19.07.-25.07.

Menomena – „Mines“
VÖ: 23.07.2010
Web: myspace
Label: City Slang
Kaufen: ”iTunes"

Dass Menomena ihr ganz eigenes Verständnis von Songstruktur haben, bewiesen sie uns 2007 mit ihrem Debüt „Friend and Foe“ eindrucksvoll. „Mines“ schliesst sich dem nahtlos an, klingt aber insgesamt dunkler, oft dramatischer, tougher. Für die Platte schrieben nicht nur alle drei Bandmitglieder eigene Songs, sie singen sie auch jeweils selbst. So trägt jeder Song seine eigene Handschrift – und trägt doch zum Gesamtwerk bei. Toll!

The Magic Numbers – „The Runaway“
VÖ: 23.07.2010
Web: myspace
Label: EMI
Kaufen: ”iTunes"

Fast ein bisschen in Vergessenheit geraten sind die Magic Numbers aus London. Vier Jahre nach ihrem letzten Album melden sie sich nun mit ihrem dritten Album zurück. Die Band ist sowas wie das doppelte Lottchen der Musikszene: Zusammengesetzt aus zwei Geschwisterpaaren, sehen sich alle vier so ähnlich, dass man nicht sagen kann wer mit wem verwandt ist. Könnte uns eigentlich auch egal sein, wenn ihr Folkpop nicht ähnlich wäre: hübsch, sympathisch, aber leider etwas profillos.
Das sagen die anderen: Guardian

Janelle Monáe – „The Archandroid“
VÖ: 23.07.2010
Web: myspace
Label: Warner
Kaufen: ”iTunes"

Ursprünglich strebte die 25-jährige Texanerin Janelle angeblich eine Karriere am Broadway an, dafür zog es sie an die New Yorker Musical Academy. Die Vorliebe für Musicals ist auf Janelles erstem richtigen Soloalbum unüberhörbar, aber auch die Vorliebe für Funk, R’nB, HipHop und Rock. Outkasts Big Boi ist mit dabei, ebenso wie die Indierocker von Of Montreal. Tanzbar, abwechslungsreich, macht Spaß!

The Books – „The Way Out“
VÖ: 23.07.2010
Web: myspace
Label: Temporary Residence
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Paul de Jong, die eine Hälfte von The Books, ist wohl so einer, der in Büchern gerne mit Bleistift herumkritzelt und sich wichtige Passagen unterstreicht. Allerdings macht er das nicht auf herkömmlichen Papier, sondern mit Audiomaterial. Mit seinem Sammelsurium an Tonbandaufnahmen frickelt er zusammen mit Bandkollege Nic Zammuto spannende Songs zusammen, voll von Wortzitaten und Elektro- und Folkmelodien. Wow!

Mexican Elvis – „John Frum Alaska“
VÖ: 23.07.2010
Web: myspace
Label: Kyr Records
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Mexican Elvis? Wer soll das sein? Country aus Südamerika? Nicht ganz. Eigentlich sind Mexican Elvis in Süddeutschland anzusiedeln, und das sowohl rein geografisch als auch musikalisch. Kein Wunder, Schlagzeuger Christoph spielt auch in Bands wie Lali Puna und Console, feste Größen in der Szene. Zu der Mexican Elvis vielleicht auch bald gehören werden.

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