Rockabilly Roy Orbison wird 75

Roy Orbison etablierte den Rock’n’Roll-Archetypen eines Underdog und romantischen Loser. Mit seiner unvergleichlichen Stimme und seinem Hang zur Melodramatik beeinflusste er neben Gene Pitney auch Bruce Springsteen und Chris Isaak.

Am 23. April 1936 wurde Orbison in Vernon, Texas geboren. Als Rockabilly-Sänger des Monument Records Labels startete er in den 1960ern mit Hits wie „Only The Lonely“ und „Candy Man“ durch. Sein erfolgreichster Song „Oh, Pretty Woman“ erreichte 1964 die Nummer eins der Billboard-Charts. Nachdem er Monument im Jahre 1965 verlassen hatte, wurde es ruhiger um Orbison. Erst in den 1980er Jahren gewann er wieder an Prominenz, indem sein Song „In Dreams“ für die David Lynch-Verfilmung „Blue Velvet“ Verwendung fand. Orbison nahm zwanzig Jahre nach seiner Blütezeit eines seiner erfolgreichsten Alben auf: „Mystery Girl“. 1988 erlag der Rockabilly einem Herzinfarkt.

Ruben Jonas Schnell gratuliert Roy Orbison zum 75. Geburtstag im ByteFM Magazin ab 15 Uhr.

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