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Was ist Musik


Wöchentlich | Sonntag 19 - 20 Uhr

„Wir sind zusammen doch nicht allein, ein Lied kann eine Brücke sein, mit einem Rhythmus und einem Ton, verlier'n wir uns in der Illusion“, singt der Kölner House-Crooner Justus Köhncke und das klingt besser als es sich liest.

Der Refrain ist eine Frage: Was ist Musik?
Antworten in dieser Sendung.

Sweet Soul Music, Fast Money Music, Music is my hot hot sex, Roxy Music, Galoppmusik, Musical Youth, Music for evenings, Music for Airports, How I learned to hate Rock'n'Roll, I love Rock'n'Roll, This is Music added to my day, Funky Drummer, Im Alter fängt man an sich für Countrymusik zu interessieren, They can't take away our Music, Music sounds better with you, Hauptsache Musik, Elevator Music, Electric Guitars, Musik der frühen Jahre, Musical Drum Sound, I came to love the Music, Strings of life, Make your own kind of music, Verstärker, Music of my mind, We are ugly but we have the music.

Was ist Musik?

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ByteFM: Was ist Musik vom 10.09.2017

Sendung vom 10.09.2017

Do it again. R.I.P. Walter Becker & Holger Czukay

Eine kleine Auswahl aus Erinnerungen und Nachrufen. Männer trauern um Männer. Fortsetzung bei Was ist Musik.

"'These tabs look iffy, you say they're good, let's roll with the homeys and knock on wood' - Walter Becker - one of my two main influences (the other one being Donald Fagen). Keiner sprach mir mehr aus der Seele. Ich kann nicht aufhören zu weinen. Mein erster RIP-Post." Timo Blunck über Walter Becker.

"Hate to say it but they make the Velvets look like collegiate dilettantes." Steve Wynn über Steely Dan.

"Begegnete man Becker und Fagen später bei einem Interview, konnte einen der New Yorker Humor der beiden schnell aus der Bahn werfen. Man spürte, wie einig sich die beiden waren, was sie lustig oder gut oder cool fanden. Wenn das Gespräch dann aus dem Ruder lief und man irgendwo bei der Philosophie von Baudrillard landete und die beiden meinten 'Das ist jetzt echt das erste Interview mit Baudrillard', wusste man, dass man gewaltig das Thema verfehlt, aber die beiden wenigstens nicht gelangweilt hatte." Andrian Kreye in der SZ über Walter Becker und Donald Fagen.

"Listened to this for the first time, headphones blaring, in the library during lunch break at Interlake High School. The lyrics were hard to fully navigate. Something strange and dark and uncertain about it all. But I found it totally compelling." Chris Eckman über "Do it again" von Steely Dan.

"Die Nachricht platzte mitten in das dadurch irrelevant werdende Duell von Merkel gegen Schulz: So unerwartet und mitten in Vorbereitungen zu Konzerten verabschiedet sich einer der allergrößten Musiker der Gegenwart? Geht's vielleicht eine Nummer kleiner? Bitte: ein grundsolider Bassist. Ein mitunter annehmbarer Leadgitarrist. Ein 'Sänger' – höchstens in Anführung. Was genau war jetzt so toll an Walter Becker, der am Sonntag im Alter von 67 verstarb?" Detlef Diederichsen in der taz über Walter Becker.

"Universeller Dilettant." Holger Czukay über Holger Czukay.

"Einmal hat Stockhausen mich zur Seite genommen und gesagt: 'Herr Czukay, Sie denken zu viel! Verstehen Sie mich nicht falsch, aber ich hab doch deutlich gesehen, wie Sie Fragen in den Weg stellen, die Sie offensichtlich behindern, Musik auch wirklich auszuführen.' Da sagte ich: 'Jeder ernsthafte Mensch kommt an einen Punkt, dass er an eine Mauer kommt, die er überspringen muss ohne zu wissen, wo er auf der anderen Seite landet.' 'Das ging mir nicht anders', sagte er, 'ich musste auch über eine Mauer springen und bei Ihnen sehe ich: Sie müssen das auch.' Ein Jahr später sagte Stockhausen dann: 'Wenn der Vogel flügge wird, dann verlässt er sein Nest.' Das war ein deutlicher Fingerzeig. Im Prinzip war es Stockhausen, der mich zu Can getrieben hat. Dass ausgerechnet der, der dieser Musik eigentlich nicht viel abgewinnen konnte, so viel Menschenkenntnis hatte und gespürt hat, dass ich noch im falschen Feld tätig war, ist beachtlich. Das wusste er besser als ich selbst." Holger Czukay im Vorspiel mit Joachim Ody in SPEX.

Holger Czukay im Vorspiel mit Joachim Ody in SPEX über seine Zusammenarbeit mit Jah Wobble: "Die Zusammenarbeit war damals sehr spontan und ziemlich direkt. Später ist das etwas auseinandergedriftet, weil er eine andere Vorstellung von Musik entwickelt hat als ich. Er wollte Weltmusik machen, was mich gar nicht interessierte."

"Phenomenally innovative, irrepressibly funny, complex man. A dearly loved friend for many years. Utterly unique. Irreplaceable." David Sylvian über Holger Czukay.

"Sein Soloalbum 'On the Way to the Peak of Normal' (1981) besitzt mit 'Ode to Perfume' einen der schönsten Vocodersongs, die je erschienen sind." Julian Weber in der taz über Holger Czukay.

"Wer von 1968 redet, darf von Can nicht schweigen. Auch im alten Kinosaal von Weilerswist, den sie damals mit Bundeswehrmatratzen auslegten, ging es darum, das alte Deutschland, das des Schlagers und der Marschmusik, zu überwinden." Michael Pilz in der WELT über Holger Czukay.



1.  Can / Mother Sky
Soundtracks / Liberty
2.  Can / Oh Yeah
Tago mago / Liberty
3.  Steely Dan / East St.Louis Toodle Oo
Pretzel Logic / MCA
4.  Steely Dan / Do it again
Best Of / MCA
5.  Steely Dan / Haitian Divorce
Royal Scam / Warner
6.  Walter Becker / Upside Looking Down
Circus Money / Warner
7.  Horace Silver / Song for my father
The Best Blue Note Album in the World / Blue Note
8.  Steely Dan / Rikki don´t loose that number
Royal Scam / Warner
9.  Steely Dan / Peg
Royal Scam / Warner
10.  De La Soul / Eye Know
Eye Know / BCM
11.  Holger Czukay / Music is in the air
Der Osten ist rot / Virgin
12.  Holger Czukay, Jaki Liebezeit, Jah Wobble / How much are they
How much are they / Virgin
13.  Can / Spoon
Soundtracks / Liberty

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tomwaits vor 2 Monaten
Schliesse mich "collocationist" voll und ganz an. Und danke für den Konzerttipp Astatke->Mannheim; hat noch geklappt :-) Viele Grüße, Frank

collocationist vor 2 Monaten
Auch beim Wiederhören am Mittwoch Morgen: große Sendung, Klaus! Gruß, Peter (F.)

madame blanchard vor 2 Monaten

ddrummer vor 2 Monaten
Hallo! Also mich erinnert das Saxophon persönlich sehr stark an "Van der Graaf Generator" (David Jackson) "!. Grüße Manfred

.ptk. vor 4 Monaten
... solange der Radio-DJ auch 2018 noch die besten Sendungen macht (insbesondere die Carib Souls -merci !) dann kann während der grossartigen Mark E Smith Sendung der Hörer auch mal kurz gequält werden (was ja dann auch ganz im Sinne des Fall Gründers ist, der sich darüber bestimmt gefreut hätte). Tolle Sendethemen, perfekte Musikauswahl !

jod vor 4 Monaten
"Die Kollegen schauen ihn ratlos an / Es geht wieder los, ruf den Irrenarzt an!" Ein erheiternder Einblick- und gut, dass es wieder vorbei ist! ;-) Danke!

klauswalter vor 8 Monaten
Is there life on Mars, Lutz Eßler?

lutz eler vor 8 Monaten
Tja, lieber Klaus, es sind ja 'bloß' 12,6% geworden. By the way: bei den Reichstagswahlen 1928 hat die NSDAP 2,6% bekommen. Jetzt flugs die Taschenrechner raus und mal hochgerechnet. Danach den Atlas durchgeblättert: wohin soll man denn auswandern, bitteschön?

klauswalter vor 9 Monaten
thanx for your interest in gentryfication & the sound of money. long live rubber soul & billie joe!

tomwaits vor 10 Monaten
thanx for this interesting kind of gentryfication

martin lickleder vor 10 Monaten
danke schön! und auch an dieser stelle noch mal entschuldigung für den fauxpas auf dem inner sleeve: "suburb role" ist natürlich kein anagramm von "revolver", sondern von "rubber soul". "1000x korrigiert, 1000x ist nix passiert", wie's bei klaus lage so schön heißen sollte... herzliche grüße the sound of money

sizou vor einem Jahr
(zu Was ist Musik) so wunderbares und lustiges interview mit christiane rösinger. danke!

sizou vor einem Jahr
(zu Was ist Musik) so wunderbares und lustiges interview mit christiane rösinger. danke!

karstenfrehe vor einem Jahr
Coole Sendung vom 12.2.! Danke dafür :-)

klauswalter vor einem Jahr
ja, sebastian, du hast recht. wenn ich mal viel zeit habe, gibts eine ganze sendung bam bam. danke!

senest vor einem Jahr
Statt Depression: Großes Danke fürs Ausspielen der Isaac-Hayes-Nummer! Und nicht vergessen sollte man hinsichtlich BAM BAM Biggie Smalls’ a.k.a. Notorious B.I.G.’s »Big Poppa Bam Bam« – und wahrscheinlich zahllose weitere Referenzen … Gruß Sebastian

klauswalter vor einem Jahr
danke, christian und ricardo...no depression!

christian fausten vor einem Jahr
Mark Fisher tot und vergangenen Sonntag starb Jaki Liebezeit. Auch dieses Jahr kommt auf Touren (siehe 2016). It's getting cold in this hotel. Und nun? Depression? Gut möglich, aber ich nehm's nicht persönlich. Lieber Klaus, vielen Dank für diese Sendung. Gruß Christian

ricardo vor einem Jahr
Das war eine super spannende Sendung. Chapeau

klauswalter vor einem Jahr
Liebe Bettina, klar erinnere ich mich an die Wrangelconnection, schön, dass Du jetzt hier gelandet bist, viel Spass mit unserem Programm! Best, Klaus

kopflos vor einem Jahr
Liebe Bettina, Du warst nicht allein...

bettina_berlin vor einem Jahr
Lieber Klaus Walter, Wer hätte das gedacht: "Status Quo Vadis" ...wie lange habe ich das nicht mehr gehört und dann diese Stimme des Moderators... Zwischen Zeit und Ewigkeit... Ein Lichtblick... Musik für eine andere Wirklichkeit.... Lieber Herr Walter. Ohne Übertreibung kann ich behaupten, nicht nur in den 80ern Ihr größter Fan gewesen zu sein. Damals habe ich ALLE "der Ball ist rund" Sendungen auf Kassette aufgenommen + gefühlte 100 mal gehört. Diese Kassetten habe ich immer noch! Können Sie sich noch an die "Wrangelstraßen Connection" erinnern? Herzliche Grüße, Bettina Hirsch

tazredaktion vor 2 Jahren
stimmt, war mein fehler. tatsächlich wurden beide alben am todestag noch einmal bemustert, daher mein irrtum.

hoobsmccan vor 2 Jahren
Hit 'n Run Phase One und Hit 'n Run Phase Two sind beide letztes Jahr in relativ kurzen Abständen als Stream und Download erschienen.

kopflos vor 2 Jahren
Sehr sehr schöne Sendung. ... wie fast immer!

klauswalter vor 2 Jahren
danke für die blumen, freut mich.

senest vor 2 Jahren
Wir haben eine ganz feine Sendung. Danke!

hoobsmccan vor 2 Jahren
Hallo Klaus, vielen Dank für die tolle Sendung, insbesondere für Take Five von Rico. Der Song ist mindestens so klasse wie die Tracks auf der Wareika Dub-LP, die ich vor einigen Jahren ergattern konnte.

klauswalter vor 2 Jahren
danke für die blumen, echt unterschätzte band.

bobstrummer vor 2 Jahren
Danke, endlich wird diese große "vergessene" Band mal gewürdigt.
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