14.06.-20.06.

The Morning Benders – „Big Echo“
VÖ: 18.06.2010
Web: myspace
Label: Rough Trade
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Löst dieses Album nun das verdiente Echo aus, das sich für The Morning Benders aus Kalifornien seit ihrem Debüt „Talking Through Tin Cans“ aus dem letzten Jahr schon ankündigte? Gut möglich. Für einige Aufmerksamkeit dürfte schon der Name Chris Taylor von Grizzly Bear sorgen, der „Big Echo“ produzierte. Und tatsächlich erinnern die Kalifornier mit ihren verhangenen Melodien zeitweise an die Band aus Brooklyn, ingesamt ist „Big Echo“ aber aufwändiger und orchestraler instrumentiert.
Das sagen die anderen: Plattentests

You Say Party! We Say Die! – „XXXX“
VÖ: 18.06.2010
Web: myspace
Label: Snowhite
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Nicht nur die Yeah Yeah Yeahs sind poppiger geworden, auch die Kanadier von YSP!WSD!. Ihr neues Album macht weniger Krach, auffällig ist der etwas wavige und meist tanzbare Sound. Aber: Die vielen positiven Kritiken, die „XXXX“, das dritte Album von YSP!WSD! seit dem Erscheinen einheimsen konnte, registriert die Band derzeit wahrscheinlich nur am Rande. Im April bricht Drummer Devon bei einem Konzert der Band plötzlich zusammen und stirbt im Krankenhaus an den Folgen einer Gehirnblutung. „XXXX“ war zu diesem Zeitpunkt schon fertig und außerhalb Europas veröffentlicht, eine Europatour in Planung. Die wurde erstmal abgesagt.
Das sagen die anderen: Pitchfork

Mountain Man – „Made the Harbor“
VÖ: 18.06.2010
Web: myspace
Label: Bella Union
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Wikipedia weiß: „Mountain Men waren Trapper, Pelzhändler, Entdecker und Abenteurer, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Rocky Mountains durchstreiften“. Wir wissen: „Mountain Man“ sind Molly, Alexandra und Armenia aus Vermont, die gemeinsam a capella singen und auch schon mal zu ihrer Akustikgitarre greifen. Mit den echten Mountain Men haben sie die Liebe zu Flora und Fauna gemein, was man ihren Songtexten unüberhörbar entnehmen kann. Das ganze klingt ein wenig wie die weiblichen Fleet Foxes, wobei die drei an deren Melodien nicht ganz anknüpfen können.
Das sagen die anderen: Guardian

Various Artist – „Next Stop Soweto – Vol. 3“
VÖ: 18.06.2010
Web: Homepage
Label: Strut
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Einen Ausflug in die Südafrikanische Musik des letzten Jahrhunderts wagt das renommierte Strut-Label mit ihrer „Next Stop Soweto“- Reihe. Nachdem sich der erste Teil mehr dem Mbaqanga (einer Mischung aus traditioneller Zulu-Musik und Soul) widmete, lag der Schwerpunkt der zweiten Ausgabe auf den Funk in den Townships. Nun also der dritte Teil, dessen musikalisches Zentrum der Jazz ist. Und man wundert sich, wie westlich und modern der Jazz der Townships schon damals klang.

Nic Dawson Kelly – „Old Valentine“
VÖ: 18.06.2010
Web: myspace
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Das Debüt von Nic Dawson Kelly ist unüberhörbar beeinflusst von seinen Helden Tom Waits oder Bob Dylan, die Stimme von Nic allerdings erinnert zeitweise stark an Anthony Hegarty. Komische Mischung, aber das macht das ganze ja erst interessant. Als Gastmusiker im Studio haben übrigens u.a. Jim Barr von Portishead, Mick Talbot von Style Council und Marco Nelson von Primal Scream vorbeigeschaut. Nicht gerade in schlechter Gesellschaft, der Mann.

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