Unsere Studiogäste in dieser Woche

Neben unserer UKW-Präsenz und diversen anderen Vorbereitungen für das Reeperbahn Festival, freuen wir uns diese Woche auf zahlreiche Gäste im ByteFM Magazin.
Am Dienstag um 15 Uhr schaut die Band Black Mountain aus Kanada bei Dirk Schneider vorbei. Abends stellen sie ihr neues Album „Wilderness Heart“ im Grünspan vor. Ihre Stücke sind auf den Vorgängeralben oft in 16-minütige Psychedelic-Songs ausgeufert, auf dem neuen Album können sie sich etwas kürzer fassen.

Am Mittwochmorgen zwischen 10 und 12 Uhr ist Bjørn Pfarr bei Ruben Jonas Schnell zu Gast. Als Programmchef des Reeperbahn Festivals ist er für das Line-Up verantwortlich und verrät vielleicht auch seine Auswahlkriterien. Mit über 180 bestätigten Bands und Künstlern auf der Reeperbahn bietet seine Arbeit wohl einen der interessantesten Einblicke in die Realisierung und Planung einer solchen Veranstaltung.

Oliver Stangl moderiert das ByteFM Magazin am Nachmittag und führt Interviews mit Tusq, Spacemen Spiff und Teenagers in Tokyo. Letztere Band wird nicht auf dem Reeperbahnfestival auftreten, sondern an jenem Abend im Indra. Ihr Sound findet sich irgendwo zwischen den Popmelodien von CSS und den dunkleren Basslinien von The Gossip wieder. Ganz anders dagegen klingt die „sentimentale Scheiße“ von Spacemen Spliff aus Hamburg. Diese Beschreibung seiner Musik stammt von ihm selbst und trifft es auf eine positive Art sehr gut. Ehrliche Texte und seine Gitarre lassen ihn sehr authentisch und verletzlich klingen. Dafür bekam er den Hamburger Musikpreis „Krach & Getöse“ verliehen.
Beginnen wird das Magazin aber mit Tusq, bestehend aus vier Herren, die noch in Bands wie Schrottgrenze, Herrenmagazin und The Coalfield tätig sind. Um 15 geht es los.

Ruben Jonas Schnell wird am Donnerstagnachmittag ab 15 Uhr Johnossi und Caitlin Rose interviewen, die beide an diesem Tag auf dem Reeperbahn Festival auftreten. Einmal melancholische Musik aus Schweden, einmal original Country aus Nashville. Vor beiden Interpreten liegt noch eine lange Tour durch Europa und hoffentlich weitere Besuche in Hamburg.

Schon wieder Schweden, schon wieder Göteborg. Diese Stadt bringt neue Künstler wie am Fließband hervor. Bye Bye Bicycle trinken am Freitag ab 10 Uhr einen Morgenkaffee mit Dirk Schneider und werden um ein paar Worte über ihr Debütalbum „Compass“ nicht umhin kommen. Vielleicht bleiben die fünf Musiker auch bis zum Nachmittagsmagazin, um mit Junip ihre Mitfahrgelegenheit zu planen. Die Band um José Gonzalez kommt ebenfalls aus Göteborg und hat es mit ihrem Debüt „Fields“ zum Album der Woche bei ByteFM gebracht. Eine gute Überleitung übrigens zu einem weiteren Gast, der zwar nicht aus Göteborg stammt, aber auch Gonzales heißt: Chilly Gonzales hat auf dem Reeperbahnfestival einiges vor. Neben seinem Auftritt in gewohnter Klaviervirtuosen-Manier, stellt er noch seinen Film „Ivory Tower“ vor. Wer darin mitspielt und worum’s geht, kann Siri Keil vielleicht herausfinden.

Am Samstag beehren uns zum Frühstück: Silje Nes, Beat!Beat!Beat! und Black Atlantic. Die Norwegerin Silje Nes wird am Samstag in der St. Pauli Kirche auftreten. The Black Atlantic haben ihren Auftritt dann schon hinter sich, die Band aus den Niederlanden ist am Freitag in Angie’s Nightclub zu sehen und setzt ihre Tour in den USA fort. Beat! Beat! Beat! bleiben zwar zunächst einmal in Deutschland, aber die vier Jungs aus Köln haben sicher noch mehr vor. Das ByteFM Magazin am Morgen beginnt um 10 Uhr.

Das letzte dreistündige Magazin wird von Ruben Jonas Schnell zusammen mit Martin Spiller moderiert. Ein volles Studio ist am Samstagnachmittag zwischen 15 und 18 Uhr durch Frank Turner, Thee Attacks und Loneladay garantiert.
Frank Turner ist waschechter Engländer und begann seine Musikkarriere parallel zum Geschichtsstudium. Das hört sich vernünftig an, trotzdem ist seine Musik durch Punk und Folk-Rock geprägt, inklusive Violine und Mandoline. Nachdem er dieses Jahr als Support für Folling Molly auf der Bühne stand, wird es Zeit, dass er mit seinem aktuellen Album „Poetry Of The Deed“ auch in Deutschland Fuß fassen kann.

Die vier Dänen der Band Thee Attacks sind im Garagenrock der Sechziger zu Hause. Ganz im Stil der Mods kommen sie an Vergleichen mit The Who und The Kinks nicht vorbei. Als Retrorock sollte man ihre Musik aber nicht mehr bezeichnen, seit der Chefredakteur des US-Rolling Stones für sie das Genre des Superrock erfand.

Auf ihrer MySpace-Seite zählt LoneLady fast die komplette Besetzung des legendären Factory-Labels aus Manchester als Einfluss auf. Das überrascht nicht, denn LoneLady wuchs selbst in der englischen Industriestadt auf und hat die Nachwirkungen der Musikszene um die siebziger Jahre herum quasi im Blut. Mit Joy Division und dergleichen möchte sie aber nicht verglichen werden – aus Respekt vor ihrem Werk. Bescheiden ist sie in der Hinsicht, musikalisch kann sie mit ihrem minimalistischen Rock/Pop schon selbst für nötigen Respekt sorgen.

Alle Infos rund ums Reeperbahnfestival unter www.reeperbahnfestival.com

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