Die ByteFM Jahrescharts 2019

Collage aus Covern der meistgespielten Alben bei ByteFM im Jahr 2019

Einige unserer meistgespielten Alben des Jahres

Welche Alben und Songs das ByteFM Team 2019 herausragend fand, haben wir Euch bereits verraten. Die Bestenlisten unserer ModeratorInnen waren natürlich höchst subjektiv – jetzt lassen wir harte Fakten sprechen und ziehen Bilanz: Was wurde tatsächlich am häufigsten gespielt? Hierzu haben wir Playlisten analysiert, Song-Einsätze gezählt, alte Veröffentlichungen herausgerechnet, die Punkt-vor-Strichrechnung-Regel beachtet und haben nun unterm Strich: die 25 meistgespielten Alben der vergangenen zwölf Monate bei ByteFM.

Friederike Herr hat am 27. Dezember 2019 in einem Freispiel diese Liste präsentiert. Mitglieder im Förderverein „Freunde von ByteFM“ können die Sendung auch in unserem ByteFM Archiv nachhören.

Eine letzte Bestenliste des Jahres gibt es noch als krönenden Abschlus am Silvesternachmittag: Eure Lieblinge. Die Ergebnisse des ByteFM Polls präsentieren wir Dienstag, den 31. Dezember 2019. Mit den Künstlerinnen und Künstlern, die Euch am meisten bedeutet haben, dem beliebtestem Album, den überraschendsten Newcomern, drei Stunden lang in unserem Programm. Von 14 bis 17 Uhr in den Jahrescharts der Hörerinnen und Hörer, moderiert von Ruben Jonas Schnell.

Unsere meistgespielten Alben des Jahres:

25. Stephen Malkmus – „Groove Denied“

Seit seiner Zeit mit der Indiepop-Band Pavement ist Stephen Malkmus als einer der besten Songschreiber der Gegenwart bekannt. Er verband von jeher großartige Melodien mit klanglicher und struktureller Zerfaserung, die die Stärken der Songs zugleich untertrieb und betonte.

Sein 2019er Album „Groove Denied“ ist da keine Ausnahme, erweitert aber Malkmus‘ Soundpalette in Richtung Elektronik, was ihn bisweilen wie einen Zeitgenossen der frühen Human League klingen lässt. Eine gute Überraschung.

24. Jessica Pratt – „Quiet Signs“

Bisher waren Jessica Pratts Veröffentlichungen wahrhafte Lo-Fi-Werke, aufgenommen mit dem Vierspurgerät in der eigenen Wohnung. Mit „Quiet Signs“ hat die US-Künstlerin erstmalig ein Album in einem professionellen Studio aufgenommen. Das hätte danebengehen können, tat es aber nicht.

Der etwas größere Sound und das erweiterte Klangspektrum bieten Pratts Stimme mehr Raum, bei gleichbleibend minimalistischen Arrangements.

23. Solange – „When I Get Home“

Das letzte Album von Solange war 2016 ein Paukenschlag: „A Seat At The Table“ war ein unerwartetes Statement zur Lage des schwarzen Amerikas, präsentiert als State-Of-The-Art-R&B.

„When I Get Home“ mag die politische Wucht des Vorgängers fehlen, dafür ist das Album aber musikalisch fast noch interessanter und die Produktion radikaler.

22. The Comet Is Coming – „Trust In The Lifeforce Of The Deep Mystery“

Aus der lebhaften Londoner Jazz-Szene kamen auch 2019 wieder eine Menge gute Platten, unter anderem von Theon Cross, Ruby Rushton und Ezra Collective. Aber die auffälligste und direkteste hat vermutlich Shabaka Hutchings mit seinem Projekt The Comet Is Coming herausgebracht.

Kosmischer Jazz mit Synthesizern und Breakbeats, ungeheuer organisch und lebhaft. Musik für den intellektuellen Sci-Fi-Dancefloor, mysteriös und handfest.

21. Angel Olsen – „All Mirrors“

Drama, Baby, Drama! Die US-amerikanische Musikerin Angel Olsen ist keine Freundin des Understatements. Eher eine Bekannte bollerigen Bombasts. Auf „All Mirrors“ haut sie ungehemmt auf die Zwölf, dass es eine Wonne ist. Pop, der nicht verhehlt, dass er keine Ruhe geben wird, bevor er in jedem Radio der Welt läuft.

Schwer vorstellbar, dass die Platte ihre Existenz als minimalistisches Songwriter-Werk begann. Aber der Vorstellungskraft wird nachgeholfen: 2020 erscheint „All Mirrors“ in der Ursprungsvariante.

20. Automatic – „Signal“

Yay! Das ist Punk! Lange hat schlechte Laune nicht mehr so gute Laune bereitet. Izzy Glaudini, Lola Dompé und Halle Saxon aus Kalifornien machen keine Gefangenen, Klarheit regiert. Sowohl in der antikapitalistischen Grundhaltung als auch im Sound.

Man fühlt sich bei Automatic an Wire oder die besten Zeiten von Blondie erinnert. Wahnsinnig druckvoll, das Ganze, aber nie einfallslos. Mal liegt über dem tighten Dröhnen eine twangy Gitarre, mal ein Synth wie aus der Frühzeit von The Cars.

19. The Düsseldorf Düsterboys – „Nenn mich Musik“

Der Bandname war eine Traumvision, die ein ganzes Konzept mit sich brachte. Im vergangenen Jahr waren Peter Rubel und Pedro Goncalves Crescenti für eines unserer zehn meistgespielten Alben mitverantwortlich. Mit dem Album „Die besten Jahre“ ihrer Band International Music nämlich. Mit The Düsseldorf Düsterboys schlagen sie einen anderen Pfad ein und ringen der verwurzelten Kleinstadttristesse Musik von seltsamer Schönheit ab.

Ein spätes Debüt zwischen Proto-Punk und Folk, aus dem eine Stimme spricht, von der wir nicht ahnten, dass es sie gibt. Und eine Atmosphäre heraufbeschwört, die uns in ihren Bann gezogen hat.

18. Chris Cohen – „Chris Cohen“

Chris Cohen kommt aus Los Angeles und die musikalische Geschichte der Stadt scheint Teil von Cohens DNA zu sein. Warm, einladend und immersiv wie ein wohltemperiertes Wannenbad taucht Cohen die HörerInnen in Psych-Pop, Softrock und Folk aus dem Laurel Canyon. Dabei geht es thematisch weniger fluffig und geschmeidig zu, verarbeitet der Sänger die Trennung seiner Eltern nach dem späten Coming-out seines Vaters.

Chris Cohen, der Mann, war in diesem Jahr mit „Chris Cohen“, dem Album, Teil unseres Alltags. Eine Platte, die wir immer wieder angemacht haben, von der wir nicht genug bekommen haben und uns daher umso mehr freuen, dass er eine ByteFM Session gespielt hat.

17. Sampa The Great – „The Return“

Lange erwartet war das Debütalbum von Sampa Tembo alias Sampa The Great, deren Mixtape „Birds And The BEE9“ bereits 2017 ByteFM Album der Woche war. Insofern ist „The Return“ in der Tat eine Rückkehr. Auf der Platte selbst hingegen ist der Ort der Rückkehr selbst unbestimmt. Ein Album, dessen Protagonistin nach der Identität von einer Künstlerin sucht, die zwischen drei Kontinenten großgeworden ist.

„The Return“ ist aber auch ein Album der Selbstbehauptung von Sampa The Great. Als Afrikanerin, als Frau, als Künstlerin mit unverwechselbarer Handschrift und nicht zuletzt als Individuum.

16. Drugdealer – „Raw Honey“

Leicht psychedelischer US-Westcoast-Pop aus dem Hause Drugdealer begleitete uns dieses Jahr. Michael Collins, Kopf des kalifornischen Kollektivs, hat für „Raw Honey“ die Lo-Fi-Ästhetik ein wenig geopfert, und auch die Substanzen-Bezüge sind nicht so präsent wie in anderen Projekten von Collins.

An die Stelle von Bewusstseinserweiterung und Ausufern ist fokussierter Pop getreten, geschult an Bands wie Fleetwood Mac, Steely Dan oder Doobie Brothers. Einer unserer größten Ohrwürmer 2019 war die Single „Fools“ von dieser Platte.

15. Cherry Glazerr – „Stuffed & Ready“

Vollgestopft mit Ideen und bereit, diese zum Teil unseres Lebens werden zu lassen. Cherry Glazerr haben uns mit ihren Ideen und Vorstellungen Ende Januar gekriegt und sind uns nicht von der Seite gewichen. Zu lauten Gitarren gesellten sich auf diesem zweiten Album Synthesizer und Arrangements, die uns in vertrauter Sicherheit wiegen, bevor sie eine unerwartete Wendung nehmen.

Politisch besorgt, aber nicht nervös, sondern höchst fokussiert geht es zu Werke. „Indie-Pop“ wörtlich genommen und nicht als Soundklischee: unabhängiger Pop aus Los Angeles.

14. Julia Jacklin – „Crushing“

Ständig unter Strom zu stehen und mehr Dinge auf dem Schirm zu haben, die man bewältigen kann – Burnout ist keine seltene Diagnose. Seltener ist, dass jemand aus zerbrochenen Beziehungen so hervorragende Musik macht wie Julia Jacklin. Die Australierin kennt das, emotional abzustumpfen, nicht mehr zu können und obendrein nicht in Ruhe gelassen zu werden.

Ein zornfreies „Es reicht!“ im Gewand wundervoller Folk-Songs und die Einsicht, dass Egoismus manchmal aus Selbstschutz sein muss – wir waren beeindruckt.

13. Weyes Blood – „Titanic Rising“

Eine große Pop-Nummer im klassischen Sinne kam dieses Jahr von der Kalifornierin Natalie Mering alias Weyes Blood. Die ehemalige Ariel-Pink-Bassistin hat wenig von der Lo-Fi-Ästhetik ihres alten Arbeitgebers mitgenommen. Vielleicht hat sie mit Pink einen Hang zur Morbidität gemein, aber musikalisch ist sie auf große Pop-Arrangements aus.

„Titanic Rising“ ist eine düster-cinematische Pop-Vision mit einer individuelleren Handschrift als viele sehr gute Bands, die im Gegensatz zu Weyes Blood ein wenig zu kompetent ihre Vorbilder emulieren.

12. Die Türen – „Exoterik“

Die Türen gaben sich Anfang 2019 ziemlich krautig und trotzdem auf den Punkt. Denn irrlichterndes Ausufern ist ihre Sache nicht. Die Band um Staatsakt-Labelbetreiber Maurice Summen war schon immer ein bisschen schlauer, als sie offen zeigte. Eine dieser Bands, die einen Twist mehr im Sinn haben als andere. Was lustig klingt, kann ernstes Statement sein. Muss es aber nicht. Es lohnt sich aber immer, aufmerksam zuzuhören.

Auf „Exoterik“ machen Die Türen nicht viele Worte, die gerade dadurch umso mehr Gewicht bekommen. Oder nur noch als Klänge ohne Bedeutungsebene erscheinen. Je nachdem, welchen Film einen der Psych-Kraut-Dub-Trip namens „Exoterik“ schieben lässt. Hohe Sogwirkung durch ausgeklinkte Fokussiertheit. Die den meisten historischen Krautrockplatten fehlte.

11. Nilüfer Yanya – „Miss Universe“

Nach einer Handvoll Singles veröffentlichte die Londonerin Nilüfer Yanya im März ihr erstes Album. 23 Jahre alt war sie zu dem Zeitpunkt und hatte bereits nicht nur einen Überblick über einen großen Teil der Musikgeschichte. Sondern eben auch den Abstand und die künstlerische Intelligenz, daraus etwas zu machen, das einen eigenen Sound mit persönliche Signatur hat.

Wenn Nilüfer Yanyas Gitarren-Indie-Pop in House, New Wave oder R&B umschlägt, wirkt nicht nur ungezwungen, es funktioniert sogar ganz hervorragend.

10. Sasami – „Sasami“

„Not The Time“ heißt ein Stück auf Sasami Ashworths Debütalbum, und nicht genügend Zeit hatte sie für stressige Touren mit ihrer Band Cherry Glazerr, bei der sie 2018 das Keyboard an den Nagel gehängt hat. Trotzdem war 2019 für beide Parteien die richtige Zeit, Alben zu veröffentlichen. Und so waren in diesem Jahr nicht nur Cherry Glazerr unter unseren Lieblingen, sondern auch Sasami.

Die ausgefeilten Arrangements der klassisch ausgebildeten Künstlerinnen manifestieren sich in Lo-Fi-Shoegaze-Gestalt und werden von minimalistischem Gesang kontrastiert. In perfekter Ausgewogenheit.

9. Bibio – „Ribbons“

Stephen Wilkinson alias Bibio beschreitet seit 15 Jahren Pfade, die auf der einen Seite von traditionellen Folk-Wiesen gesäumt sind und an deren anderer Seite sich die Matrix aufgehängt hat und die Elektronik blank liegt. Zuletzt führten diese Pfade in Richtung Ambient, Loops und Avantgarde.

2019 kehrte Bibio dann auf seinem Stammlabel Warp mit einem Album zurück, dessen Stücke nicht nur die dem Künstler eigentümliche Atmosphäre atmen, sondern bisweilen richtige Hits sind. „Old Graffiti“ etwa lief auf ByteFM rauf und runter.

 

8. Fontaines D.C. – „Dogrel“

Treibende Gitarren, Sprechgesang von zorniger Dringlichkeit und letztlich alles mit Bezug auf Dublin, die Wahlheimat der Iren Fontaines D.C. Während der Albumtitel Bezug auf eine simple, nicht besonders akademische Versform nimmt. Das kontrastiert die raue Poesie, mit der Sänger Grian Chatten die Zustände in seiner Stadt auf den Punkt bringt. Nämlich in vielen knappen Worten, die er über die Post-Punk-Instrumentals speit. Funktioniert offenbar auch außerhalb Dublins sehr gut, denn bei uns lief die Scheibe ständig.

7. Robag Wruhme – „Venq Tolep“

Minimalistisch geht es zu bei Gabor Schablitzki aus Jena. Der Produzent hat dieses Jahr mit „Venq Tolep“ ein Album veröffentlicht, das eher im Wohnzimmer zündet als auf dem Rave. Freundliche Elektronik, die dabei aber auch keine bloße klangliche Tapete ist. Sondern mit eleganter Neugier Bereiche der elektronischen Tanzmusik auslotet, die nicht auf maximale Effizienz des Beat-Drops hin optimiert sind.

Bei Wruhmes sanft minimalistischem Techno schaut dann auch schon einmal Post-Rock um die Ecke, woanders versteckt sich sogar Avantgarde-Jazz – eine Atmosphäre, in die man am besten eintaucht, um sie ganz zu verstehen.

6. Jamila Woods – „Legacy! Legacy!“

R&B, der mehr will, als nur Liebenden und Verlassenen aus der Seele zu sprechen. Allerdings ohne sich das „Conscious“-Label an die Stirn zu heften. Denn das Geschichtsbewusstsein ist auf „Legacy! Legacy!“ offenkundig genug.

Mit jedem Stück auf dem Album setzt Jamila Woods HeldInnen der afroamerikanischen Geschichte Denkmäler. Inhaltlich und auch in der Namensgebung der Stücke kommt das Wirken von KünstlerInnen und AktivistInnen zur Sprache, deren Wirken bis heute bedeutsam ist. Zu oft wurden AfroamerikanerInnen von der Geschichtsschreibung ignoriert. Woods geht noch einen Schritt weiter und archiviert ihre Erinnerung nicht nur, sondern hält sie mit famosen Popsongs im Diskurs der Gegenwart.

5. Aldous Harding – „Designer“

Versteckte Eleganz: Die neuseeländische Songwriterin Aldous Harding hat auf „Designer“ irgendwo immer noch ein Ass im Ärmel. Diese ausschlaggebenden Kleinigkeiten sind es, die das Album über sich hinauswachsen lassen. Die den Folk-Rock transzendieren und das Arrangement adeln. Das können kompositorische Kniffe sein, ein unerwartetes Fagott oder eine Textzeile, die dem Gehörten einen neuen Spin verleiht oder die HörerInnen zweifeln lässt, ob sie wirklich sagt, was sie zu sagen scheint.

Ein Album, mit dem man viel Zeit verbringen und auf dem man immer neue Details entdecken kann.

4. Cate Le Bon – „Reward“

Vielbeschäftigt in diesem Jahr: Cate Le Bon. Zwischen Singles und einer EP mit Deerhunters Bradford Cox war 2019 das Album „Reward“ der Kern ihres Schaffens. Die Waliserin fing mit seltsamen, leicht düsteren Folksongs an, die in ihrem Genre schon etwas Besonderes waren. Aber in den zehn Jahren, die seitdem verstrichen sind, ist viel passiert. Und dieses Viele mündete im Mai in einem Album, das so aufregend instrumentiert und voller stilistischer Überraschungen war, dass es die Nadeln unserer Plattenspieler so sehr strapaziert hat wie sonst nur drei andere Langspieler.

3. Flying Lotus – „Flamagra“

Flying Lotus ist mit seinem Brainfeeder-Imprint einer der Labelbetreiber mit dem größten Forschungsdrang. Und auch sein musikalisches Schaffen ist immer spannend und neu gewesen. „Flamagra“ geht mit seiner Vielzahl an Feature-Gästen (unter anderem Anderson .Paak und Denzel Curry) und Stilen noch einen Schritt weiter. Flamagra“ ist episch. Wenn man bei Kamasi Washington das Gefühl hat, er lasse die gesamte afroamerikanische Musikgeschichte simultan und synchron geschehen, merkt man bei diesem Album: Da gibt es nicht nur mehrere Ansätze, sondern auch noch viel Unabgedecktes. Kernstück: HipHop und Fusion, Funk und Elektronik. Und wie beim Jazz-Orchesterleiter Washington: kalkulierte Überforderung, auf die sich einzulassen sich lohnt. Denn es gibt viel zu entdecken.

2. Die Goldenen Zitronen – „More Than A Feeling“

Auch wenn der Albumtitel einem Classic-Rock-Song entliehen ist, haben Die Goldenen Zitronen aus Hamburg schon lange nicht mehr all zu viel mit Gitarren zu tun. Bereits in den 90ern hatte man erkannt, dass Punk nicht Stagnation bedeuten kann. Das Zitronen-Universum befindet sich noch immer im steten Wandel; was seit Längerem der Motor vieler Songs ist, sind fahrig groovende Synthies. Der Soundtrack zur allumfassenden Kritik, der nicht vor der Linken, nicht vor der Band selbst Halt macht. Die Vertonung der Schwierigkeit, Kritik zu üben und an allen Ecken und Enden Teil des Problems zu sein. Und es trotzdem lösen zu wollen.

1. Little Simz – „Grey Area“

Nur aufmerksame BeobachterInnen des kaum überschaubaren HipHop-Zirkus hatten Simbi Ajikawo alias Little Simz auf dem Schirm. Für alle anderen kam „Grey Area“ aus dem Nichts – und zwar mit Macht. Und auch die aufmerksamen BeobachterInnen hatten wohl nicht mit diesem Banger von einem Album gerechnet. Auch wenn Kendrick Lamar und Dizzee Rascal ihr eine große Zukunft prophezeit hatten, waren Little Simz‘ vorige Alben schon überdurchschnittlich gut, aber etwas schien doch zu fehlen. Vielleicht hatte sich Little Simz alles Außergewöhnliche für „Grey Area“ aufgehoben. Wahrscheinlich ist, dass eine Künstlerin endlich ihre Stimme gefunden hat. Der fast einschüchternd-konfrontative Vibe auf ungewöhnlich-unwiderstehlichen Bass-Grooves überraschte nicht nur, er überzeugte auch nachhaltig und machte „Grey Area“ 2019 zum meistgespielten Album auf ByteFM.

Und in den letzten Jahren?

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