King Cannibal "Let The Night Roar"

Von ByteFM Redaktion, 5. Oktober 2009

King Cannibal. Der aggressive Name ist Programm. Wer sich den unbarmherzigen Drum’n’Bass des Briten Dylan Richards um die Ohren wirbeln lässt, sucht nicht nach der Musik für ein fröhliches Miteinander. Die düsteren elektronischen Sounds, so uneindeutig wie aufdringlich, erschüttern den Körper bis ins Mark. Die perkussiven Einschläge steuern jede Bewegung. Unwillkürlich wird man mitgerissen – bestenfalls auf die Tanzfläche.

Unter dem Pseudonym Zilla begann Richards kurz vor der Jahrtausendwende, erste Tracks anzufertigen. Während die erste Produktion „A Friendly Game Called Chess“, eine Zusammenabreit mit dem DJ Buddy Peace aus dem Jahr 2004, noch als Geheimtipp unter dem Ladentisch gehandelt wurde, engagierte das feine Elektro-Label Warp Records DJ Zilla daraufhin für eine umfangreiche Label-Retrospektive.

Jetzt, als King Cannibal, ist Richards bei Ninja Tunes unter Vertrag. Sein grimiges „Let The Night Roar“ ist das Labeldebüt.

Für den Mitreiß-Selbstversuch verlost ByteFM die neue CD von King Cannibal. Postet einen Kommentar und überzeugt uns von Eurer Versuchstauglichkeit.

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Diskussionen

0 Kommentare
  1. posted by
    cloud
    Okt. 6, 2009 Reply

    dunkles zimmer, laute musik – ich MUSS das neue ‚let the night roar‘ haben, um kannibalisch-königlich mal richtig dampf abzulassen!

  2. posted by
    christian
    Okt. 8, 2009 Reply

    die haben auf einem track daddy freddy, der war doch mal angesagt, als man von raggamuffin hiphop redete. muss so 1946 gewesen sein. den könnte ich ja mal einem langzeittest unterziehen. nachhaltigkeit von schnellrappern oder so….

  3. posted by
    Marcus
    Okt. 9, 2009 Reply

    Christian, warum sollte man das tun? Und warum sollten Schnellrapper nachhaltig(?) sein? Aber sollte es einen nachhaltigen Schnellrapper geben, dann wird das Daddy Freddy sein – siehe etwa seine Diskographie bei discogs.com: Seit 1984 hat er laufend auf Songs gerapt. Ein Vierteljahrhundert. So lange ist gerade mal Klaus Walter dabei. Respekt! Auch wenn der Song mit Daddy Freddy sicher nicht der beste auf dem Album von King Cannibal ist.

  4. posted by
    Felix
    Okt. 10, 2009 Reply

    Liebe Bytes,

    ich würde das Album nur allzu gerne gewinnen wollen. Es macht sich nämlich schick in Regal und Player als Kontrast zu den Kings of Convenience (die ich mir selber kaufte).

    Liebe Grüße

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