1 Millionen US-Dollar verklagen, berichtet Billboard.com. Dabei ginge es ihm nicht um Politik, sonder um „copyright and about the fact that it does imply that I would have licensed it and endorsed him and whatever he stands for.“

1 Millionen US-Dollar? Pff. Verglichen mit den Rechten an den Nirvana-Songs sind das Peanuts. Eigentlich dachten wir, Courtney Love hätte die schon alle verkauft, tatsächlich aber besitzt sie noch ca. 70 % daran. Damit soll aber auch bald Schluss sein: Für sage und schreibe 162 Millionen US-Dollar will sie ihre letzten Rechte an den Nirvana-Backkatalog verkaufen, berichten die New York Daily News.

Über das Konzert von Joanna Newsom in der Frankfurter Dreikönigskirche berichtet derweil die Frankfurter Rundschau. Eine Kirche sei genau der richtige Auftrittsort für die Künstlerin, die für den Autor „nicht zu fassen“ ist: „Eine fast religiöse Aura umgibt die 28-Jährige mit den langen blonden Haaren und dem bunten Sommerkleid, als sie mit blauem Hintergrundlicht und rotem Altartuch die Farben Marias umgeben, aber das ist sicher nur Zufall.“ Oder Interpretation des Betrachters. Amen.

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Diskussionen

0 Kommentare
  1. posted by
    thea
    Mai 25, 2010 Reply

    Das Dumme ist nur, dass Koch seine brutalst möglichen Ziele in seinem neuen Wirtschaftsjob wahrscheinlich besser durchsetzen wird, als bisher in der Politik…

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