Zwischen Grime und G-Funk: „A Void“ von Ikonika

Foto der Produzentin Sara Abdel-Hamid alias Ikonika. Ihr Track „A Void“ rangiert zwischen Grime und G-Funk.

Ikonika (Foto: Lizzie Nicholson)

Zwischen Grime und G-Funk spannt Ikonika in unserem Track des Tages „A Void“ einen klanglichen Bogen. Die britische Produzentin heißt bürgerlich Sara Abdel-Hamid und hat zuletzt 2017 das Album „Distractions“ herausgebracht. Zumindest, wenn man „The Library Album“ nicht mitrechnet. Das ist ein Auftragswerk mit Produktionsmusik (englisch: „library music“) aus dem Jahr 2018. Wobei man fairerweise sagen muss, dass auch dieses Album noch immer sehr deutlich nach Ikonika klang. Auch wenn es nicht auf Hyperdub erschienen ist. Denn das ist sozusagen Sara Abdel-Hamids Stammlabel.

Hyperdub hat nun am vergangenen Freitag Ikonikas neue EP „Hollow“ veröffentlicht. Keine Genrebindung, kein Auftrags- sondern ein echtes Autorinnenwerk. Und ein ziemlich gutes und eigensinniges noch dazu. Auf „Hollow“ bedient sich Ikonika bei verschiedenen Spielarten von Breakbeat- und Bassmusik. Latent dystopisch, aber nie düster. Der Track „A Void“ rollt majestätisch zwischen Grime und G-Funk ohne Gesang, zwischen Footwork und Drum & Bass ohne Junglebeats.

Die EP „Hollow“ von Ikonika ist auf dem Label Hyperdub erschienen. Das Stück „A Void“ daraus ist heute unser Track des Tages. Hört es Euch hier an:

Bild mit Text: Förderverein „Freunde von ByteFM“

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