Zum 60. Geburtstag von Chaka Khan

Als Yvette Marie Stevens kam Chaka Khan 1953 zur Welt. Ihren Namen änderte sie Ende der 60er Jahre, als sie in ihrer Heimatstadt Chicago der Black Panther Party beitrat. Ein afrikanischer Schamane gab ihr den Namen Chaka Adunne Aduffe Hodarhi Karifi, und als sie 1973 ihren damaligen Freund Hassan Khan heiratete, wurde daraus Chaka Khan. Zu jener Zeit hatte Khan schon in mehreren Chicagoer R’n’B-Bands gespielt, wo bei einem Auftritt zwei Mitglieder der gerade neu gegründeten Band Rufus auf sie aufmerksam wurden.

Khan wurde die Frontsängerin von Rufus, die 1974 ihr selbstbetiteltes Debüt veröffentlichten – anfangs allerdings mit wenig Erfolg. Erst mit dem Song „Tell Me Something Good“, den Stevie Wonder für Khan geschrieben hatte, kam der Durchbruch: Der Song wurde ein Hit und Rufus gewannen den Grammy für den besten R’n’B-Song. In den folgenden fünf Jahren veröffentlichten Rufus sechs Alben, die sich jeweils über eine Millionen Mal verkauften und wurden damit zu einer der bedeutendsten Funk-Bands der 70er Jahre.

1978 veröffentlichte Khan ihr Solo-Debüt mit dem Hit „I’m Every Woman“, der später auch Whitney Houston zu einem Charterfolg verhalf. 1983 lösten sich Rufus auf und Khan konzentrierte sich nun ganz auf ihre Solo-Karriere – mit großem Erfolg. Ihr bis dato sechstes Studioalbum „I Feel For You“ brachte ihr nicht nur ihren fünften Grammy, sondern wurde auch in Europa ein Hit und machte Khan auch international zum Star.

Bis heute veröffentlicht Chaka Khan regelmäßig und erfolgreich Alben und hat es als eine der wenigen Sängerinnen geschafft, seit 1978 in jedem Jahrzehnt mindestens einen Grammy zu gewinnen.

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