12.07.-18.07.

Kula Shaker – „Pilgrim’s Progress“
VÖ: 16.07.2010
Web: myspace
Label: Warner
Kaufen: ”iTunes"

Als Kula Shaker Mitte der Neunziger ihr erstes Album rausbrachten, waren sie Kids. Jetzt sind sie Dads, erzählte Crispian Mills kürzlich in einem Interview, und es wäre vermessen, diese Entwicklung zu verleugnen. Vielleicht klingt ihre Musik dadurch auch ein wenig gesetzter, aber gute Melodien und ein Faible für die 6 und 7ties besitzen sie immer noch. Für die Aufnahmen verschlug es die Band in einen belgischen Wald, woher wahrscheinlich auch die zeitweilige Ruhe und Nachdenklichkeit herrührt.

RPA & The United Nations of Sound – „United Nations of Sound“
VÖ: 16.07.2010
Web: myspace
Label: EMI
Kaufen: ”iTunes"

Richard Paul Ashcroft und seine neueste Mission: neue Musik jenseits von Klassifizierungen oder Genres. „United Nations of Sound“ ist – zumindest nach dem ersten Hören – dann doch relativ schnell entziffert, denn es trägt vor allem den Stempel des amerikanischen Rhythm‘ n Blues und hymnischen Rock. Bei letzteren liegt das Problem: Auch wenn die Songs vielleicht mehr Drive haben als Ashcrofts letzte Solo-Veröffentlichungen, klingen sie doch manchmal nach recht viel Pathos und (zu) großen Gesten.

Tokyo Police Club – „Champ“
VÖ: 16.07.2010
Web: myspace
Label: Mom & Pop Records
Kaufen: ”iTunes"

Zwei Jahre nach ihrem Debüt „Elephant Shell“ veröffentlichen die Kanadier von Tokyo Police Club ihr neues Album „Champ“. Die vier Freunde aus Highschool-Zeiten verquicken erneut auf lockere Art und Weise Indie-Rock, Post Punk und Pop. Nicht unbedingt neu und aufregend diese Mischung, beim Tokyo Police Club aber macht sie Spaß!

The Very Best – „Remixes of The Very Best“
VÖ: 16.07.2010
Web: myspace
Label: Green Owl Records
Kaufen:

The Very Best is Esau Mwamwaya and Radioclit playing with moto…“ heißt es auf der Myspace-Seite der Afrika-Superstars The Very Best. Das stimmt. Für europäische Ohren hat Mwamwaya nicht nur einen lustigen Namen, sondern auch seine Texte auf Chichewa, der Landessprache von Malawi, klingen absonderlich. The Very Best haben mit dem Debüt „The Warm Heart Of Africa“ ein vielgelobtes Album produziert. „The Very Best Remixes Of The Very Best“ ist genau das, was der Titel verrät. Besser geht nicht.

Various Artists – „Roots of OK Jazz Congo Classic“
VÖ: 16.07.2010
Web: myspace
Label: Crammed Discs
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Diese Compilation geht zurück in die 50er Jahre, wo im Kongo die Wurzeln für den afrikanischen Jazz spriessten. Die Sammlung der frühen Arbeit des „Tout-Pouissant Orchestre Kinois de Jazz“, kurz „OK Jazz“ bietet einen beeindruckenden und spannenden Überblick über ihre Arbeit, die so wichtig war für viele weitere Musiker und Genres nach ihnen.

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