Conway Savage (Nick Cave & The Bad Seeds) ist tot

Conway Savage (Nick Cave & The Bad Seeds) ist tot

Conway Savage (Foto: Ross Waterman)

Conway Savage, der langjährige Pianist von Nick Cave & The Bad Seeds, ist tot. Laut einem Statement der Band ist der australische Musiker am vergangenen Sonntag gestorben. 2017 wurde bereits bekannt, dass Savage an einem Gehirn-Tumor litt. Er wurde 58 Jahre alt.

Savage wurde am 27. Juli 1960 im australischen Bundesstaat Victoria geboren. Im Alter von 20 Jahren gründete er seine kurzlebige erste Band Happy Orphans, gemeinsam mit Jim White, dem späteren Schlagzeuger der einflussreichen Post-Rock-Band Dirty Three. Mit White spielte er außerdem in der Alternative-Country-Gruppe The Feral Dinosaurs.

1990 stieg Savage bei Nick Cave & The Bad Seeds ein, kurz nach dem Release ihres sechsten Albums „The Good Son“. Zwei Jahre später veröffentlichte er eine erste Solo-EP, mit Unterstützung seiner Bad-Seeds-Kollegen Mick Harvey und Martyn P. Casey. 2000 folgte Savages Debütalbum „Nothing Broken“, auf dem ebenfalls Harvey und Casey mitwirkten. Neben seiner Arbeit als Solokünstler und The-Bad-Seeds-Mitglied war er vielbeschäftigter Gastmusiker in der Melbourner Musikszene, der unter anderem auf Soloalben von Robert Forster (The Go-Betweens) und Kim Salmon (The Scientists) spielte.

Die letze Nick-Cave-Platte, auf der Savage zu hören war, war das 2013 veröffentlichte „Push The Sky Away“. 1995 sang er auf „The Willow Garden“, der B-Seite des erfolgreichen Kylie-Minogue-Duetts „Where The Wild Roses Grow“, die Lead-Vocals. Laut Statement der Band war er bis zum Schluss ein unersetzliches Element von The Bad Seeds: „Conway war der anarchische Faden, der sich durch unsere Live-Shows gezogen hat. Er war mit einer goldenen Stimme gesegnet, hoch und süß und voller Soul.“

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