Chris Cornell ist tot

Foto vom Chris CornellChris Cornell ist am 17. Mai 2017 im Alter von 52 Jahren gestorben (Foto: BB GUN Press)

Chris Cornell, Grunge-Ikone der 90er-Jahre, ist der vergangenen Nacht im Alter von nur 52 Jahren verstorben. Dies teilte sein Agent Brian Bumbery in einem Statement mit, machte dabei jedoch keine Angaben über die Todesursache. Für ihn und seine Familie kam der Tod „plötzlich und unerwartet“.

Chris Cornell, am 20. Juli 1964 in Seattle geboren, gehörte zu Beginn der 90er-Jahre als Sänger und Hauptsongschreiber der Band Soundgarden zur Speerspitze der US-amerikanischen Grunge-Bewegung. 1994 gelang der Band mit ihrem vierten Album „Superunknown“, ein Grunge-Metal-Hybrid, und insbesondere den Singles „Spoonman“ und „Black Hole Sun“ der internationale Durchbruch.

Nach der Auflösung der Band nahm Cornell mehrere Soloalben auf, wurde gar für den Grammy nominiert, konnte jedoch nie an die kommerziellen Erfolge von Soundgarden anknüpfen. Für Aufsehen sorgte der Musiker 2001, als er sich mit Tom Morello, Tim Commerford und Brad Wilk von der frisch aufgelösten Band Rage Against The Machine zusammentat. Als Audioslave veröffentlichte die Band drei Alben, bevor Cornell die Band im Jahr 2007 verließ. Kurzzeitige Supergroup-Erfahrungen sammelte er bereits 1990, als er zu Ehren seines verstorbenen Freundes Andrew Wood (Mother Love Bone) die Band Temple Of The Dog gründete, der unter anderem Eddie Vedder (Pearl Jam) angehörte.

Drei Jahre nach dem Ausstieg bei Audioslave gab Cornell die Reunion seiner alten Band Soundgarden bekannt, mit der er sich gerade auf ausgedehnter US-Tour befand. Erst gestern, am 17. Mai 2017, absolvierten sie einen Auftritt in Detroit, Michigan.

Update: Wie am Abend des 18. Mai bekannt wurde, hat Chris Cornell offenbar Suizid begangen. Das bestätigte die Gerichtsmedizin.

Mehr zu Chris Cornell und Musik von Soundgarden und Audioslave hört Ihr heute im ByteFM Magazin am Morgen und am Nachmittag.

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