Drake veröffentlicht neues Album „Scorpion“

Drake veröffentlicht neues Album „Scorpion“

Drake ist auch mit seinem fünften Album „Scorpion“ wieder auf Rekordjagd (Foto: Universal)

Mit „Scorpion“ hat Aubrey Drake Graham alias Drake den Nachfolger zu seinem 2016er Album „Views“ und der Playlist „More Life“ veröffentlicht. Auch mit seinem fünften Album schickt sich der kanadische Rap-Superstar an, etliche Streaming- und Verkaufsrekorde zu brechen.

Das 25 Songs starke Doppel-Album beinhaltet sowohl die Nr.-1-Singles „God‘s Plan“ und „Nice For What“ als auch zahlreiche Features. So arbeitete Drake unter anderem mit Rap-KollegInnen wie Jay-Z, Nicki Minaj, Future, Ty Dolla $ign und Static Major zusammen. Beim genauen Blick auf die Tracklist fällt auf, dass sich auch Michael Jackson unter die Albumgäste gemischt hat. Zu hören ist der „King Of Pop“ mit einem kleinen Beitrag auf dem Track „Don‘t Matter To Me“. Bei seiner Gesangspassage scheint es sich um eine bisher unveröffentlichte Zusammenarbeit zwischen Jackson und Paul Anka zu handeln, der ebenfalls in den Liner-Notes erwähnt.

Dass Drake nicht nur viele Fans, sondern auch viele KriktikerInnen hat, ist dem Künstler durchaus bewusst. In einer Album-Notiz nimmt er potentieller Kritik am Album aber bereits den Wind aus den Segeln. Dort heißt es: Ich hasse es, wenn Drake rappt / Drake singt zuviel / Drake ist ein Pop-Künstler / Drake schreibt seine Songs nicht selbst / Drake ist ein Loser / Drake musste sich nicht hocharbeiten / Drake ist am Ende / Ich mag Drakes alte Sachen / Drake macht Msuik für Mädchen / Drake denkt, er sei Jamaikaner / Drake ist ein Schauspieler / Drake hat alle verändert / Drake / Ja ja, wissen wir.

Auch die Streaming-Dienste wissen, was sie an ihrem größten Zugpferd Drake haben: So bläst zum Beispiel Spotify zum Release Day von „Scorpion“ zum Artist-Takeover und lässt ihn als ersten Künstler überhaupt mehrere nationale und internationale Playlisten kuratieren. Mit seinem bisher letzten Album „Views“ aus dem Jahr 2016 gewann der Rapper nicht nur einen Grammy für das beste Rap-Album, sondern brach auch alle Streaming-Rekorde. Auch die Playlist „More Life“ stand dem in nichts nach: Kurz nach ihrer Veröffentlichung im März 2017 führte auch das als Mixtape konzipierte Release die Liste mit den meisten Streams innerhalb von 24 Stunden an – bis ihm der US-amerikanische Rapper J.Cole diesen Titel im April dieses Jahres streitig machte.

Hört Euch „Scorpion“ hier in voller Länge an:

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