Presseschau 24.08.: Vermischtes

 Amy Winehouse | © Universal
Amy Winehouse 2008 bei den Grammy Awards (Universal)

Abgesehen davon, dass Kurt Cobain bei den Aufnahmen zu „Nevermind“ ein pain in the ass“ war und Lady Gaga demnächst in einer Episode der Simpsons zu sehen sein wird, handelt es sich doch eher um einen Slow-News-Wednesday. Zumindest weiß die Welt nun, was Amy Winehouse nicht im Blut hatte, als man sie am 23. Juli tot in ihrer Londoner Wohnung auffand: Illegale Substanzen nämlich. Zwar ließ sich Alkohol nachweisen, jedoch stehe nicht fest, ob dieser eine Rolle für ihren Tod spielte.

In der taz bespricht Tobias Nolte die neue Platte von Zach Condon alias Beirut, unser aktuelles Album der Woche. Nolte attestiert, Condon schweife nun nicht mehr in der Ferne, sondern es ziehe ihn geradewegs zurück, nach Hause und ins eigene Innere. Wir schließen uns daran an: Mit seinem Projekt Beirut hat der 25-jährige Condon aus Santa Fe auf drei Alben insbesondere das östliche Europa besucht und dessen folkloristische Musiktraditionen aufgegriffen. „The Rip Tide“, das vierte Album, bedient sich zwar der bewährten Rezeptur, integriert diese aber in eine eigene Musiksprache.

Eine Art Supergroup hat sich unter dem Namen „N.R.F.B.“ – „Nuclear Raped Fuck Bomb“- formiert. Hinter der „Underground Allstar-Band“, wie sie die FAZ nennt, verbergen sich Jens Rachut von Kommando Sonne-nmilch, Frankie Stubbs von Leatherface, Mense Reents von den Goldenen Zitronen und Thomas Wenzel von den Sternen. Nach dem Motto „Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode“ haben die vier Herren ihr selbstbetiteltes Debüt nun herausgebracht, das von der Zeit Online als „technoide Gaga-Musik“ mit Verstand gelobt wird.

Nichts so richtig Neues liefert dagegen die britische Rockband Muse. Wie der NME bekannt gibt, spielt das Trio auf dem Reading and Leads Festival, das am kommenden Wochenende auf der britischen Insel stattfindet. Performt werden vor allem Songs vom Album „Origin Of Symmetry“ von 2001. Warum? „It’s always been an album the hardcore fans have always talked about as one of their favourites, if not the favourite. So we wanted to play it for them as a celebration of the 10 years since it came out…“, sagte Frontmann Matt Belamy dem NME.

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