Lärm der Woche: Von Wohltaten und Verbrechen


Bild: Albumcover „Magna Carta… Holy Grail“/Jay-Z

Der Lärm der Woche – das Wichtigste in Sachen Musik und Popkultur -, zusammengestellt von Mike Herbstreuth. Zu hören jede Woche bei den Kollegen von DRadio Wissen, und bei uns jeden Donnerstag im ByteFM Magazin am Morgen und jeden Samstagnachmittag im Wochenrückblick.

In dieser Woche sind im Lärm sowohl Wohltaten als auch Verbrechen Thema. Für einen guten Zweck hat Mick Jagger ein Haarbüschel versteigert – stolze 4600 € brachte seine Locke ein. Der gesamte Erlös geht an eine Organisation, die sich für Menschen mit Gesichtsverstümmelungen engagiert. Weiteres Engagement gab es in dieser Woche seitens Yasiin Bey. Dieser hat sich mit einer Menschenrechtsorganisation zusammengetan und zeigt in einem Selbstversuch die Prozedur der Zwangsernährung, so wie sie auch an Guantánamo-Häftlingen durchgeführt wird.

Vordergründig mit seinem eigenen Wohl beschäftigt, landete Jay-Z einen Millionen-Deal mit einem Handyhersteller. Dieser zahlte Jay-Z eine beträchtliche Summe, sodass Nutzer des Anbieters das neue Album „Magna Carta… Holy Grail“ kostenlos und noch vor Veröffentlichung mithilfe einer App downloaden konnten. Die App postet eigenständig Songs, die man sich angehört hat, und gibt persönliche Daten an den Betreiber weiter – und das alles gratis.

Zudem wird an die Punksängerin Mia Zapata erinnert. Vor 20 Jahren wurde die Frontfrau von The Gits ermordert. Es sollte jedoch über zehn Jahre dauern, bis ihr Mörder ausfindig gemacht und verurteilt werden konnte. Mit erfreulichen Nachrichten verabschiedet sich Mike Herbstreuth aus dem Lärm der Woche: Beck, der auch schon damals mit The Gits Musik machte, meldet sich in diesem Jahr mit gleich zwei neuen Platten zurück.

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