Cleopatrick kündigen mit „Good Grief“ ihr Debütalbum an

Bandfoto des Duos Cleopatrick, dessen Song „Good Grief“ heute unser Track des Tages ist.

Cleopatrick (Foto: Janine van Oostrom)

Auf der ultraverzerrten neuen Single des kanadischen Duos Cleopatrick „Good Grief“ gibt es eine klangliche Überraschung. Das unerwartete Element ist nicht die Sache mit den verzerrten Gitarren, denn die Fuzz-Box ist neben dem Schlagzeuger Ian Fraser und dem Gitarristen Luke Gruntz quasi das dritte Bandmitglied von Cleopatrick. Doch das Stück, mit dem die Band ihr erstes richtiges Album für das kommende Jahr ankündigt, hat gar nichts mehr von dem Stoner-Rock alter Tage. Nun ist „alt“ relativ, denn Gruntz und Fraser sind Anfang bis Mitte 20 und ihre letzte EP „The Boys“ liegt gerade einmal knapp zwei Jahre zurück. Und doch hat sich einiges getan. Besonders im Jahr 2020, in dem einfach ganz objektiv ziemlich viele Dinge nicht normal gewesen sind.

So fand sich Luke Gruntz während der Pandemie quasi permanent in dem Souterrain-Zimmer wieder, das er in seinen alten Liedern romantisiert hat. Aber plötzlich fiel ihm dort nur noch die Decke auf den Kopf. Aber nach einer Phase des Sich-Sammelns fand er frische kreative Energie, aus der die neuen Songs seiner Band geboren wurden. Der Titel unseres heutigen Tracks des Tages (manche werden ihn als Charlie-Brown-Punchline wiedererkennen) bedeutet soviel wie im Deutschen die schöne Redewendung „Ach du grüne Neune!“. Der Gesang ist über dem bollernden Schlagzeug und der wunderbaren Fuzz-Gitarren-Wand oft eher gesprochen als gesungen – mehr King Krule, weniger Kyuss.

Das Debütalbum von Cleopatrick erscheint 2021 auf dem Label Nowhere Special Recordings. Die Vorabsingle „Good Grief“ daraus ist heute unser Track des Tages. Hört und seht sie Euch hier an:

Bild mit Text: Förderverein „Freunde von ByteFM“

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