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taz.mixtape

ByteFM: taz.mixtape vom 13.07.2018

Sendung vom 13.07.2018

Dancefloor, Kronos, Coltrane, Halo, Jay Rock, Ilan Volkov

Pffft. Musik ist die fließende Kunstform, lernt Julian Weber von Kraftwerk-Mastermind Ralf Hütter und beschreibt den Dancefloor-Jahrgang 2018. Mit zukunftsweisenden Alben von u. a. RP Boo, rRoxymore und Will DiMaggio.

Schlauberger-Hippies mit exzellenter Spielfreude: Normalerweise spielt das Kronos Quartett in Konzertsälen mit minimalem Nachhall, den Bunkern der Hochkultur. Am Montag traten die vier Musiker in einem echten Bunker auf: dem Musikbunker in Aachen. Christian Werthschulte war dabei.

„Zensur ist brandgefährlich“. Der israelische Dirigent Ilan Volkov über den Stellenwert von Kultur in Deutschland, Boykottaktionen von BDS und Freunde, die nicht in Israel auftreten. Ein Interview von Julian Weber.

Das Einfache und das Ehrliche. Laurel Halo flirtet gern mit der deutschen Sprache und gab ihren Songs Titel wie „Arschkriecher“ oder „Nah“. Ihr neues Album „Raw Silk Uncut Wood“ lässt sie mit flächigen, fluiden Synthie-Sounds des 10-Minuten-Tracks „Nahbarkeit“ ausklingen. Jens Uthoff hat zugehört.

Die Sensation der Jazz-Saison: eine bisher unbekannte Aufnahme John Coltranes ist nun veröffentlicht. „Both Directions At Once. The Lost Album“ vermittelt einen exzellenten Eindruck davon, wie John Coltranes Quartett im März 1963 live geklungen hat, meint Franziska Buhre.

Was macht eine Nahtoderfahrung mit einem Künstler? Das neue Album von Jay Rock könnte eine Antwort liefern, denn der US-Rapper hatte 2016 einen schweren Motorradunfall. „Redemption“ tost wild, wagt Experimente, ist aber trotzdem unaufdringlich, schreibt Johann Voigt.


Playlist ist eingeblendet Playlist ist ausgeblendet

1.  Kraftwerk / Trans Europa Express
Trans Europa Express / Kling Klang
2.  Will DiMaggio / Steppin W Friends
At Ease / Future Times
3.  Roxymore / This Is Not What You Think
Thoughts of an Introvert 1&2 / Don’t be afraid
4.  RP Boo / U-Don't No
I Tell You What! / Planet Mu
5.  John Coltrane / Slow Blues
Both Directions At Once. The Lost Album / Impulse!
6.  John Coltrane / Impressions
Both Directions At Once. The Lost Album / Impulse!
7.  Kronos Quartet / Quartet Satz (Philip Glass)
8.  Laurel Halo / Mercury
Raw Silk Uncut Wood / Latency
9.  Laurel Halo / Nahbarkeit
Raw Silk Uncut Wood / Latency
10.  Jay Rock / Redemption (feat. SZA)
Redemption / Top Dawg
11.  Jay Rock / King's Dead (feat. Kendrick Lamar & Future)
Redemption / Top Dawg
12.  Kim Moore / Autum (Extract From „Litte Red“ Dance Theatre / Barrowland Ballet)
13.  Dirty Projectors / (I Wanna) Feel It All (feat. Dear Nora)
Lamp Lit Prose / Domino

ByteFM: taz.mixtape vom 13.07.2018
 
 


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Wöchentlich | Freitag 17 - 18 Uhr

Die Pop-Themen aus der taz der aktuellen Woche und ein Ausblick auf die taz.am Wochenende.

Das taz.mixtape wird konzipiert von taz-Musik-Redakteur Julian Weber.

Die Produktion und Moderation übernehmen die ByteFM RedakteurInnen Diviam Hoffmann und Klaus Walter.

Genres:
Anything Goes



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klauswalter vor einem Monat
Hallo Murak, danke für die Blumen, das freut uns. Eine zweite Version fürs Archiv zu produzieren, das ist in der Tat derzeit technisch und organisatorisch zu kompliziert. Best, Klaus

murak vor einem Monat
Großartige Sendung, alleine schon Dank Wiglaf und Grönemeyer. Rammstein waren auch gut, Big Black hätte ich so sicherlich nicht entdeckt. Deshalb macht die taz-print und das Mixtape so viel Sinn. Falls noch jemand zweifelt. dieser Artikel beweist, warum es gut funktioniert. Frage am Schluss: warum macht ihr für das Archiv nicht eine zweite Version, in der die Songs dann auch ausgespielt werden können? Technisch/organisatorisch zu kompliziert?

Alexander_aus_Genf vor 6 Monaten
Lieber Klaus, nicht schlecht - mohwähsöi, wobei das s summt. Weiter so mit den stets tollen Sendungen! Alexander aus Genf

klauswalter vor 11 Monaten
lieber hardyn, gemach mit den wutbürgerattacken. das mixtape kann aus produektionstechnischen gründen themen vom aktuellen freitag selten berücksichtigen. der monroe-text wird nächste woche ausgiebig gewürdigt.

hardyn vor 11 Monaten
Da war am Freitag, 10.08. endlich mal ein Versuch eines differenzierten Herangehens an das Phänomen "BDS" (Alexei Monroe, Im Teufelskreis ......) in der taz, abseits von der sonst üblichen "Schaum-vorm-Mund"-Attitüde .... und im Mixtape, nix darüber. Enttäuschend ..... aus Lückenpresse wird Lückenfunk!

hessen-thilo vor einem Jahr
Klaus Walter ist Pop-Papst; Sein Wort ist heilig !

h__j__b vor einem Jahr
Mann, Klaus Walter - es ist so ätzend, wenn Sie mitten in die Musik reinquatschen! Immer wieder machen Sie das... Wozu dann überhaupt noch Musiksendungen?

marco vor 2 Jahren
Ich möchte die Sendung analog zur Print.Ausgabe nicht mehr missen. Weiter so...bitte

murak vor 2 Jahren
Lieber Klaus Walter, ich finde es funktioniert genau so! Die Sendung ist für mich unverzichtbar, perfekt passend zur Print-taz. Bitte weiter so auch in 2017.

h__j__b vor 2 Jahren
Lieber Klaus Walter, ich finde, es funktioniert für das Radio überhaupt nicht, Moderation abzulesen, mit einem billigen Mikro aufzunehmen, und On Air zu schicken. Wäre Musik selbst so produziert, Sie würden sie sicherlich verreissen. Mit Gruß, HJ. Berchtold (hj.berchtold@gmail.com)

h__j__b vor 2 Jahren
Mann, Klaus Walter, lass doch mal die Peaches zuende singen und laber nicht alles zu!

marco vor 3 Jahren
super Ergänzung zur Zeitung, eine echte Bereicherung :) Danke Klaus für die wöchentliche Show. Ich möchte sie keineswegs missen.

klauswalter vor 4 Jahren
ja, vielleicht hat neil young überhaupt das problem, dass er mehr oder weniger ungefiltert alles raushaut, was ihm gerade so auf dem herzen liegt. und sich wenig gedanken um form, gestaltung und meine

karstenfrehe vor 4 Jahren
Oha, das Album "Monsanto Years" von Neil Young klingt ja wirklich sehr bemüht! Vielleicht hätte textlich mehr Poesie gut getan, anstatt die Inhalte direkt zu benennen...
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