Timber Timbre "Timber Timbre"

VÖ: 28.08.2009
Web: http://www.myspace.com/timbertimbre
Label: Arts & Crafts

Timber, weil das sein Vater beim Baumfällen rief, Timbre, weil seine Gitarre eine ganz eigene Klangfarbe hat – aus diesen beiden Wörtern kombiniert der 28-jährige Kanadier Taylor Kirk seinen Bühnennamen. Seine Songs würden Filmszenen vor das innere Auge rufen, schreiben Rezensenten immer wieder. Tatsächlich fühlt sich auch Kirk dem Cineastischen hingezogen. Bevor es als Musiker klappte, studierte er einige Zeit Filmwissenschaft.

Im Jahr 2006 veröffentlicht er sein erstes Album. So gut er kann, spielt er alle Instrumente selbst ein. Es folgt ein Jahr später der Nachfolger – wieder in Eigenregie aufgenommen. „Timber Timbre“ ist nun das dritte Album, nur acht Stücke kurz, aber 36 Minuten lang grandios.

„I get low, low, low on my own”, singt Kirk resignierend zum 6/8-Takt, eine Orgel summt traurig im Hintergrund. Es sind Liebeslieder, meint Kirk, die düstere Metaphorik helfe ihm dabei, seine eigene Person von den Songs zu trennen. Denn um ihn soll es gar nicht gehen: „Ich möchte lieber, dass meine Musik etwas Geheimnisvolles ist.“

Fest steht: Taylor Kirk hat den Blues.

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