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Kalamaluh


Alle zwei Wochen | Mittwoch 12 - 13 Uhr

Kalamaluh ist der weitschallende Ruf eines schratigen Waldmagiers, der für seine Gäste gigantische Pilze als Stühle bereithält und sie auf eine Klangreise zwischen Kräutertee und Butterbrot einlädt.

Kalamaluh ist ein Ort der gebündelten klanglichen Eindrücke, ein Platz zum Verweilen, ein mal mehr und mal weniger logischer Ritt durch verschiedene Jahrzehnte und Sounds. Eine Stunde lang gibt es unter einem Oberthema gebündelt Songs aus Psychedelic, Rock, Progressive, Jazz und ambitioniertem Pop.

Trips ins Weltall, die Suche nach Teufeln und Engeln, Musik über Berge und Täler oder auch Tomaten – erlaubt ist, was gefällt und sich ziemt. Dazwischen gibt es diskursive Gedanken, persönliche Anekdoten oder kulturwissenschaftliche Abzweigungen. Hauptsache, der Teppich fliegt.

Genres:
60s/60er, 70s/70er, Alternative, Anything Goes, Avantgarde, Beat, Blues, Crossover, Elektronika, Experimental, Funk, Garage, Jazz, Jazz-Rock, Krautrock, Metal, New Wave, Pop, Post-Rock, Prog-Rock, Psychedelic, Rock, Roots Rock

ByteFM: Kalamaluh vom 18.07.2018

Sendung vom 18.07.2018

Pop Concrète

Jeder Hans und Franz kann sich mittlerweile am Laptop eigene Songs zusammenklicken. Auch auf Geräusche und Alltagsklänge zurückzugreifen, Reden oder Dialoge aus Politik und Film schlicht plagiiert einzubauen, stellt keinerlei Probleme mehr da.

Vor 50-60 Jahren sah das noch etwas anders aus. Als die Musikwelt Tonbänder für sich entdeckte, entstand eine gänzlich neue Klangsphäre – Klang konnte manipuliert werden, Tapes wurden rückwärts abgespielt oder geloopt, es ließen sich Effekte übereinanderschichten.

Musik fand nicht mehr nur noch live statt oder konnte auf älteren Speichermedien wie Schallplatte oder gar Tonwalze gehört werden – Musik konnte regelrecht verzerrt werden.

Die Musique Concrète rund um Komponisten wie Pierre Schaeffer, Edgar Varèse oder Karl-Heinz Stockhausen entwickelte gänzlich neue Zugänge zu dem, was Musik alles sein kann. Und das hat die Popmusik Mitte der 60er Jahre spätestens mit den Beatles auch geschnallt – und plötzlich ist Klangmanipulation das Ding.

Eine kleine Geschichte des Einflusses der Musique Concrète auf die Pop-, Rock- und Elektromusik gibt es in dieser Ausgabe Kalamaluh.



1.  The Beatles / Tomorrow Never Knows
Revolver / Apple Records
2.  The United States Of America / I Wouldn’t Leave My Wooden Wife For You
The United States Of America / Columbia
3.  Jefferson Airplane / Would You Like A Snack?
Crown Of Creation / RCA
4.  Frank Zappa & The Mother’s Of Invention / The Return Of The Son Of Monster Magnet
Freak Out / Verve Records
5.  Pink Floyd / Several Species Of Small Furry Animals Gathered Together In A Cave And Grooving With A Pict
Ummagumma / Harvest
6.  The Grateful Dead / That’s It For The Other One (Pt. I-IV)
Anthem Of The Sun / Warner Bros.
7.  Pierre Henry & Michel Colombier / Rock Psyché
Messe Pour Le Temps Présent / Philips
8.  Doctor Rockit / How Do You Do?
Ready To Rockit EP / Clear
9.  Ebony Bones / No Black In The Union Jack
Nephilim / 1984 Records
10.  Jonny König / Stoiber On Drums
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11.  The Justified Ancients of MuMu / Whitney Joins The Jams
Whitney Joins The Jams / KLF Communications

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till_lorenzen vor 2 Monaten
@bogrummel: Hey, das freut mich doch sehr zu hören. Hab deinen Kommentar erst jetzt gelesen, aber er zaubert mir ein Lächeln aufs Gesicht!

bogrummel vor 2 Monaten
Wunderbare Sendung, ganz nach meinem Gusto - sehr toll!

till_lorenzen vor 3 Monaten
Danke, schön zu hören. Laune ist auch wieder oben!

crazyhorse vor 3 Monaten
super sendung ! danke.

till_lorenzen vor 8 Monaten
Moin Manfred! Da hast du vollkommen Recht, ich habe aber tatsächlich gezielt auf unbekanntere Nummern gesetzt (was ich natürlich auch hätte erwähnen können). Kansas wäre aber sicherlich nicht verkehrt gewesen, immerhin ist sogar deren größte Nummer "Carry on Wayward Son" von Ikarus geprägt: "Once I rose above the noise and confusion Just to get a glimpse beyond the illusion I was soaring ever higher, but I flew too high" Andersherum heißt großer Name nicht unbedingt großes Stück. Steve Hackets "Icarus Ascending" mit Gesang von Richie Haven ist mir dann doch zu beliebig... Insgesamt ließe sich bei dem Stoff noch problemlos eine zweite Sendung machen. Beste Grüße, Till

ddrummer vor 8 Monaten
Moin Till! Zu dem Thema Ikarus fällt mir noch ein Stück von Kansas ein. Icarus/Born on the wings of steel. Schöne Prog-Rock Nummer aus den 70èrn. Schönen Tag noch und weiter so! Grüße aus Unterfranken

till_lorenzen vor 10 Monaten
Moin Manfred, das freut mich doch schon sehr zu hören. Freu mich auf die Sendungen in Zukunft! Beste Grüße, Till

ddrummer vor 10 Monaten
Hui! Das klingt sehr Interssant Da sind alle meine Lieblings Genres drinne! Da freu ich mich drauf! LG Manfred (Mitglied seid November 2011)
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