Half Japanese: neues Musikvideo „Why Not?“

Half JapaneseVier Dekaden zwischen Dissonanz und Griffigkeit: Die US-amerikanische Lo-Fi-Institution Half Japanese

Half Japanese haben ein neues Musikvideo zum Song „Why Not?“ veröffentlicht und ein gleichnamiges neues Album angekündigt. Die alteingesessene US-amerikanische Art-Punk-Gruppe ist seit 1975 Spezialist für musikalische Lo-Fi-Seltsamkeiten, die gleichermaßen griffig wie dissonant sind. Zu ihren Verehrern zählen und zählten unter anderem Sonic Youth und Kurt Cobain. „Why Not“ wird ihr 19. Studioalbum werden.

Der neue Song klingt genauso eklektisch und charmant, wie man es von Half Japanese mittlerweile gewohnt ist: Warme Fuzz-Gitarren, Jad Fairs nasaler Gesang und rumpelndes Schlagzeug, dazu spielt eine leicht schräge Melodika einen fröhlichen Kontrapunkt, irgendwo zwischen der melancholischen Naivität von Neutral Milk Hotel und dem Slacker-Rock der frühen Pavement. Das dazugehörige Musikvideo kommt in angemessener Lo-Fi-Manier daher: Die Regisseure Fair und Claus Frøhlich erzählen darin mit knallbunten Scherenschnitt-Figuren eine psychedelische Liebesgeschichte.

Das Album „Why Not?“ wird am 19. Januar auf Fire Records erscheinen.

Das könnte Dich auch interessieren:

  • Film-Still aus der Sonic-Youth-Performance für „From The Basement“ mit Lee Ranaldo an der Gitarre, Mark Ibold am Bass und Kim Gordon am Mikrofon.
    Der britische Musikproduzent Nigel Godrich ist seit einiger Zeit dabei, vollständige Live-Sets aus seiner Web-Serie „From The Basement“ aus den späten 2000er-Jahren auf YouTube zu veröffentlichen. Ganz frisch: ein Set von Sonic Youth von 2007....
  • Paint – „Spiritual Vegas“ (Album der Woche)
    Euphorischer Existenzialismus: Auf seinem zweiten Solowerk „Spiritual Vegas“ erhebt Allah-Las-Gitarrist Pedrum Siadatian aka Paint das Staunen und das Stolpern zur Kunstform. Das ByteFM Album der Woche. ...
  • Musiker*in Charlie Valentine alias No Home. No Homes Album schreit schon im Titel „verdammt nochmal!“: Es heißt „Fucking Hell“.
    „Verdammt nochmal!“, schreit das Debütalbum „Fucking Hell“ von Charlie Valentine alias No Home. Unser Track des Tages, „YY“ ist ein zorniges Stück Lo-Fi-Pop....


Deine Meinung

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.