LiveBytes Berlin: Soft Grid

Foto von Soft Grid

Soft Grid (Foto: Sara Perovic)

Wenn ein Song von Soft Grid beginnt, weiß man nie genau, wo man sein wird, wenn er aufhört. Ihre sich oft über zehn Minuten erstreckenden Stücke schlagen unerwartete Haken, werden laut, dann wieder leise und plötzlich tanzbar und groovend. Sie nehmen einen mit auf eine Reise ins Unbekannte, wo nichts ist, wie es scheint.

Man könnte es sich einfach machen und diese Musik Post-Rock nennen. Die Epen von Bands wie Slint, Mogwai oder Tortoise scheinen auf jeden Fall tief in die Soft-Grid-DNA eingeschrieben zu sein. Trotzdem wäre Post-Genre passender. Jana Sotzkos Bass wechselt in sekundenschnelle zwischen Schnurren und Knurren. Schlagzeuger Christian Hohenbild beherrscht sowohl krautigen Minimalismus als auch martialisches Beckengewitter mit traumtänzerischer Leichtigkeit. Und Theresa Stroetges, die auch unter dem Namen Golden Diskó Ship Musik macht, wechselt von Synthesizer zur E-Gitarre und verwandet die Dream-Pop-Meditation ihrer Band in aufwühlende Fuzz-Exstase. Diese Musik ist zu groß für jede Schublade.

Dream-Pop-Meditation mit aufwühlenden Fuzz-Gewitter

Am 24. Mai 2019 spielen Soft Grid den Release-Gig für ihr neues Album. Und wir werden es im Rahmen unserer Reihe LiveBytes Berlin aufzeichnen. Hören könnt Ihr die Show dann am 8. Juni um 22 Uhr in unserem Programm. Mehr über Soft Grid erfahrt Ihr auch am 23. Mai im ByteFM Magazin am Vormittag, denn dort ist Theresa Stroetges im Interview zu Gast bei Bettina Brecke, um über ihre Show und das neue von Tobias Levin produziertes Album „Agency“ zu sprechen.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Musicboard Berlin GmbH ist LiveBytes Berlin eine Plattform für exklusive Live-Mitschnitte, die es Berliner Künstlerinnen und Künstlern ermöglicht, national und international weiter an Bekanntheit zu gewinnen.

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