Girlpool kündigen neues Album an und teilen die Single „Hire“

Cleo Tucker und Harmony Tividad sind Girlpool

Girlpool (Foto: Ilana Kozlov)

Seit Girlpool im Jahr 2014 zum ersten Mal mit ihrer Mischung aus DIY-Anti-Folk und Punk-Esprit auf sich aufmerksam machten, hat sich einiges verändert – sowohl auf musikalischer als auch auf persönlicher Ebene. Cleo Tucker und Harmony Tividad spielen nicht mehr nur noch ausschließlich E-Bass und E-Gitarre, sondern treten mittlerweile mit einem Live-Drummer auf, der ihre Songs in eine hymnischere Richtung peitscht. Das US-amerikanische Duo ist aus dem Indie-Untergrund aufgestiegen und arbeitete zuletzt für eine Single mit Blood Orange zusammen.

Außerdem outete Tucker sich im vergangenen Sommer als Transgender – ein Umstand, der nicht nur das Privatleben beeinflusst, sondern auch durch eine Hormontherapie den Klang der eigenen Stimme beeinflusst. Girlpool haben nun ihr drittes Album „What Chaos Is Imaginary“ angekündigt und eine Single geteilt, die Tuckers stimmliche Entwicklung eindrucksvoll demonstriert: Anstatt des rotzigen Riot-Gesangs der Vorgängerplatten schallt einem in „Hire“ eine deutlich tiefere Stimme entgegen. Tucker ist eine ganze Oktave tiefer gerutscht, klingt aber trotzdem selbstbewusst und kraftvoll in der neuen Stimmlage. Es ist ein starkes Stück Power-Pop, mit Harmonien, die aus einem Elliott-Smith-Song der späten 90er-Jahren stammen könnten. Und wenn Tuckers Stimme in den härteren Passagen bricht, enthüllen Girlpool eine ins Mark gehende Verletzlichkeit.

„What Chaos Is Imaginary“ wird am 1. Februar auf Anti- erscheinen. Hört Euch „Hire“ hier an:

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