Mick Karn ist gestorben

Am 04. Januar ist Mick Karn in London im Alter von 52 Jahren an Krebs gestorben.

Mit der britischen Band Japan war Karn einer der einflussreichsten Musiker des New Wave und erspielte sich mit dem 1981er Album „Tin Drum“ den Ruf als bester Bassist der damaligen Zeit. Nach der Auflösung von Japan 1982 verfolgte Karn einige Soloprojekte und arbeitete mit Künstlern wie Gary Numan oder Kate Bush zusammen.

Selina Nowak erinnert im ByteFM Magazin ab 15 Uhr an Mick Karn.

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Diskussionen

0 Kommentare
  1. posted by
    hans hey
    Jan 6, 2011 Reply

    Ein großer Verlust. Ein sehr, sehr trauriges Ende eines so innovativen Künstlers wie Mick Karn es war. Ohne Zweifel prägte er Technik und Spiel vieler Bassisten vor allem der 80er Jahre.
    Er brachte neben Pino Palladino(u.a. bei Paul Young) den fretless Bass in die Popwelt dieses Jahrzehnts ein. Ging aber einen viel kompromissloseren Weg weil er dem Bass neben seiner Rhythmus Funktion immer auch einen melodischen Stellenwert gab – was sicherlich nicht leicht verdaulich für die Ohren des durchschnittlichen Pop Hörers war. Mick Karn hatte eine äußerst eigentümliche Art des Spiels mit dem bundlosen Bass entwickelt was viele seiner Zeitgenossen auf ihn aufmerksam machte: so gab es Zusammenarbeiten mit Peter Murphy(Bauhaus) im Projekt Dali’s Car, mit Midge Ure(Ultravox), Gary Numan und natürlich auch immer wieder mit David Sylvian seinem ehemaligen Mitstreiter bei Japan.
    In den 90er Jahren verschrieb sich Mick Karn dann sehr dem Jazz und der Fusion Musik und es wurde schwerer ihm auf diesen Wegen zu folgen.
    Man sollte auch erwähnen, dass Mick ein sehr talentierter Bildhauer war und zwischenzeitlich auch ein Restaurant in London betrieb.
    Wie so oft bei Musikern die den Weg abseits der Norm einschlagen verbrachte er wohl die letzten Jahre in enormen finanziellen Engpässen.
    A real Son of Pioneers

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