29.09.: In der kreativen Sackgasse

HipHop siecht“, titelt Thomas Winkler für Zeit Online. Black Urban Music stecke in der kreativen Sackgasse. Weiter beschäftigt sich der Artikel mit Aloe Blacc aus Los Angeles, der den Wandel vom HipHop- zum Soulmusiker mehr als gemeistert hat. Mit seinem aktuellen Album „Good Things“ hat der Musiker „den großen Plan, die Welt zu verändern“, verrät er im Interview mit jetzt.de.

Die Welt verändern, das möchte auch Barack Obama. Im Gegensatz zu Aloe Blacc hat er die dafür notwendigen Kompetenzen und das nötige Kleingeld. Vielleicht löst Obama ja die von Winkler angesprochene Krise des HipHop. Wie Gigwise berichtet, hat der erste Mann des amerikanischen Staates seinen musikalischen Horizont erweitert: „Jay-Z used to be sort of what predominated, but now I’ve got a little Nas and a little Lil Wayne and some other stuff“, sagt Obama. Der „other stuff“ sei Musik von „Stevie Wonder, Bob Dylan, Rolling Stones and a lot of R&B.“

Gestern berichtete Pitchfork über einen angeblichen „Urin-Anschlag“ auf die Band MGMT. Bei einem Auftritt in Manchester wurde Drummer Will Berman offenbar mit einem Becher voller Urin beworfen. Zu Recht fragt die Webseite: „If it did happen, this raises all sorts of questions. Did the audience member in question piss in the glass at some point during the show? How did the piss stay in the glass before it hit Berman? Did the glass have a lid or something? Really, if you’re trying to soak a band member in piss, a water balloon would have to be an easier way to go, right?“ – hahaa!
Pitchfork vermeldete außerdem, dass die Band Meinungsverschiedenheiten mit ihrem Label Columbia habe.
Alles Quatsch, schreibt nun Andrew VanWyngarden an die Webseite. Das „Urin“ sei bloß Ale gewesen, Meinungsverschiedenheiten mit dem Label gebe es auch nicht und „don’t believe everything that you read (even on Pitchfork.com)“.
Lustig auch: „We should also mention that one Dan Deacon has emailed Pitchfork News with his own report. His email subject line: „I threw the piss.“ Text: „It was me.“ – nochmal hahaa!

„Ask the indie professor“ ist eine lustige Rubrik beim Guardian. Jede Woche beantwortet Wendy Fonarow eine Frage ihrer Leser. Gestern: „Why have audiences stopped dancing?“

Apropos gestern: da stellten wir die Live-Aufnahme vom letzwöchigen Besuch von Chilly Gonzales online. Die Resonanz war mehr als erfreulich: „A REAL SPINETT“!
Die FR schreibt über ein Konzert von Gonzales im Mousonturm Frankfurt: „Plötzlich jedenfalls ist es Mitternacht. Und niemand hat gemerkt, wie die Zeit verging.“

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Diskussionen

0 Kommentare
  1. posted by
    Chilly Gonzales « Эхо блогосферы
    Okt 4, 2010 Reply

    […] Redaktion пишет: Apropos gestern: da stellten wir die Live-Aufnahme vom letzwöchigen Besuch von Chilly Gonzales online. Die Resonanz war mehr als erfreulich: “A REAL SPINETT”! Die FR schreibt über ein Konzert von Gonzales im Mousonturm Frankfurt: … […]

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