18.09.: Ähnlichkeiten


Sacha Baron Cohen aka Ali G aka Borat soll Freddie Mercury spielen, zitiert Pitchfork die Exklusiv-Meldung des New Yorker Magazins Deadline. Finanziert und produziert wird das Film-Projekt von GK Films in Kooperation mit Robert De Niros und Jane Rosenthals Tribeca Productions sowie Queen Films. Erzählt wird das Leben Mercurys von der Entstehung der Band, bis zu Queens Auftritt bei Live Aid 1985, der Tod des Sänger soll nicht mehr Teil des Inhalts sein. Der voraussichtliche Regisseur Peter Morgan hat Erfahrung mit Königinnen – er ist bekannt für seine Historiendramen rund um das englische Königshaus.

Schon seit 2006 geistert die Idee einer Verfilmung der Lebensgeschichte Freddie Mercurys umher. Brian May, Gitarrist von Queen, favorisierte damals Johnny Depp für die Rolle. Dass Sacha Cohen nun in Freddies Fußstapfen tritt, mag vor allem an seinem Aussehen, aber auch an seiner ähnlichen Exaltiertheit liegen. 2005 trat er bei den VMAs gar in arschfreier Cowboyhose auf, mit dem Satz: „Hello it is me, Freddie Mercury. I joking, he die of AIDS.“ Ob Cohen in der noch unbetitelten Film-Biographie auch singen wird, ist noch unklar.

Hoffentlich wird dieser Mann nie singen: Guido Westerwelle gehört zwar nicht in die Welt der Musik, doch ist die Hochzeit des selbsterklärten Polit-Popstars eine Meldung wert. Die Feier fand gestern Abend in kleinem Kreise statt und war so geheim, dass selbst die Bildzeitung nicht mehr zu berichten wusste, als „Westerwelle und Mronz trugen beide dunkle Anzüge, der FDP-Chef dazu eine hellblaue Krawatte, sein Ehemann eine gelb-grüne.“

Ein Namensvetter Westerwelles hält die „Exzesse, Wahnsinn, Lächerlichkeit, Tragik & Komik“ der Berühmten auf Papier und Leinwand fest. Ab 30. September sind im Caricatura Museum Frankfurt die Gemälde und Zeichnungen des Berliner Künstlers Guido Sieber zu sehen. In über 300 Werken wird hier über 100 Jahre Popmusikgeschichte erzählt, ergänzt durch Text und Ton von Schriftsteller Franz Dobler.

Garantiert hat Guido Sieber auch schon Neil Young porträtiert. Von dem vermeldet die deutsche Ausgabe des Rollingstone die Reaktivierung seiner alten Band Buffalo Springfield. Anlass ist das „Bridge School Benefit“-Konzert im kalifornischen Mount View, dessen Erlös körperlich benachteiligten Kindern gespendet wird. Seit 1968 haben Buffalo Springfield kein Konzert mehr gespielt, anstatt des früheren Bassisten Bruce Palmer wird Youngs treuer Wegbegleiter Rick Rosas spielen und der Original-Schlagzeuger Dewey Martin wird von Crosby, Stills & Nash-Drummer Joe Vitale ersetzt.

Wer wohl Adam Kessler bei The Drums ersetzen wird? NME vermeldet dessen Trennung von der US-Band. Genaue Gründe dafür sind noch nicht bekannt, die rechtlichen Mitglieder sollen jedoch am Boden zerstört sein.

Dort lag auch Jimi Hendrix als er starb. Und zwar vor genau 40 Jahren. Nachrufe über die Legende gibt es heute zu Hauf in der Presse. Auf unserer Magazinseite könnt Ihr die Lieblingslieder und Anekdoten unserer Moderatoren von und über Jimi Hendrix nachhören und lesen. Ab 14 Uhr läuft dann ein ByteFM Container Spezial zu dessen Todestag.

Statt Jimi Hendrix wird in der taz ein noch lebendiger Musiker portraitiert: Bilal Oliver – einer, der immer im Schatten von Erykah Badu und Common stand, deren Musik er mit seiner Falsettstimme akzentuierte.
Der Sänger und Rapper sprach im Interview über sein aktuelles Werk „Airtight’s Revenge“ und den „ganzen Bullshit, der mir in den letzten Jahren passiert ist“. Das wären ein mutwillig geleaktes Album und der darauffolgende Rausschmiss bei der Plattenfirma.
Als „Psychedelic mit Consciousness“ nennt die taz Bilals neuen Stil – „Für die Wohnzimmercouch“.

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