Presseschau 07.02.: Einfach mal JA! sagen

Beginnen wir die neue Woche mit einer schlechten Nachricht: Gary Moore ist gestorben. Der ehemalige Thin Lizzy Gitarrist wurde gestern in einem Hotelzimmer in Spanien tot aufgefunden. Bisher ist die Todesursache noch völlig unklar. Mehr über Gary Moore, der auch solo sehr erfolgreich war („Still Got The Blues“) erfahrt Ihr u.a. hier und natürlich im ByteFM Magazin ab 15 Uhr.

Große Aufregung vor der Berlinale: Der Dokumentarfilm über den in Russland inhaftierten Regimekritiker Michail Chodorkowskij, welcher auf der Berlinale Premiere feiern sollte, wurde angeblich aus dem Büro des Regisseurs Cyril Tuschi gestohlen. Der ist seitdem „völlig durch den Wind“: „Man will mir Angst einjagen, und ich muss sagen, das ist ihnen gelungen.“ Gezeigt werden kann der Dokumentarfilm aber doch: Eine frühere Fassung des Films hatte Tuschi bereits an das Berlinale-Team geschickt, berichtet die Sueddeutsche.

Für einige Aufregung sorgt auch Christina Aguilera nach ihrem gestrigen Auftritt beim amerikanischen Super-Bowl: Angeblich patzte sie bei ihrer Darbietung der Nationalhymne und wird seitdem im Internet mit Hohn und Spott bestraft. Es ist wie so oft: Schadenfreude scheint immer noch die beste Freude.

Beim NME freut man sich hingegen über die Preview des neuen Strokes Albums. „Under Cover Of Darkness“ heißt die erste Single, die die Band im Netz zur Verfügung stellt und die Ihr Euch hier anhören könnt. Ist allerdings nur ein Ausschnitt!

Noch eine Band kehrt nach langer Abwesenheit zurück: Im Gegensatz zu den Strokes waren Death From Above 1979 allerdings bereits offziell aufgelöst. Kürzlich gaben Jesse F. Keeler und Sebastien Grainger ihre Reunion bekannt, letzterer kommentierte das in ihrem Blog nun so: „So why not say YES? Why not say YES to playing the music we designed to be an undeniable source of power? Why not say YES to stirring up a writhing pit of sweaty humans? YES to riots! YES to heavy music!“ ja, Ja, JA!

Ihre letzte Show gaben nun LCD Soundsystem bekannt: Wer James Murphy und Co. nochmal live erleben will (da ist ein „writhing pit of sweaty humans“ ja auch nicht weit), kann für Anfang April schon mal einen Flug nach New York buchen. Mehr weiß Spinner.

Und zum Schluss: jetzt.de gratuliert dem Hamburger Label Buback zum Geburtstag; und Gruff Rhys, Sänger der Super Furry Animals und einer der sympathischsten Musiker dieses Planeten, erzählt im Guardian über sein neues Album „Hotel Shampoo“. Das ist mehr ein Kunstprojekt denn ein einfaches Musikalbum: „I’ve been trying to build a hotel out of shampoo bottles. I started touring seriously 15 years ago [with Super Furry Animals] and I thought this may not happen for ever, so I started hoarding souvenirs.“ Ein Hotel aus Shampoo-Fläschchen? Wie das aussieht, seht Ihr hier.

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Diskussionen

0 Kommentare
  1. posted by
    Presseschau 08.02.: Heute dreht sich alles um Frauen : ByteFM Magazin
    Feb 8, 2011 Reply

    […] Auftritt einer anderen Diva sorgte vor zwei Tagen für Missstimmung und Schadenfreude (wie wir berichteten): Die Popsängerin Christina Aguilera patzte gleich zweimal bei ihrer Darbietung der Nationalhymne […]

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