Zeitgeister-Podcast: Franz Liszt, Haruki Murakami und die Jugendkultur

Foto des Schriftstellers Haruki Murakami. In der sechsten Folge des Podcasts Zeitgeister geht es um dessen Roman „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ und Jugendkultur.

Haruki Murakami (Foto: Dominik Butzmann/DuMont)

Jedes Stück Musik ist immer auch ein Produkt seiner Zeit. Es erzählt von der Gegenwart, aber auch von der Vergangenheit. Songs können Skandale auslösen, Utopien zeichnen oder den Zeitgeist spiegeln. Im Podcast Zeitgeister nimmt Kulturjournalist Ralf Schlüter einen Song oder ein Musikstück als Ausgangspunkt, um mehr über ein Thema zu erfahren. Und stellt sich dabei die Frage, wie eng Popkultur, Kunst und gesellschaftliche Realität zusammenhängen. In der fünften Ausgabe dreht sich alles um das Stück „Heimweh“ von Franz Liszt, das eine besondere Rolle in einem Werk von Haruki Murakami spielt.

Murakami, Liszt und die verlängerte Jugend

Wer die Bücher von Haruki Murakami kennt, weiß, dass der japanische Autor fast noch lieber Musik hört, als Bücher zu schreiben. Und so spielen Songs bzw. Musikstücke häufig eine tragende Rolle in seinen Werken. In seinem Roman „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ wird das Stück „Heimweh“ von Franz Liszt zum Sinnbild für das abrupte Ende einer Jugend und für den Verlust einer Gemeinschaft. Ausgehend davon spürt Ralf Schlüter diesmal der der Frage nach, wovon Jugendkultur eigentlich erzählt. Merken wir, dass wir erwachsen geworden sind? Und wenn ja: woran? Als Gast empfängt der Kulturjournalist eine Person, die Murakamis Texte kennt wie kaum sonst jemand – seine Übersetzerin Ursula Gräfe.

Mehr über die neue Folge erfahrt Ihr auch am 16. Februar 2021 um 14 Uhr im ByteFM Magazin mit Friederike Herr, die Ralf Schlüter zum Gespräch begrüßt. Zusammen mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius sowie ByteFM nimmt Euch Kulturjournalist Ralf Schlüter einmal im Monat mit auf einen Trip in die Musik- und Kulturgeschichte. Hört Euch die fünfte Ausgabe von Zeitgeister hier in voller Länge an:

Bild mit Text: „Ja ich will Radiokultur unterstützen“ / „Freunde von ByteFM“

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