Benjamin Booker – „Benjamin Booker“ (Rezension)

Cover des Albums „Benjamin Booker“ von Benjamin Booker

Benjamin Booker – „Benjamin Booker“ (Rough Trade)

Wenn alles richtig läuft, klingt moderne Südstaaten-Mucke so wie „Benjamin Booker“, das Debütalbum der gleichnamigen Band. Die Drums scheppern mit dumpfer Wucht, die Gitarre dröhnt markerschütternd und Frontmann Bookers Stimme schleift ganz wunderbar, als tränke er seinen Whiskey bevorzugt mit rostigen Nägeln.

Der 25-Jährige und sein Drummer Max Norton stammen aus New Orleans und machen der großen Musiktradition dieser Stadt alle Ehre. Ihr Bluesrock trieft vor Seele, sei es in ruhigen Stücken wie „Slow Coming“ oder dem schwer geladenen Opener „Violent Shiver“. Mal klingt eine Nähe zu Jack White durch, mal erkennt man Anleihen bei Größen wie Led Zeppelin. Songs wie „Have You Seen My Son?“ und „Old Hearts“ sind hinreichende Belege für die Klasse dieses Duos.

Diese schroff zusammengenagelte Mischung macht „Benjamin Booker“ zu einem äußerst vielseitigen Debüt. Jeder Song schickt das Album um eine neue Kurve. Benjamin Booker haben einen eigenen Sound gefunden und schaffen doch Variation. Das ist nicht die Neuerfindung des Bluesrock, aber ein deutlicher Fingerzeig in eine aufregende Zukunft.

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Diskussionen

1 Kommentar
  1. posted by
    Benjamin Booker – artistxite Newcomer |
    Aug 28, 2014 Reply

    […] großartige, selbstbetitelte Debüt von Benjamin Booker bekommt ihr im artistxite Shop.“Benjamin Booker” – das “artistxite Album der Woche” bei ByteFM. Benjamin Booker (c) Max Norton Kategorien ArtikelNewcomer Tags: Alabama ShakesBenjamin […]

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