Brian Epstein wäre heute 80 geworden

Brian EpsteinBrian Epstein

Einige Menschen wurden seit den 60ern als „der fünfte Beatle“ bezeichnet, doch Brian Epstein ist wohl der Einzige, der diesen Beinamen zu recht tragen konnte. Schließlich hat ihn Paul McCartney so genannt. Brian Epstein war der erste Manager der Beatles und derjenige, der sie zum großen Erfolg führte. Ohne Epstein hätte es wohl nie die Beatlemania gegeben.

Der am 19. September 1934 geborene Epstein übernahm in den 50ern den Plattenladen seines Vaters. Nachdem er das erste Mal von den Beatles gehört und eins ihrer ersten Konzerte in Liverpool besucht hatte, kaufte er der Band 25 Singles ab. Die waren nach kürzester Zeit wieder vergriffen. Davon beeindruckt, bot sich Epstein kurzerhand als Manager der Band an.

Er war es, der den Beatles den ersten Plattenvertrag verschaffte. 1962 erschien „Love Me Do“ bei Parlophone und wurde zum Hit. Epstein beeinflusste auch das Auftreten der Beatles grundlegend. Er ordnete an, dass die „Fab Four“ ihre Lederjacken und Jeans für ordentliche Anzüge aufgaben. Außerdem sollten sich das Rauchen, Trinken und Fluchen auf der Bühne aufgeben. Mit diesem polierten Image traten die Beatles den Weg zum Weltruhm an.

Doch mit dem wachsenden Erfolg wurden die Band unzufrieden mit ihrem Manager. Sie merkten, dass er sich einen großen Teil vom Kuchen abschnitt, und mehr von ihren Einnahmen für sich behielt als üblich war. Außerdem sorgte Epsteins Drogenkonsum für Probleme – er war nicht mehr der zuverlässige Geschäftsmann, den McCartney, Lennon und Harrison kennengelernt hatten.

Im Sommer 1967 war klar, dass Epstein nicht länger Manager der Band bleiben würde. Er nahm sich am 27. August 1967 das Leben, Brian Epstein starb im Alter von nur 32 Jahren an einer Überdosis.

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