Von Techno und Supercomputern


Berlin ist international für seine Techno-Kultur bekannt. Während Watergate, Berghain oder Tresor für jeden bekannt sind, gibt es auch versteckte Seiten des Berliner Techno. Von diesen berichtet Anja Schwanhäußer, die eine Doktorarbeit über den Berliner Techno-Underground verfasst hat, in einem Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung. Die musikalische Seite sei dabei aber nur nebensächlich gewesen. Im Vordergrund stehe die Entwicklung einer urbanen Kultur in Berlin nach dem Mauerfall. Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen die sie in „Kosmonauten des Underground“ aufgeschrieben hat, wurden im Campus Verlag veröffentlicht.

Über Detroit, dem Ursprungsort des Techno, berichtet die von Johnny Knoxville moderierte Web-Dokumentation “Detroit Lives“. Sie zeigt die Folgen des urbanen Verfalls und die sozialen Verwerfungen nach dem Niedergang der Autobranche in den achtziger Jahren. Die kulturellen und sozialen Initiativen, die heute wieder zwischen den Industrieruinen der Stadt aufblühen, sind immens. Im Film zu Wort kommen u.a. Musiker wie Wayne Kramer, Sänger und Gitarrist von MC5, Techno-Legende Carl Craig, Ko Melina, Zack Wheedon von den Dirtbombs und der Rapper Black Milk. Hier der gesante Artikel der Spex.

Über die Band No Age berichtet aktuell die taz. Sie besteht aus zwei Mitgliedern. Dean Spunt singt und spielt Schlagzeug und Randy Randall bedient die Gitarre. Beide sind Ende 20 und bemühen sich stetig neue Formen der Musik zu entdecken. Ihr aktueller Stil kennzeichnet sich vorrangig durch Lautstärke und vermeintlich erhöhten Härtegrad. Ihr neues Album „Everything in Between“ hat in den USA gute Kritiken erhalten. Nun wird sich erweisen, ob die Band auch in Europa ein größeres Publikum gewinnen kann.

Schon gewonnen hat China in der Liste der 500 schnellsten Computer. Lange wurde China nachgesagt, westliche Technik bloß zu kopieren. Tatsächlich ist das Land inzwischen auch eine Innovations-Supermacht. Neben der größten Wasserkraftanlage, dem schnellsten Linienzug der Welt, hat China jetzt auch noch den derzeitig schnellsten Supercomputer der Welt gebaut. In der kommenden Woche wird der „Tianhe-1A“ offiziell in Betrieb genommen. In seiner Leistungsfähigkeit lässt er dabei die Supercomputer der USA und Deutschland hinter sich. Der gesamte Artikel lässt sich auf Spiegel Online nachlesen.

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Diskussionen

0 Kommentare
  1. posted by
    john.d
    Okt 29, 2010 Reply

    Dieser Artikel ist dann wohl die Definition von Eklektizismus 😉
    Das Techno aus Detroit kam wusste ich aber tatsächlich noch nicht.

  2. posted by
    Von Techno und Supercomputern : ByteFM Magazin
    Okt 29, 2010 Reply

    […] hier den Beitrag weiterlesen: Von Techno und Supercomputern : ByteFM Magazin […]

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