Der erste Pilzkopf


Wie kamen die Beatles zu ihren Pilzköpfen? Die Antwort ist: durch Stuart Sutcliffe, der am 23. Juni 70 Jahre alt geworden wäre.

Als Bassist der Ur-Beatles von 1960 bis 1961 war er zwar kein musikalisches Genie, doch war er der Erste, der den sogenannten „mop-top“ trug. Aber alles der Reihe nach. Von seinem Studienkollegen auf der Liverpooler Kunsthochschule, John Lennon, war Sutcliffe überredet worden, sich vom Erlös seiner verkauften Bilder einen E-Bass zu kaufen. Ohne dieses Instrument jemals gespielt zu haben, wurde er Bassist in Lennons Band, die damals noch „Johnny and the Moondogs“ hieß. Umbenannt in Beatles, aber noch mit uneinheitlichen Frisuren, machten die Jungs 1960 im Zuge eines mehrmonatigen Engagements die Große Freiheit in Hamburg unsicher. Dort begann die Liebesgeschichte zwischen Sutcliffe und der Fotografin Astrid Kirchherr. Sie schnitt ihm die lustige Pilzkopffrisur, die Lennon und Konsorten bald auch wollten. Als die Band nach Liverpool zurückkehrte, beschloss Sutcliffe, bei seiner mittlerweile Verlobten in Hamburg zu bleiben. Dort setzte er sein Kunststudium fort und starb 1962, 22-jährig, an einer Gehirnblutung.

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