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taz.mixtape

ByteFM: taz.mixtape vom 10.05.2019

Sendung vom 10.05.2019

Chris Cohen, Abidjan, Koljah, Schoolboy Q, Fusion

Der diskrete Charme des Dysfunktionalen. US-Sänger Chris Cohen verarbeitet auf seinem neuen Album die Auseinandersetzung mit seinem Vater, einem ehemaligen Musik-Manager. Etwas zu vorhersehbar, meint Stephanie Grimm.

Zwischen Rhythmen und Fakten. Die Elfenbeinküste in Westafrika ist ein boomendes Land. Julian Weber beschreibt seine Eindrücke von einem Musikfestival in Abidjan, das auch die Gleichstellung von Frauen fördern will.

Wenn ein Rap-Album antizipiert, wie sinnfrei seine Rezeption sein wird, dann kann man es entweder lassen, es zu besprechen, oder den Künstler beschimpfen. Samuel Salzborns rhetorischer Balanceakt über Koljah von der Antilopen Gang.

Pöbeleien, Gepose, Dollarscheinwedeln. Aufs erste Hören klingt„CrasH Talk“, das neue Album von US-Rapper Schoolboy Q, zunächst nach Mogelpackung. So weit, so vorhersehbar. Aber die Sache ist komplizierter, meint Johann Voigt.

Dirk Schneider stellt klar: Die Musik der gefeierten Neuseeländerin Aldous Harding ist nicht der authentische Ausdruck ihrer Person. Ihre Selbstinszenierung ist gleichzeitig unterhaltsam bis brüllend komisch.

Quetschis sind doch Quatsch mit Soße. Vielschichtige Musik, die Kinder ernstnimmt, aber auch bei Erwachsenen gut ankommt. Sylvia Prahl porträtiert das Berliner Duo Muckemacher mit ihrem Album „Biri Bababai“.

Nicht nur die Fusion ist in Gefahr, sondern die Freiheit von Kunst und Kultur insgesamt. Beim Fusion Festival im mecklenburgischen Lärz soll eine ständige Polizeiwache installiert werden. Darius Ossami berichtet über den Widerstand.


Playlist ist eingeblendet Playlist ist ausgeblendet

1.  Muckemacher / S.O.S
Biri Bababai / Trikont
2.  Little Simz / Offence
Grey Area / Age 101/Rough Trade
3.  Muckemacher / Schoko Riddim
Biri Bababai / Tupani Records
4.  Koljah / Hauptsache Kohle
Aber Der Abgrund / JPK
5.  Schoolboy Q / Gang Gang
Crash Talk / Universal
6.  Aldous Harding / The Barrel
Designer / 4AD
7.  Aldous Harding / Treasure
Designer / 4AD
8.  Chris Cohen / Green Eyes
Chris Cohen / Captured Tracks/ Cargo
9.  Chris Cohen / Edit Out
Chris Cohen / Captured Tracks/ Cargo
10.  Feine Sahne Fischfilet / Wut
Bleiben Oder Gehen / Audiolith
11.  Oumou Sangare / Diaraby Nene
Diaraby Nene / Crammed Disc
12.  Mani Bella / Qui Cherche Trouve
Qui Cherche Trouve / -

ByteFM: taz.mixtape vom 10.05.2019
 
 


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Wöchentlich | Freitag 17 - 18 Uhr

Die Pop-Themen aus der taz der aktuellen Woche und ein Ausblick auf die taz.am Wochenende.

Das taz.mixtape wird konzipiert von taz-Musik-Redakteur Julian Weber.

Die Produktion und Moderation übernehmen die ByteFM RedakteurInnen Diviam Hoffmann und Klaus Walter.

Genres:
Anything Goes



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klauswalter vor 3 Monaten
Hallo Murak, danke für die Blumen, das freut uns. Eine zweite Version fürs Archiv zu produzieren, das ist in der Tat derzeit technisch und organisatorisch zu kompliziert. Best, Klaus

murak vor 3 Monaten
Großartige Sendung, alleine schon Dank Wiglaf und Grönemeyer. Rammstein waren auch gut, Big Black hätte ich so sicherlich nicht entdeckt. Deshalb macht die taz-print und das Mixtape so viel Sinn. Falls noch jemand zweifelt. dieser Artikel beweist, warum es gut funktioniert. Frage am Schluss: warum macht ihr für das Archiv nicht eine zweite Version, in der die Songs dann auch ausgespielt werden können? Technisch/organisatorisch zu kompliziert?

Alexander_aus_Genf vor 8 Monaten
Lieber Klaus, nicht schlecht - mohwähsöi, wobei das s summt. Weiter so mit den stets tollen Sendungen! Alexander aus Genf

klauswalter vor einem Jahr
lieber hardyn, gemach mit den wutbürgerattacken. das mixtape kann aus produektionstechnischen gründen themen vom aktuellen freitag selten berücksichtigen. der monroe-text wird nächste woche ausgiebig gewürdigt.

hardyn vor einem Jahr
Da war am Freitag, 10.08. endlich mal ein Versuch eines differenzierten Herangehens an das Phänomen "BDS" (Alexei Monroe, Im Teufelskreis ......) in der taz, abseits von der sonst üblichen "Schaum-vorm-Mund"-Attitüde .... und im Mixtape, nix darüber. Enttäuschend ..... aus Lückenpresse wird Lückenfunk!

hessen-thilo vor einem Jahr
Klaus Walter ist Pop-Papst; Sein Wort ist heilig !

h__j__b vor einem Jahr
Mann, Klaus Walter - es ist so ätzend, wenn Sie mitten in die Musik reinquatschen! Immer wieder machen Sie das... Wozu dann überhaupt noch Musiksendungen?

marco vor 2 Jahren
Ich möchte die Sendung analog zur Print.Ausgabe nicht mehr missen. Weiter so...bitte

murak vor 2 Jahren
Lieber Klaus Walter, ich finde es funktioniert genau so! Die Sendung ist für mich unverzichtbar, perfekt passend zur Print-taz. Bitte weiter so auch in 2017.

h__j__b vor 2 Jahren
Lieber Klaus Walter, ich finde, es funktioniert für das Radio überhaupt nicht, Moderation abzulesen, mit einem billigen Mikro aufzunehmen, und On Air zu schicken. Wäre Musik selbst so produziert, Sie würden sie sicherlich verreissen. Mit Gruß, HJ. Berchtold (hj.berchtold@gmail.com)

h__j__b vor 3 Jahren
Mann, Klaus Walter, lass doch mal die Peaches zuende singen und laber nicht alles zu!

marco vor 3 Jahren
super Ergänzung zur Zeitung, eine echte Bereicherung :) Danke Klaus für die wöchentliche Show. Ich möchte sie keineswegs missen.

klauswalter vor 4 Jahren
ja, vielleicht hat neil young überhaupt das problem, dass er mehr oder weniger ungefiltert alles raushaut, was ihm gerade so auf dem herzen liegt. und sich wenig gedanken um form, gestaltung und meine

karstenfrehe vor 4 Jahren
Oha, das Album "Monsanto Years" von Neil Young klingt ja wirklich sehr bemüht! Vielleicht hätte textlich mehr Poesie gut getan, anstatt die Inhalte direkt zu benennen...
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