Sugar Minott ist tot!


Der Reggae Künstler starb gestern, Sonntag in der jamaikanischen Hauptstadt Kingston im Alter von 54 Jahren.
Die genaue Todesursache ist bislang unklar. Gerüchten zufolge soll er an Herzversagen gestorben sein.
Schon vor zwei Monaten musste der Sänger wegen Schmerzen in der Brust ein Konzert in Kanada absagen.

Seine Karriere startete Minott in den 70er Jahren, sein Solodebüt „Live Loving“ von 1978 gilt als das erste echte Dancehall-Album und hatte großen Einfluss auf nachfolgende Musikergenerationen.
Seine Popularität in Großbritannien übertraf bald jene in Jamaika. 1981 landete er einen großen Hit mit dem Jackson-5-Cover „Good Thing Going“.

Als Produzent und Labelchef förderte Sugar Minott junge Reggae- und Dancehall-Talente. So entdeckte er beispielsweise Junior Reid und Tenor Saw und nahm sie unter Vertrag.

Auch in Deutschland war der äußerst produktive Künstler umtriebig.
2005 produzierte er mit den deutschen Dub-Produzenten Moritz von Oswald und Mark Ernestus, bekannt unter dem Namen Rhythm & Sound, das Stück „Let Jah Love Come“.

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