26.06.: Mainstream-Pornografie


Es hagelt weitere Nachrufe zum King of Pop. Dieses Mal unter anderem von der Zeit. Diese führte ein Interview mit der Journalistin Aphrodite Jones, welche behauptet: „Ein böser Michael Jackson verkauft sich besser“.

Aber es gibt Grund zum Aufatmen für die Produzentenvon Michael, Nachschub ist in Aussicht. Die Mutter von Michael Jackson, der auch das Sorgerecht für seine Kinder zugesprochen wurde, weiß laut den Yahoo! Music News jetzt schon, dass Michaels Sprösslinge in seine Fußstapfen treten wollen.

Und wir machen weiter mit traurigen Neuigkeiten: Der Kinks-Bassist Pete Quaife starb vorgestern im Alter von 66 Jahren. Die Todesursache ist noch nicht geklärt. Allerdings hatte Quaife seit langer Zeit Probleme mit den Nieren, berichtet der NME.

Der NME kennt jetzt auch das Erscheinungsdatum der Reissue des Rated R Albums von den Queens Of The Stone Age. Wir berichteten bereits in der Presseschau vom 08.05. von der Neuauflage des Albums.

In der taz schreibt ByteFM Moderator Klaus Walter über die Pornografisierung des Pop. Im Artikel „Geschminkte Stimmen“ geht es um die verlorene Natürlichkeit in Pop und Porno und um die elektronische Bearbeitung der menschlichen Stimme durch den so genannten Autotune-Effekt. Dieser Effekt ermöglicht es auch stimmlich eher unbegabten Menschen, den rechten Ton zu treffen und sich über Gendergrenzen hinweg zu setzen.
Klaus Walter moderiert jeden Sonntag die Sendung Was ist Musik ab 20 Uhr.

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