Zum 70. Geburtstag von Mick Avory

Mick Avory
Mick Avory (Foto: Geoff Lewis)

Im Jahr 1964 kam Mick Avory als Schlagzeuger zu den Kinks. Neben Ray und Dave Davies, dem Brüderpaar und Gründern der Band, ist Avory das Mitglied, das am längsten bei den Kinks blieb. Ganze 20 Jahre verbrachte er mit ihnen im Studio und auf Tour. 1984 schied Avory aus, da er Dave Davies und er sich einfach nicht ausstehen konnten. Es kam öfter zu betrunkenen Rangeleien zwischen den beiden. Bei einem Konzert in Cardiff im Jahr 1965 hat Avory Davies sogar mit seinem Schlagzeugpedal geschlagen.

Die Kinks schossen schnell in die Höhe, nicht nur in Großbritannien, auch in den USA konnten sie als eine der „British Invasion“-Bands der 60er große Erfolge feiern. Ihre Single „You Really Got Me“ stand im Gründungsjahr der Band auf Platz 1 der UK- und auf Platz 3 der US-Charts. Mick Avory, der am 15. Februar 1944 geboren wurde, hatte mit den Kinks 20 ereignisreiche und wilde Jahre, die sein Leben maßgeblich geprägt haben. Und dabei hätte Avory fast bei einer anderen Band angeheuert – im Jahr 1962 probte er einige Male mit den Rolling Stones.

Mit dem Austritt aus der Band wurde Mick Avory Chef der Konk Studios, in denen die Kinks viele ihrer Alben aufgenommen haben. 1996, als sich die Band endgültig auflöste, gründete er mit ein paar weiteren ehemaligen Mitgliedern die Band The Kast Off Kinks. Außerdem spielt Avory seit den 90ern bei verschiedenen „British Invasion“-Allstar-Bands, zum Beispiel The Class of 64.

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