Die Renaissance des Hipster

Ursprünglich stammt der Begriff Hipster aus Amerika. Ein Hipster war ein Angehöriger einer verbreiteten, urbanen Subkultur in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Für das damalige Rollenmodell waren vor allem zwei Gruppen prägend: einerseits avantgardistischer Musiker, die mit dem Bebop den modernen Jazz aus der Taufe hoben und andererseits Dichter, die heute unter dem Begriff Beat Generation zusammengefasst werden.

Dazu im Gegensatz steht der Limeño-Hipster, ein noch ganz neues Phänomen, kaum zwei Jahre alt. Über die neuen peruanischen Hipster berichtet Jace Clayton heute ausführlich in einem Artikel auf taz.de. „Nach kleinlicher Interpretation haben die Hipster aus Peru zu viel Geld und neokolonialisierte Köpfe. Diese oberflächlichen reichen Kids wüssten ihre eigene Kultur erst dann zu schätzen, wenn sie von anderen, cooleren Ländern neu verpackt wird.“

Mit diesen und weiteren Themen beschäftigt sich Klaus Walter im heutigen ByteFM TourKalender ab 16 Uhr.

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