The Jesus And Mary Chain

The Jesus And Mary ChainThe Jesus And Mary Chain – Motiv des ByteFM Konzertfolders im April 2017 (Artwork: Julia Fuchs)

The Jesus And Mary Chain bei ByteFM

ByteFM Album der Woche (27. März 2017)

Nenne ein britisches Brüderpaar, das in guten Zeiten Alben herausbringt, die rasant Kultstatus erreichen, und in schlechten Zeiten so viel streitet, dass die gemeinsame Band auf Eis gelegt wird. Nein, wir reden nicht von Oasis. Es geht um The Jesus And Mary Chain: Jim und William Reid aus East Kilbride, Schottland, waren den Gallagher-Brüdern, was denkwürdige Songs und öffentliche Zwiste angeht, um viele Jahre voraus. Und jetzt sind sie es auch in puncto Versöhnung: Mit „Damage And Joy“ erscheint 18 Jahre nach der Auflösung von The Jesus And Mary Chain ein neues Album.

In den 80er-Jahren machte sich die Band einen Namen, indem sie den coolen Rock ’n’ Roll von Bands wie The Velvet Underground und The Stooges mit einer Portion 60s-Pop-Lieblichkeit zusammenbrachte und darüber viel, viel Noise legte. Feedback und Verzerrung etablierten The Jesus And Mary Chain als ihre Distinktionsmerkmale. Das Debüt „Psychocandy“ aus dem Jahr 1985 hat Generationen, ja ganze Genres beeinflusst. Shoegaze und Britpop hätten ohne The Jesus And Mary Chain andere Wege genommen.

Und nun lassen die Reid-Brüder mit „Damage And Joy“ frühere Zeiten wieder aufleben. „Amputation“, die erste Single-Auskopplung, liegt mit ihrem druckvollen Roadtrip-Sound erstaunlich nah am 80er-Original. Die aufgekratzte Schlaftrunkenheit, die The Jesus And Mary Chain einst mit ihrem Song „Just Like Honey“ perfektioniert haben, kommt schön in „War On Peace“ zur Geltung.

Es bleibt alles beim Alten: Treibende Gitarren und nonchalanter Gesang. Aufreibende Distortion und süße Harmonien. Texte, die ohne Umschweife ihren Rahmen abstecken, wie „Fucked-up girls like drugged-up boys“ oder „Blow some money, kill some time / Soak myself in blood red wine“. Der Rock ’n’ Roll hat in der Vergangenheit viele symbolische Beerdigungen erlebt, The Jesus And Mary Chain ist das offensichtlich schnuppe.

taz.mixtape (21. April 2017)

Rock’n’Roll ist so was von gehirnamputiert. Monika Dietl freut sich trotzdem über „Damage And Joy“, das Comeback-Album der schottischen Rüpelrocker The Jesus And Mary Chain. Der Sound ist gefälliger, Feedback gibt´s nur als Zitat.

ByteFM Charts (18. April 2017)

Die Gebrüder Reid müssen mit ihrem Comeback-Album „Damage And Joy“ die Spitzenposition der ByteFM Charts nach nur einer Woche wieder räumen und Timber Timbre und Taylor Kirks Dystopien im Synthie-Gewand den Vorrang lassen. „Sincerely, Future Pollution“, das vor Kurzem unser ByteFM Album der Woche war, ist unsere neue Nummer 1. Doch nicht nur The Jesus And Mary Chain sind einen Platz abgerutscht, auch Rap-Superstar Drake muss mit seinem neuen Mixtape „More Life“ Federn lassen, belegt aber immer noch einen sehr guten dritten Platz.

ByteFM Charts (11. April 2017)

Laut Wikipedia-Eintrag hatten The Jesus And Mary Chain noch nie ein Nummer-1-Album. Nun, es scheint, als müsse der Artikel überarbeitet werden, denn „Damage And Joy“, das Comeback-Album der Shoegaze-Pioniere, erklimmt in dieser Woche die Spitzenposition der ByteFM Charts und verdrängt damit die Londonerin Kelly Lee Owens mit ihrem gleichnamigen Debüt auf Rang 3. Nach seinem Einstieg auf Platz 10 macht Drake in dieser Woche mit seinem 82-Minuten-Album, das vom Künstler selbst als Playlist bezeichnet wird, einen satten Sprung – „More Life“ ist unsere neue Nummer 2.

Rock The Casbah (11. April 2017)

In dieser Ausgabe geht es um willkürlich zusammengestellte und zusammengesuchte Cover-Versionen von Rhinobucket, The Jesus And Mary Chain, The Sid Presley Experience, Cheap Trick, Les Negresses Vertes, Todd Rundgren, Brian Setzer, Bad Religion, Leopold And His Fiction, Living Colour, Vanilla Fudge, Bill Gibbons, Madsen und Weezer. Außerdem eindringliche Konzert- und Tournee-Hinweise für The Jesus And Mary Chain.

ByteFM Charts (4. April 2017)

Die Gruppe der Neueinsteiger wird in dieser Woche von den Shoegaze-Pionieren The Jesus And Mary Chain angeführt. Die Band um die Brüder Jim und William Reid hat sich vor wenigen Tagen mit ihrem ersten Album seit dem 1998er-Werk „Munki“ zurückgemeldet. „Damage And Joy“ ist neu auf Platz 7.

News im ByteFM Blog (1. April 2017)

Mit ihrem Debütalbum „Psychocandy“ lieferten The Jesus And Mary Chain 1985 quasi die Blaupause für das Genre Shoegaze. Nicht nur mit ihrem Sound, einer verzerrt-noisigen Variation von Pop, beeinflusste die schottische Band um die sich nicht immer wohlgesonnenen Brüder Jim und William Reid etliche andere KünstlerInnen – auch der Trademark-Look aus Sonnenbrillen, Wuschelhaaren und Lederjacken wurde in der Folge von unzähligen Epigonen kopiert. Nach der Trennung im Jahr 1999 und Wiedervereinigung im Jahr 2007 erschien vor Kurzem das neue Album „Damage And Joy“, mit dem die Schotten am 21. April in die Fabrik kommen. Für unseren Folder hat die Hamburger Künstlerin Julia Fuchs die Band als Scherenschnitt verewigt.

ByteFM Mixtape (31. März 2017)

The Jesus And Mary Chain sind zurück. Ihr neuestes Werk „Damage And Joy“ ist unser Album der Woche und die Band gibt uns mit „Ketten“ das Thema für unser nächstes ByteFM Mixtape

ByteFM Magazin (29. März 2017)

Im ByteFM Magazin sprechen wir heute über das neue Album von The Jesus And Mary Chain „Damage And Joy“, das erste seit fast 20 Jahren und diese Woche das ByteFM Album der Woche.

Die Welt ist eine Scheibe (28. März 2017)

Es brennt bei der Album-Rückkehr einiger potentieller Explosiva in Musikergestalt. Da wären einmal die schottischen Gebrüder Reid, die 1999 ihre gemeinsame Band The Jesus And Mary Chain mit einer Schlägerei beendeten, um sie 2007 wieder auferstehen zu lassen und zehn Jahre später jetzt ein neues Album zu veröffentlichen. Oder Boss Hog, die New Yorker Band um das verheiratete Ehepaar Jon Spencer und Cristina Martinez, die nach 17 Jahren und groß gezogenen Kindern auf dem Album „Brood X“ endlich wieder ruppig und sexy die Garage bluesig und blutig lärmen.

Das könnte Dich auch interessieren:



Deine Meinung

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.