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Was ist Musik


Wöchentlich | Sonntag 19 - 20 Uhr

„Wir sind zusammen doch nicht allein, ein Lied kann eine Brücke sein, mit einem Rhythmus und einem Ton, verlier'n wir uns in der Illusion“, singt der Kölner House-Crooner Justus Köhncke und das klingt besser als es sich liest.

Der Refrain ist eine Frage: Was ist Musik?
Antworten in dieser Sendung.

Sweet Soul Music, Fast Money Music, Music is my hot hot sex, Roxy Music, Galoppmusik, Musical Youth, Music for evenings, Music for Airports, How I learned to hate Rock'n'Roll, I love Rock'n'Roll, This is Music added to my day, Funky Drummer, Im Alter fängt man an sich für Countrymusik zu interessieren, They can't take away our Music, Music sounds better with you, Hauptsache Musik, Elevator Music, Electric Guitars, Musik der frühen Jahre, Musical Drum Sound, I came to love the Music, Strings of life, Make your own kind of music, Verstärker, Music of my mind, We are ugly but we have the music.

Was ist Musik?

Alles.


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Genres:
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ByteFM: Was ist Musik vom 29.10.2017

Sendung vom 29.10.2017

Kritik - testcard # 25
Die Jubiläumsausgabe der Zeitschrift Testcard – Beiträge zur Popgeschichte fragt nach der Kritik. Ein Auszug aus dem Editorial:

Kritik - wozu eigentlich (noch)? Sind doch eh alle kritisch. Alle sind kreativ, reflektiert, aufgeklärt. Die Vorstellungen von Subversion, Dissidenz und symbolischem Widerstand wurden wie alle kulturellen Strategien der Kritik nivelliert, liquidiert, optimiert, funktionalisiert, integriert, kommuniziert, auf Displaynorm gebracht. Pop ist die allgegenwärtige Matrix allgegenwärtiger kritischer Kritik. Kritik ist Reklame. Pop ist Reklame. Und Reklame ist Reklame.

Zeit für eine Grundsatzdebatte! Also: Es geht um die Möglichkeit wirklicher Kritik! Und um deren Sprechort. Die Frage nach ihrem Ort ist nicht nur eine theoretische, sondern auch eine praktische: Welchen Ort besetzt die testcard und was ist der Ausgangspunkt ihrer Kritik? Der kategorische Imperativ? Der Kantische, der Marxsche oder Adornos? Das bessere Leben? Der Hedonismus oder der Pursuit of Happiness? Die Utopie einer klassenlosen Gesellschaft? Oder die einer Räterepublik der Wesen und der Dinge? Das Paradies der Poplinken als paradoxe Symbiose aus Gerechtigkeit, Respekt und Verantwortung einerseits sowie Verschwendung und schöner Indifferenz anderseits? Und: Was kritisieren wir? Und: Mit welchen Wertmaßstäben? Und: Wer sind wir, die wir kritisieren? In welcher Art äußern wir das? Wer hat uns den Auftrag dazu gegeben? Und was wollen wir mit dieser Kritik bewirken? Welche Reichweite hat sie, hat Popkritik überhaupt, wenn doch alles Pop ist, und alles Kapitalismus (also: alles auch irgendwie völlig zu Recht kritisierbar)?

Diese Fragen haben die Entstehung der aktuellen Nummer der »Beiträge zur Popgeschichte« geleitet - und natürlich auch verzögert; eigentlich hätte sie bereits zum Doppeljubiläum - 25. Ausgabe, zwanzigjähriges Bestehen - 2015 erscheinen sollen. Dass sie nun viel später kommt als geplant, hat auch damit zu tun, dass wir, die sie schließlich doch noch gemacht haben, die Kritik, um die es ihr geht, eben nur nebenbei üben, als Luxus. Im wirklichen Leben müssen auch die kritischsten KritikerInnen zunächst einmal eines tun: die Miete bezahlen. Also war ständig immer gerade etwas anderes unmittelbar wichtiger als die immer weiter aufgeschobene Kritik(nummer). Das ist keine Entschuldigung, sondern eine Tatsache. Immerhin haben wir damit unser Doppeljubiläum vergeigt, worauf wir dann doch auch wieder ein bisschen stolz sind, weil die ständigen Jubiläen im Pop ja nun wirklich unter aller Kritik sind.

Heute in Was ist Musik: Critics Choice aus dem Jubiläumsheft. Roger Behrens: Das kleine Testcard-Küchen-ABC; Dagmar Brunow: Postpunk Manchester als homosozialer Nostalgietummelplatz; Frank Apunkt Schneider: Standortbestimmung für `Die Poplinke´ (In etlichen Anläufen); Didi Neidhardt: Melancholy Babes on an unsentimental Journey; Simon Reynolds: Erinnerungen an die britische Musikpresse; Anna Seidel: Beyoncés Herstory und warum es kompliziert bleibt; Anna Bromley: Was Dolly Partons Perücken mit Kritik zu tun haben.

Coverboy Knarf Rellöm: Ihr seid immer nur dagegen, macht doch mal bessere Vorschläge. – Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, ……………



1.  Ihr Seid Immer Nur Dagegen, Macht Doch Mal Bessere Vorschläge / Ihr Seid Immer Nur Dagegen, Macht Doch Mal Bessere Vorschläge
Bitte Vor R.E.M. Einordnen / What´S So Funny About
2.  Young Marble Giants / Clicktalk
Testcard EP / Rough Trade
3.  ESG / You’re No Good
A South Bronx Story / Soul Jazz
4.  Buzzcocks / Ever Fallen In Love
Ever Fallen In Love / United Artists
5.  Stella Grundy & Jah Wobble / Moon
The Rise And Fall Of A Northern Star / Rough Trade
6.  Magnetic Fields / Let’s Pretend We’re Bunny Rabbits
69 Love Songs / Circus
7.  Soft Cell / Sex Dwarf
The Very Best Of / Mercury
8.  Dolly Parton / Backwoods Barbie
Backwoods Barbie / Capitol
9.  Beyoncé / Formation
Lemonade / Universal
10.  Le Tigre / Yr Critique
From The Desk Of Mr.Lady / K
11.  Heaven 17 / Fascist Groove Thang
Fascist Groove Thang / Virgin
12.  The Slits / Love Und Romance
Cut / Virgin
13.  Richard Hell / The Hunter Was Drowned
R.I.P. / ROIR
14.  XTC / The History Of Rock´N´Roll
The History Of Rock´N´Roll / Virgin


collocationist vor 16 Stunden
Auch beim Wiederhören am Mittwoch Morgen: große Sendung, Klaus! Gruß, Peter (F.)

madame blanchard vor 5 Tagen

ddrummer vor drei Wochen
Hallo! Also mich erinnert das Saxophon persönlich sehr stark an "Van der Graaf Generator" (David Jackson) "!. Grüße Manfred

.ptk. vor 2 Monaten
... solange der Radio-DJ auch 2018 noch die besten Sendungen macht (insbesondere die Carib Souls -merci !) dann kann während der grossartigen Mark E Smith Sendung der Hörer auch mal kurz gequält werden (was ja dann auch ganz im Sinne des Fall Gründers ist, der sich darüber bestimmt gefreut hätte). Tolle Sendethemen, perfekte Musikauswahl !

jod vor 2 Monaten
"Die Kollegen schauen ihn ratlos an / Es geht wieder los, ruf den Irrenarzt an!" Ein erheiternder Einblick- und gut, dass es wieder vorbei ist! ;-) Danke!

klauswalter vor 6 Monaten
Is there life on Mars, Lutz Eßler?

lutz eler vor 6 Monaten
Tja, lieber Klaus, es sind ja 'bloß' 12,6% geworden. By the way: bei den Reichstagswahlen 1928 hat die NSDAP 2,6% bekommen. Jetzt flugs die Taschenrechner raus und mal hochgerechnet. Danach den Atlas durchgeblättert: wohin soll man denn auswandern, bitteschön?

klauswalter vor 7 Monaten
thanx for your interest in gentryfication & the sound of money. long live rubber soul & billie joe!

tomwaits vor 8 Monaten
thanx for this interesting kind of gentryfication

martin lickleder vor 8 Monaten
danke schön! und auch an dieser stelle noch mal entschuldigung für den fauxpas auf dem inner sleeve: "suburb role" ist natürlich kein anagramm von "revolver", sondern von "rubber soul". "1000x korrigiert, 1000x ist nix passiert", wie's bei klaus lage so schön heißen sollte... herzliche grüße the sound of money

sizou vor einem Jahr
(zu Was ist Musik) so wunderbares und lustiges interview mit christiane rösinger. danke!

sizou vor einem Jahr
(zu Was ist Musik) so wunderbares und lustiges interview mit christiane rösinger. danke!

karstenfrehe vor einem Jahr
Coole Sendung vom 12.2.! Danke dafür :-)

klauswalter vor einem Jahr
ja, sebastian, du hast recht. wenn ich mal viel zeit habe, gibts eine ganze sendung bam bam. danke!

senest vor einem Jahr
Statt Depression: Großes Danke fürs Ausspielen der Isaac-Hayes-Nummer! Und nicht vergessen sollte man hinsichtlich BAM BAM Biggie Smalls’ a.k.a. Notorious B.I.G.’s »Big Poppa Bam Bam« – und wahrscheinlich zahllose weitere Referenzen … Gruß Sebastian

klauswalter vor einem Jahr
danke, christian und ricardo...no depression!

christian fausten vor einem Jahr
Mark Fisher tot und vergangenen Sonntag starb Jaki Liebezeit. Auch dieses Jahr kommt auf Touren (siehe 2016). It's getting cold in this hotel. Und nun? Depression? Gut möglich, aber ich nehm's nicht persönlich. Lieber Klaus, vielen Dank für diese Sendung. Gruß Christian

ricardo vor einem Jahr
Das war eine super spannende Sendung. Chapeau

klauswalter vor einem Jahr
Liebe Bettina, klar erinnere ich mich an die Wrangelconnection, schön, dass Du jetzt hier gelandet bist, viel Spass mit unserem Programm! Best, Klaus

kopflos vor einem Jahr
Liebe Bettina, Du warst nicht allein...

bettina_berlin vor einem Jahr
Lieber Klaus Walter, Wer hätte das gedacht: "Status Quo Vadis" ...wie lange habe ich das nicht mehr gehört und dann diese Stimme des Moderators... Zwischen Zeit und Ewigkeit... Ein Lichtblick... Musik für eine andere Wirklichkeit.... Lieber Herr Walter. Ohne Übertreibung kann ich behaupten, nicht nur in den 80ern Ihr größter Fan gewesen zu sein. Damals habe ich ALLE "der Ball ist rund" Sendungen auf Kassette aufgenommen + gefühlte 100 mal gehört. Diese Kassetten habe ich immer noch! Können Sie sich noch an die "Wrangelstraßen Connection" erinnern? Herzliche Grüße, Bettina Hirsch

tazredaktion vor einem Jahr
stimmt, war mein fehler. tatsächlich wurden beide alben am todestag noch einmal bemustert, daher mein irrtum.

hoobsmccan vor einem Jahr
Hit 'n Run Phase One und Hit 'n Run Phase Two sind beide letztes Jahr in relativ kurzen Abständen als Stream und Download erschienen.

kopflos vor einem Jahr
Sehr sehr schöne Sendung. ... wie fast immer!

klauswalter vor 2 Jahren
danke für die blumen, freut mich.

senest vor 2 Jahren
Wir haben eine ganz feine Sendung. Danke!

hoobsmccan vor 2 Jahren
Hallo Klaus, vielen Dank für die tolle Sendung, insbesondere für Take Five von Rico. Der Song ist mindestens so klasse wie die Tracks auf der Wareika Dub-LP, die ich vor einigen Jahren ergattern konnte.

klauswalter vor 2 Jahren
danke für die blumen, echt unterschätzte band.

bobstrummer vor 2 Jahren
Danke, endlich wird diese große "vergessene" Band mal gewürdigt.
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