Presseschau 07.09.: Super-Special-Menue

(boerge30 | Flickr | CC BY-SA 2.0)

Wir empfehlen: das Super-Special-Menue. Mit Häppchen aus musikalischer Sparte, selbstverständlich alles super-special.

Der Appetizer: Das Projekt Real Scenes (eine Zusammenarbeit von Bench und Resident Advisor) stellt interessante, aufregende und besuchenswerte Städte der Clubkultur vor. Dieses Mal exklusiv dabei: Berlin (wer hätte das gedacht). In einer Video-Dokumentation kommen DJ’s, Clubbesitzer, Journalisten und Szenekenner zu Wort und erklären, was Berlin für den gemeinen Clubgänger so einzigartig macht. Das Video und Facts zu dem Projekt findet ihr hier.

Der erste Gang: Ob der Gefahr, den Magen gleich mit dem ersten Gang zu überfordern, kann auf diese Info nicht verzichtet werden: Jack White meets Mozart. Der Alleskönner des Musikbusiness schreckt vor nichts zurück, auch nicht vor dem 18. Jahrhundert. Gemeinsam mit Insane Clown Posse und Jeff The Brotherhood vergriff sich White an dem Stück „Leck mich am Arsch“ und machte eine Rap-Guitar-Classical-Version draus. Wie sich das anhört, erfahrt ihr bei der Spex. Ein Urteil verkneifen wir uns an dieser Stelle.

Die Getränke-Empfehlung: um der Schwere des ersten Gangs ein liquides Äquivalent entgegenzusetzen möchten wir an dieser Stelle auf das neue Szenegetränk ‚Street King‘ hinweisen. Dieser Energydrink wird von 50 Cent gebräut und verkauft. Und weil die Stars und Sternchen gerade ihre soziale Ader wiederentdecken, will 50 Cent von dem Verkauf mindestens eine Million Kinder vor dem Hungertod retten. Weiteres beim NME.

Der zweite Gang: War der erste Gang inhaltlich schwer, so wird der zweite Gang namentlich schwer. Mit der Betitelung des Bandprojekts ‚SuperHeavy‘ legen u.a. Joss Stone, Mick Jagger und Dave Stewart die Latte hoch. Darf man allerdings der FAZ glauben, dann ist der Name mehr Schein als Sein. Der Mix aus gefühlt allen Musikstilen der Welt kommt nicht gut an.

Das Dessert: Zum Abrunden des Super-Special-Menues ein Abschiedsbonbon. Sänger finn. hängt seine erste Karriere an den Nagel und beendet sein musikalisches Projekt. Der Musiker ist aber alles andere als weg vom Fenster. Er wird demnächst unter seinem Geburtstnamen Patrick Siegfried Zimmer musizieren. Ein Gespräch über finn. und die Zukunft Patrick Siegfried Zimmers kann bei jetzt.de nachgelesen werden.

Na dann: wohl bekommt’s!

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