12.06.: Stimmen der Vernunft


Es ist übrigens Fußball-Weltmeisterschaft. Das kann einem dieser Tage ja leicht entgehen. Damit das nicht passiert, nehmen mehrere Künstler WM-Songs auf. In Deutschland droht Bushidos „Fackeln im Wind“ der WM-Song 2010 zu werden. Und auch Rivers Cuomo von Weezer hat es sich nicht nehmen lassen, den Song „Represent“ für das amerikanischen Nationalteam zu schreiben, der pünktlich zum heutigen Spiel der Amerikaner gegen England veröffentlich wird, berichtete der NME. Wie man dem Artikel entnehmen kann, heißt es jetzt also nicht nur USA vs. England, sondern auch Weezer vs. Dizzee Rascal and James Cordon. Die beiden Letztgenannten veröffentlichten ebenfalls vor kurzem den Song „Shout for England“.

Schweden hat die Qualifikation für die WM verpasst, kann sich dafür aber an seinen vielen großartigen Künstlern erfreuen.
So zum Beispiel auch an Robyn, deren „Body Talk Pt. 1“ in der taz in einem Artikel mit der einfallsreichen Überschrift „Ikea für den Dancefloor“ gelobt wird. Robyn will dieses Jahr noch die Alben „Body Talk Pt. 2“ und „Body Talk Pt. 3“ folgen lassen.

Keine Trilogie, aber ein Doppelalbum wurde vor kurzem wiederveröffentlicht. Und nicht irgend eines, sondern „Exile On Main Street“ der Rolling Stones, das zu den fünf wichtigsten Rockalben der Geschichte gezählt wird. Über die Aufnahmen des Albums im Sommer 1971 in Südfrankreich schreibt Andrian Kreye in der SZ.

In Israel spielten die Rolling Stones bereits, auf ein Konzert der Pixies wird man dort aber weiterhin warten müssen. Die Band um Frontmann Frank Black sagte, wie schon vor ihnen die Klaxons und die Gorillaz, ihren Auftritt beim Pic.Nic-Fesitval in Tel Aviv ohne Begründung ab, schreibt die taz.
Die Festivalorganisatoren vermuten einen „Zusammenhang mit der Attacke des israelischen Militärs auf die Free-Gaza-Solidaritätsflotte in der vergangenen Woche, bei der neun türkische Aktivisten getötet wurden“ und dass die Bands dem Aufruf israelischer Menschenrechtler gefolgt sind.
Ein außergewöhnliches und sehr lesenswertes Interview über die Lage Israels gab Dirigent Daniel Barenboim der Zeit.

Das könnte Dich auch interessieren:



Deine Meinung

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.