Lärm der Woche: Fruchtbarkeitskliniken und Boykotterklärungen

Thom Yorke
Bild: Thom Yorke (anyonlinyr | CC BY 2.0)

Der Lärm der Woche – das Wichtigste in Sachen Musik und Popkultur -, zusammengestellt von Mike Herbstreuth. Zu hören jede Woche bei den Kollegen von DRadio Wissen, und bei uns jeden Donnerstag im ByteFM Magazin am Morgen und jeden Samstagnachmittag im Wochenrückblick.

In dieser Woche geht es um die fruchtbarkeitsverstärkende Wirkung von Rockmusik und um das neue Projekt von Beastie Boy Mike D. Dieser hat den Soundtrack für eine Modenschau produziert. Und das obwohl sein ehemaliger Bandkollege Adam Yauch strikt gegen den Einsatz seiner Musik für Werbezwecke war. Ganz anders sieht das Bushido. Für den Rapper scheinen alle Mittel recht, um auf seine neue Platte aufmerksam zu machen – auch wenn dabei eine Strafanzeige das Ergebnis ist.

Von sich Reden machte auch Thom Yorke diese Woche. Mit seiner Kritik an dem Musikstreaming-Dienst Spotify löste er eine breite Debatte über das Bezahlsystem und den Nutzen für Musiker aus. Fortan wird man zumindest seine Soloplatte und das Album seiner Band Atoms For Peace nicht mehr auf Spotify finden können.

Im Gegensatz zu Produktionen vom Kult-Label Sub Pop. Nachdem es durch Nirvana bekannt geworden war, musste das Label in den 90ern eine harte Zeit durchmachen. Doch diese Zeiten sind vorbei – Bands wie The Shins oder Iron And Wine haben dem Label wieder Aufwind verschafft – und somit wird dieses Jahr das 25. Jubiläum gefeiert.

Einen Nachruf gibt es diese Woche auf Christa Päffgen alias Nico. Sie war die Andy-Warhol-Muse und verhalf Velvet Underground mit ihrer tiefen Stimme zu Welterfolg. Vor 25 Jahren starb sie an einem Aneurysma auf Ibiza.

Neue Musik gibt es diese Woche von Dave Sitek. Mit seiner Band TV On The Radio ist er gerade im Studio und werkelt an einem neuen Album. Um das Warten zu verkürzen, hat er den Yeah-Yeah-Yeahs-Song „Despair“ ge-remixed.

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