14.09. bis 20.09.

Diese Woche konnten wir uns an folgendem nicht satthören:

Alberta Cross – „Broken Side Of Time“
VÖ: 18.09.2009
Web: www.myspace.com/albertacross
Label: PIAS

Das Album der fünf New Yorker hat uns schnell überzeugt. Ihr eingängiger Sound bietet ein breites musikalisches Spektrum – von Folk bis Rock ist alles mit dabei. Mit „Broken Side Of Time“ schaffen es Alberta Cross, den Hörer mitzureißen aber gleichzeitig auch sanft einzulullen.
Das sagen die anderen: Unclesally’s

Karo – „Sing Out Heart“
VÖ: 18.09.2009
Web: www.myspace.com/karosings
Label: Normoton

Auf Karos Myspace-Seite ist zu lesen, daß sie wie „niemand sonst und alle gleichzeitig“ klingt. Da ist etwas Wahres dran. Ihre Musik erinnert an Cat Power, Feist oder die Broken Social Scene – erinnert aber eben nur. Tatsächlich bietet uns Karo Musik und Texte, in denen man sich voll und ganz wiederfindet – und das mit einer Stimme, die einem wohlige Gänsehaut bereitet.
Das sagen die anderen: Rote Raupe

Richard Hawley – „Truelove’s Gutter“
VÖ: 18.09.2009
Web: www.myspace.com/richardhawley
Label: Mute

Richard Hawley hat für sein mittlerweile sechstes Album einen Haufen ungewöhnlicher Instrumente benutzt um den musikalischen Ideen in seinem Kopf Ausdruck zu verleihen. Das erklärte Ziel war, das Album vom Anfang bis zum Ende zu einem Hörgenuß zu machen – was mit „Truelove’s Gutter“ definitiv gelungen ist.
Das sagen die anderen: Alternativmusik

The Wave Pictures – „If You Leave It Alone“
VÖ: 18.09.2009
Web: www.myspace.com/thewavepictures
Label: Cooperative Music

Das Britische Neo-Popsters Trio der Wave Pictures schenkt uns mit „If You Leave It Alone“ ein Album voller aussergewöhnlicher Songs mit interessanten und mitreißenden Texten. DAs alles unterlegt mit den von uns geliebten Grundessenzen: Schlagzeug, Bass und fantastische Gitarren Soli.
Das sagen die anderen: Rote Raupe

Harmonia & Eno ’79 – „Tracks and Traces Reissue“
VÖ: 18.09.2009
Label: Grönland

Gut Ding will bekanntlich Weile haben. 33 Jahre nach Entstehung des Materials liegt uns jetzt eine rundum befriedigende Version eines lange verloren geglaubten Schatzes aus der Krautrock-Ära vor. Credo damals wie heute: Gute Musik entsteht direkt aus der Künstlerseele heraus. „Harmonia & Eno 1976 – Tracks and Traces“ zeigt, daß Qualität unter diesen Umständen nicht verblasst. Auch Jahrzehnte später nicht.

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