ByteFM Charts vom 2. bis 8. Januar

Cover des Albums A Seat At The Table von SolangeSolange – „A Seat At The Table“ (Columbia)

Zugegeben, die ByteFM Charts sind noch im Feiertagsmodus, denn zum dritten Mal in Folge geht der erste Platz an „A Seat At The Table“. Ein lupenreiner Hattrick, wie ihn Solange damit hingelegt hat, ist auch in den ByteFM Charts ein seltenes Schauspiel. Platz 2 kann in dieser Woche Anohni für sich behaupten, die mit „Hopelessness“ im Jahr 2016 am längsten ohne Unterbrechung in den ByteFM Charts vertreten war. Auch deshalb belegt das musikalische Weltuntergangsszenario in der Endabrechnung Platz 1 der ByteFM Jahrescharts. Auch für Leonard Cohen gab es in den vergangenen Tagen nochmal viel Airplay: „You Want It Darker“, das Abschiedsalbum des im November gestorbenen Künstlers macht einen satten Sprung von Platz 11 auf die 3.

Der Veröffentlichungsflaute zum Jahresende ist es diesmal geschuldet, dass es keine Neuzugänge zu verzeichnen gibt. Stattdessen gibt es ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten in den ByteFM Charts: So gelingt Andy Shauf mit seinem melancholischen Album „The Party“ der Wiedereinstieg auf Platz 5. Zuletzt war der Kanadier im Juli in unserer Bestenliste vertreten. Auch Anderson. Paak erweist sich in der Rückschau als einer der großen Favoriten vieler Moderatorinnen und Moderatoren. „Malibu“, das zweite Album des Kaliforniers, das bereits im Januar 2016 veröffentlicht wurde, begrüßen wir auf Platz 11. Isolation Berlin halten in dieser Woche die Fahne der deutschsprachigen Bands hoch. „Und Aus Den Wolken Tropft Die Zeit“ war bereits im Februar unser Album der Woche. Nach einer mehrmonatigen Charts-Pause sind auch die Berliner wieder mit dabei.

Alle weiteren Platzierungen:

1. Solange – A Seat At The Table (1)
2. Anohni – Hopelessness (9)
3. Leonard Cohen – You Want It Darker (11)
4. David Bowie – Blackstar (-)
5. Andy Shauf – The Party (-)
6. Peter Doherty – Hamburg Demonstrations (-)
7. Whitney – Light Upon The Lake (-)
8. Kate Tempest – Let Them Eat Chaos (-)
9. Blood Orange – Freetown Sound (8)
10. Frank Ocean – Blonde (-)
11. Anderson .Paak – Malibu (-)
12. Isolation Berlin – Und Aus Den Wolken Tropft Die Zeit (-)
13. Lambchop – FLOTUS (5)
14. Nicolas Jaar – Sirens (-)
15. PJ Harvey – The Hope Six Demolition Project (-)

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