Presseschau 08.03.: Overjoyed!

Es gibt gute Nachrichten für alle Fans von Joy Division: Peter Hook plant das Joy Division Album „Closer“ von 1980 live zu performen, wie der NME berichtet. Der Mitbegründer und Bassist der britischen Post-Punk Band Joy Division wird am 18. Mai 2011 mit seiner Band, Peter Hook’s The Light, alle Songs des Albums in Manchester vor Publikum spielen. Nicht genug! Auch das Debütalbum von Joy Division ‚Unknown Pleasures‘ wird Peter Hook mit seiner Band in London und Edinburgh in diesem April auf die Bühne bringen. Als zusätzliches Bonbon wird es eine EP mit vier Coverversionen von Joy Division Songs geben, die Anfang Mai in die Plattenläden kommt. Bei all diesen freudigen Ereignissen kommt Klaus Walter heute im ByteFM Magazin nicht um umhin, sich mit dem Thema „Joy Devision“ auseinanderzusetzen.

Während Peter Hook in diesem Jahr so richtig aufspielt, plant ein anderer Kollege seinen Rückzug aus dem Musikgeschäft. Die Rede ist von Phil Collins. Der Rücken sei kaputt, ein Ohr taub, seine Schlagzeugstöcke könne er nicht einmal mehr festhalten, wie es in der Märkischen Allgemeinen heißt. Nach mehr als vier Jahrzehnten im Showgeschäft mit mehr als 250 Millionen verkauften Platten, zahlreiche Nummer-eins-Hits, sieben Grammys und sogar ein Oscar für die Musik zum Disney-Film „Tarzan“ kann sich der Genesis-Star, der oftmals wegen seiner seichten Pop-Melodien kritisiert wurde, das wahrscheinlich auch leisten.

Einsichtig zeigt sich George Michael, der im vergangenen Jahr unter Drogeneinfluss mit seinem Auto in ein Londoner Geschäft gerast war. Er bekannte sich schuldig vor Gericht und wurde zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt. „This was a hugely shameful thing to have done repeatedly. So karmically I felt like I had a bill to pay. I went to prison, I paid my bill,“ zitiert der NME den britischen Pop-Sänger. Es bleibt zu hoffen, dass der Musiker in Zukunft wieder mehr mit seiner Musik und weniger aufgrund strafrechtlicher Vergehen in die Schlagzeilen kommt.

Auch Usher zeigt sich reumütig. Der US-amerikanischer R&B-Sänger hatte 2009 einen privates Konzert für die Familie Gaddafis gegeben. Dafür hatte er eine Gage von 1 Million US Dollar kassiert. Nun habe er sich entschieden, das Geld für wohltätige Zwecke zu spenden, wie der NME bestätigt. Damit gesellt er sich zu seinen Kolleginnen Beyonce Knowles und Nelly Furtado, die ebenfalls private Gigs für den Gaddafi-Clan spielten und ihre Gage später spendeten.

Zurück zur Musik! Der amerikanische Gitarrist und Frontmann der Gruppe Fleet Foxes, Robin Peckhold, stellt seinen Fans eine EP mit Solomaterial zum Download zur Verfügung. Dabei handelt es sich um drei Songs. Auf einem Track ist auch Ed Droste, Mitglied der Indie-Rock Gruppe Grizzly Bear zu hören, wie Stereogum bekannt gibt. Wenn das keine gute Nachricht zum Schluss ist…

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