Presseschau 27.09.: Bleibt sauber!

(ByteFM)

Ein fliegendes Schwein über London? Das war gestern laut Promiflash zu bestaunen und erinnerte an 1976. Damals hatte die britische Band „Pink Floyd“ zur Veröffentlichung ihres zehnten Albums „Animals“ ein zwölf Meter langes, mit Helium gefülltes Schwein in die Lüfte von London steigen lassen, um das Titelfoto des Albums aufzunehmen, welches über der Battersea Power Station geschossen wurde. „EMI Music“ legt derzeit alle 14 Studioalben der Band auf und nutze ein neues Schwein als Werbegag.
Und wer weiß, vielleicht werden Pink Floyd auch doch noch mal live auftreten. Wenn dann aber nur, wenn es sich um „a grander version of Live 8 driven by someone even more major than Bob Geldof“ handele, wie der NME Schlagzeuger Nick Mason zitiert.

Vom 29.9. bis zum 1.10. findet in Frankfurt im Künstlerhaus Mousonturm das Bodies of Babel Festival statt. Das Festival möchte der Frage „Wie hat sich der Umgang mit dem menschlicher Körper durch den Film verändert?“ auf den Grund gehen. Kuratiert wird das Festival von Markus Gardian, Karola Gramann und Thies Mynther. Neben Filmen und Podiumsdiskussionen werden auch einige Bands spielen, u.a. Love Incs. und Scott Matthew.

Wer ist eigentlich nochmal dieser Freddy Quinn? Dieser Frage widmet sich heute Klaus Walter im ByteFM Magazin ab 15 Uhr. Anlass ist der 80.Geburtstag des Mannes, der zwischen 1956 und 1966 die deutsche Hitparade mit zehn Nummer-Eins-Hits gehörig aufmischte. Auch der Stern begibt sich in seiner heutigen Online-Ausgabe auf die Spuren des „falschen“ Seemanns Freddy Quinn. Denn was die Wenigsten wissen, der Sänger, der das Meer und das Fernweh oft in seinen Liedern besang, fuhr doch selbst nie zur See. Der gebürtige Österreicher ist das, was man in Seefahrerkreisen wohl als eine waschechte „Landratte“ bezeichnen würde.

In Österreich hat anscheinend neulich auch mal der Berliner Rapper Sido aufgeräumt. So berichtet die taz. Sido war als Juror einer Art österreichischen Ausgabe von „Deutschland sucht das Supertalent“ in Wien tätig und hat auf seine unnachahmlich nonchalante Weise Jury, Kandidaten und vor allem die österreichische (Klatsch-)Presse verprellt. Sauber.

Sido könnte man vielleicht zum Großreinemachen gleich weiter nach London schicken. Mit einer „putzigen“ Idee – im wahrsten Sinne des Wortes – arbeitet die Stadt, die 2012 Gastgeber der Olympischen Sommerspiele ist, an einem „saubereren Image“. Es soll bald sprechende oder sogar singende Mülleimer geben, wie Spiegel Online berichtet. „I’m Singing in the Bin“ („Ich singe im Mülleimer“) statt „I’m Singing in the Rain“ oder „Rubbish Keeps Falling on my Head“ („Müll fällt weiter auf meinen Kopf“) statt „Raindrops Keep Falling on my Head“ soll der ahnungslose Londoner demnächst hören, wenn er seinen Teebeutel in den öffentlichen Mülleimern versenkt.

Um das Putzen muss sich Sly Stone, ehemaliger Bandleader von Sly And The Family Stone, erstmal keine größeren Gedanken mehr machen. Er hat nun bekannt gegeben, dass er in Los Angeles in einem Van lebe, wie im NME nachzulesen ist. Der einstige Villenbesitzer lebt nun in einem Camper, der auch „Pleasure Way“ genannt wird. Eine ortsansässige Familie erlaube ihm, die Dusche zu benutzen, und sorge für das leibliche Wohl des ehemaligen Stars, der sich selbst nicht als obdachlos bezeichnet und gerne einmal mit Lady Gaga arbeiten würde.

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Diskussionen

2 Kommentare
  1. posted by
    Presseschau 28.09.: Ein besonderes Stück Konzerterinnerung : ByteFM Magazin
    Sep 28, 2011 Reply

    […] berichteten über Sly Stone, der heute in einem Wohnmobil haust, ebenfalls schon in der gestrigen Presseschau. Diese Nachricht hat nicht nur uns berührt, sondern auch den Guardian dazu veranlasst, ein […]

  2. posted by
    Presseschau 11.10.: Mythen über Mythen : ByteFM Magazin
    Okt 11, 2011 Reply

    […] auch Freddy Quinn, auch wenn es damals noch keine Privatjets gab. Wir berichteten jüngst bereits an anderer Stelle über seinen 80. Geburtstag. Nun ist auch eine Biografie des Mannes erschienen, um den sich so […]

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