Garagenpop aus Paris: „In/Out“ von En Attendant Ana

Die Garagenpop-Band En Attendant Ana aus Paris. Ihre Single „In/Out“ ist heute unser Track des Tages.

En Attendant Ana (Foto: Chloe Lecarpentier)

Das Quintett En Attendant Ana aus Paris hat seinen Garagenpop für das neue Album „Juillet“ fokussiert. Die Hooks sind zwingender und die rumpeligen Elemente werden durch die neue Strukturiertheit nur noch stärker betont. Das zeigt die Single „In/Out“ sehr eindrucksvoll. Da schrubbt die Gitarre im Stile eines Phil Manzanera bei den frühen Roxy Music. Oder im Stile der Bands des schottischen Postcard-Labels, das Anfang der 1980er die frühen Singles von Orange Juice, Josef K, Aztec Camera oder The Go-Betweens veröffentlichte. Die gezielte Ungenauigkeit dient hier als Stilmittel; auch um die Aufmerksamkeit der HörerInnen zu binden.

Die einzelnen Songs haben eine innere Dynamik, eine Spannung, die stärker im Mittelpunkt steht als zuvor. Die Stimme von Margaux Bouchaudon liegt beruhigend über dem gebändigten Chaos, aus dem sich immer wieder Elemente unerwartet nach vorne drängen. Indem sie die Klangoberfläche aufbrechen. Gewohnheiten unterlaufen. „Juillet“ ist ein Album, das die Band En Attendant Ana bei einem gewaltigen Schritt vorwärts dokumentiert, der über die Genregrenzen des Garagenpop hinausweist. Es ist auch das erste Album mit dem neuen Gitarristen Maxence Tomasso und auch das erste, das von Vincent Hivert und Alexis Fugain aufgenommen wurde. Beides scheint sich ausgezahlt zu haben. „In/Out“ ist dafür ein gutes Beispiel.

Das Album „Juillet“ von En Attendant Ana erscheint am 24. Januar 2020 auf Trouble In Mind Records. Die Single „In/Out“ ist heute unser Track des Tages. Hört und seht sie Euch hier an:

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