Jimmy Smith starb vor 10 Jahren

Jimmy Smith
Ausschnitt des Covers von „A New Sound A New Star: Jimmy Smith at the Organ Volume 2“ (Blue Note, 1956)

Jimmy Smith war ein Meister der Hammond-Orgel, insbesondere des B3-Modells. Seine Musik, verortet im Jazz, inspirierte viele Musikerinnen und Musiker dazu, das Instrument im R&B, Pop und Rock einzusetzen. Smith hatte schon im Alter von 6 Jahren angefangen, zusammen mit seinem Vater Musik zu machen.

Mitte der 50er begann er, regelmäßig in Clubs in Philadelphia aufzutreten. Hier wurde er von Blue Note entdeckt. Für das Label nahm Smith im Laufe von sieben Jahren mehr als 30 Alben auf. Er kollaborierte damals mit Jazzmusikern wie Kenny Burrell, George Benson und Grant Green.

Nachdem man über zehn Jahre fast nichts mehr von Jimmy Smith gehört hatte, machte er 1987 sein Comeback. Quincy Jones lud ihn zu den Aufnahmen für Michael Jacksons Album legendäres „Bad“ ein. Und eine Reihe von HipHop-Musikern entdeckten Smiths Platten für sich und nutzten viele Samples davon.

Jimmy Smith nahm daraufhin wieder Platten auf, auf „Dot Com Blues“ aus dem Jahr 2001 kollaborierte er unter anderem mit Etta James und B. B. King. Smith starb am 8. Februar 2005 im Alter von 79 Jahren.

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